Wenn man linuxmuster.net durch pädML ersetzt

Hallo,

im April 2018 wurde bei uns durch eine persönlich, machtmotivierte Aktion des SL linuxmuster.net durch pädML Linux ersetzt, siehe Schulleiter will alles an sich reißen

Jetzt ist ein dreiviertel Jahr später, und vieles geht noch immer nicht. Beispiele:
Drucken? Glückssache.
Nutzung des LDAP für externe Dienste wie Moodle, Nextcloud? Fehlanzeige.

Und dann passieren solche Dinge:

Das Druckerproblem im Päd-Netz scheint offensichtlich an den neuen Druckertypen zu liegen, die wir jetzt aus dem Päd-Netz nehmen werden.
Wir ersetzen sie vorerst durch den alten aus dem HB Lehrerarbeitszimmer.
Wenn wir sichere Druckertypen haben kaufen wir diese.

Ein echt tolles Produkt, diese pädML Linux, und natürlich sooo günstig, mit all den vielen Dienstleisterstunden, planloser Administration, notwendigen Neuanschaffungen, damit’s (vielleicht) funktioniert…

Eigentlich nur zum Schmunzeln bzw. Totlachen, dieser Komödienstadel bei uns - wenn’s nicht so traurig und frustrierend wäre…

Viele Grüße
Steffen

Also ich wollte mich jetzt Mal zu Wort melden.
Ich bin selber Dienstleister. Wir vertreiben auch die paedML Linux haben aber auch Kunden die die LMN einsetzen.

Kein Plan was Ihr da für einen Dienstleister habt, aber das aufsetzen des Servers und das Installieren von 3 PC Räumen geht eigentlich nicht länger als 3 Tage.
Natürlich kommt es immer auf die übersetzte Hardware ( Server) an wie viele Clients ich parallel Installieren kann. Aber ich mache das im allgemeinen so daß ich die PC-Räume abends aufnehmen und am nächsten Morgen ist alles durch.

Bezüglich der Entscheidung eine LMZ durch eine paedML Linux zu ersetzen kann ich nur sagen wenn alles läuft und sich jemand vor Ort auskennt kann ich das nicht nachvollziehen.

Meine Meinung nach ist die paedML Linux perfekt für Schulen die vor Ort kein großes KnowHow haben, da halt eben alles Standardisiert ist. Leider ist die paedaML Linux immer ein paar Versionen älter als die UCS@School was immer Mal wieder Problem macht. (Bugs die schon behoben sind, usw)

Das Drucken in der Musterlösung ist tatsächlich manchmal ein Problem, genauer gesagt das zuweisen der Drucker.
Kann man aber in den Griff bekommen wenn man sich auskennt.
Auch das Anbinden von WebUntis oder Moodle ist eigentlich kein Problem haben wir bei einigen Schulen so im Einsatz.

UCS ist übrigens ein sehr ausgereiftes Produkt das es schon lange gibt.

Bei der LMN ist die Lernkurve für Anfänger definitiv steiler. Und es fehlt an Dokumentation.

Gruß Markus

Hallo Markus!

Typo? Meintest du lmn?

Beste Grüße

Thorsten

Hallo Markus,

falls du die ganze Diskussion mitverfolgt hast, dann wirst du genug von mir dazu gelesen haben, um dir das richtige Bild zu machen :wink:
Ich zitiere aber nochmal den Dienstleister auf meine Nachfrage, ob er auch eine LMN betreuen würde:

ich habe einmal die linuxmuster.net installiert. Das war aber auch das einzige mal.
Der Support durch das LMZ beinhaltet leider nicht die linuxmuster.net, was uns die Betreuung und Wartung sehr erschwert.
Ich habe mich daher davon distanziert und mache daher nur noch die Versionen, bei denen ich auch das LMZ im Rücken habe.

Das sollte eigentlich alles sagen :wink:

Eine persönlich, machtpolitische Entscheidung der SL, die an mehreren Stellen, v.a. natürlich bei mir, ihre Spuren hinterlassen hat.

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär :wink:
Ich würde mich wie gesagt ja fast kringeln vor Lachen, dass das Druckproblem an den neuen Druckern liegen soll und jetzt “passende” Drucker gekauft werden sollen, wenn’s nicht so traurig wäre.
Das sind Kyoceras (aus dem städtischen Leasing). Wir haben aber schon unter LMN Kyoceras gehabt (damals gekauft), und die funktionieren natürlich alle tadellos und sind definitiv nicht die Ursache für die Probleme.

Meine Rede. Zugriff auf den LDAP geht bei uns definitiv bis heute nicht, obwohl der Dienstleichter (Zitat SL) “meines Wissens alles eingerichtet hat, wie von Ihnen gewünscht”.

Ich kenne die pädML zu wenig, aber da muss (müsste) man sich ja schon auch mit vielem gut auskennen, damit das läuft.

Welche Dokumentation bei der LMN fehlt dir denn? Ich habe es bislang immer geschafft, eine (alte) pädML Linux (Vorgänger der LMN) oder LMN zu installieren und zu betreiben. Anfänglich als absoluter Linux-Einsteiger.

Viele Grüße
Steffen

Hallo Thorsten,

ich gehe davon aus, sonst macht der Satz keinen Sinn.

Viele Grüße
Steffen

Hallo Thorsten,

meine Erfahrung mit einem Dienstleister.

Schule kauft Office Lizenzen mit KMS Aktivierung. Der KMS-Server soll vom Dienstleister (=Verkäufer der Office-Lizenzen) installiert werden. Nach vielen vergeblichen Versuchen KMS zum Laufen zu bekommen lautet die Diagnose "das liegt an linuxmuster.net.

Der Kollege der Schule bat mich - wissend, dass ich an meiner Schule KMS am laufen habe - KMS zu installieren. Natürlich funktioniert KMS mit lmn.

Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der Kollege dem Urteil des Dienstleisters Glauben geschenkt hätte.

Gruß

Alois

Nachtrag: Der Dienstleister hat natürlich eine Schulserverlösung im Angebot. Es ist eine reine Windows-Lösung

Hallo Alois,

tja, das ist aber leider das, was in den allermeisten Fällen passiert.

Das ist auch nichts anderes, als dass großmundigen Hochglanzversprechen geglaubt wird, dass das natürlich viel besser sein muss und dann noch in manipulativer Weise von den Leuten für die Durchsetzung gesorgt wird, die am Wenigsten davon verstehen.

Dazu kommen dann noch die A…kriecher, die den Verantwortlichen schon bis zum Hals drin stecken, die Lobbyisten und der typisch deutsche Snobismus “Wir sind die Schlausten hier und wissen es per se besser”. Drum läuft in Deutschland ja auch alles so super und wir sind Solartechnikweltmeister, Umweltschutzweltmeister, Industrie 4.0-Weltmeister, Mobilfunknetzweltmeister etc. pp.

Wie wir Deutsche (und insbesondere die deutsche Politik) uns teils über Vorgänge in anderen Staaten eschofieren und uns als Vorbild darstellen, ist eigentlich schon peinlich, sind wir doch selbst inzwischen kaum noch eine Handbreite vom sprichwörtlichen Bananenstaat entfernt.

Viele Grüße
Steffen

Steffen mach mal locker mit den “wir Deutschen”, die gibt’s naemlich nicht. Es gibt hier genauso viele Vollidioten wie in anderen Laendern auch - nicht mehr und nicht weniger.
Gleiches gilt fuer Machtmenschen, Mobber…

Gruss Harry

Hallo Markus,

Danke für deine Einschätzung aus Sicht eines Dienstleisters, der die
paedML Linux kennt.

Kein Plan was Ihr da für einen Dienstleister habt, aber das aufsetzen
des Servers und das Installieren von 3 PC Räumen geht eigentlich nicht
länger als 3 Tage.

das kommt bei Steffen noch hinzu: ein Dienstleister der offensichtlich
“das Maul zu voll nimmt” und ein Auftraggeber der solches Verhalten
nicht korrekt “entlohnt”.
Wer bei mir so Arbeit abliefert der darf dann halt nicht mehr
mitspielen. Das hatte ich gerade erst mit einem Elektriker der ewig lang
für viel Mist gebraucht hat. Der war richtig überrascht, dass ich ihm
die letzte Zahlung nicht ohne Abnahme und ohne Nachbesserung freigeben
wollte.
Der kommt mir nicht mehr ins Haus (der wollte mir sogar erklären wo
rechts und links ist: bei der Dose ist rechts nämlich links: weil man
“hinter der Dose” steht… so ein Depp). Danach hat er rumgeheult, dass
man ja keine ordentlichen Mitarbeiter mehr bekommen würde…

Bei der LMN ist die Lernkurve für Anfänger definitiv steiler. Und es
fehlt an Dokumentation.

Wo an der Dokumentation fehlt es den deiner Meinung nach?
Und welcher Bereich bewirkt den die steilere Lernkurve?
Ich frage da mit echtem Interesse, da ich das nicht sehen kann: was
bestimmt daran liegt, dass ich nach über 10 Jahren lmn “betriebsblind”
bin an manchen Stellen.

Viele Grüße

Holger

Hallo Holger,

Die Dokumentation ist insgesamt eher mau. Sei es daß Update auf eine neue Version. Oder weiterführende Dokus zur Netztrennung. Außerdem gibt es ja eine neue und eine alte Doku.

Dann finde ich Linbo einfach nicht mehr Zeitgemäß. Also Imaging im allgemeinen.
Das OPSI macht das echt gut und ich kann 20 verschiedene Rechnerklassen mit Software betanken ohne extra Anpassungen pro Image.

Ich weiß das das bei der LMN auch geht aber ist nicht viel in der Doku zu finden.

Und wir als Dienstleister brauchen halt auch nen Support den man zur Not anrufen kann, weil der Kunde ja erwartet daß wir Profis das gleich lösen :slight_smile:

Für die paedML gibt es ne Schulung bei der jemand von Univention und UIB (Opsi) da ist. Da erfährt man halt echt viel und hat einen Kompetenten Ansprechpartner der direkt technische Fragen beantworten kann.

Klar ist das die LMN mit Linux Clients besser kann als die paedML, aber die Realität zeigt halt das die meisten Windows wollen. Und da hat die paedML die Nase vorn (Samba 4 und so).

Bitte nicht falsch verstehen ich bin Linuxer aber der Durchschnittliche Kunde halt nicht. Ihr macht nen super Job mit der Weiterentwicklung. Aber als Dienstleister habe ich nicht die Zeit mir das alles selber bei zu bringen. Und vor Ort rumzuprobieren wenn was nicht geht.

Die meisten unsere Schulkunden muß man sogar von der paedML Linux überzeugen die wollen eher die paedML Windows und die geht echt gar nicht noch teurer noch komplizierter zu Bedienen. Ich sage nur Sharepoint

Hallo Markus,

Die Dokumentation ist insgesamt eher mau.

… OK. Das überrascht mich tatsächlich: bisher wurden wir eher gelobt
für unsere Doku.

Sei es daß Update auf eine
neue Version. Oder weiterführende Dokus zur Netztrennung.

… die Dokus sind alle da: nur nicht so zentral abgelegt.
Da hast du schon recht. Das ist dann im Blogeintrag von “damals”
verlinkt: und später kaum zu finden.

Außerdem gibt
es ja eine neue und eine alte Doku.

work in Progress :slight_smile:
Das wird mit der 7er dann deutlicher: dann gibt es klare Doku zur 6.2
und welche zur 7.

Dann finde ich Linbo einfach nicht mehr Zeitgemäß. Also Imaging im
allgemeinen.

das hingegen sehe ich ganz anders. Die Abwesenheit von einem echten
Imagesystem in der paedML ist ihr größtes Manko.

Das OPSI macht das echt gut und ich kann 20 verschiedene Rechnerklassen
mit Software betanken ohne extra Anpassungen pro Image.

ja, das ist ein Vorteil.
Man darf aber auch die großen Nachteile nicht vergessen:

  1. du kannst bequem betanken, wenn du ein OPSI Paket hast!
    Hast du das nicht, dann ist es nix mit “bequem”. Dann kannst du dir
    überlegen was weniger Arbeit macht: Image vereinheitlichen für mehrere
    Hardwareklassen oder Software “paketieren”.
  2. du hast keine sauberen Clients: ein riesen Nachteil. Damit der Client
    erhalten bleibt, mußt du ihn vernageln: sonst werkeln dir die
    Achtklässler im Client rum.
    Dann hast du entweder keine Achtklässler, weil du eine an einer
    Grundschule bist, oder du machst dein Diplom im Client vernageln: was
    Informatikunterricht vollkommen unmöglich macht.
    Die Behelfsklonmöglichkeiten die nachträglich in OPSI eingebaut wurden
    sind ein schlechter Scherz.
    Clonen ist viel zu umständlich (kann inzwischen nur noch der Admin und
    nicht mehr der Lehrer anstoßen) und viel zu zeitaufwändig (mit seinen 3
    Neustarts).

Deswegen Bitte: du darfst Paketepushen vom Server als Softwareverteilung
dem Imaging als überlegen ansehen: ist OK, ist deine Meinung, aber sag
nicht es ist nicht “zeitgemäß”: das ist kein Argument.
Ich finde Paketepushen in Schulumgebungen ohne Imaging ist ein Lösung
aus dem Firmenumfeld das sich dort zurecht durchgesetzt hat, weil man
dort ein 1:1 hat: jeder Mitarbeiter hat seinen Arbeitscomputer. Da ist
individuelle Softwareverteilung von Vorteil. In der Schule will ich das
genau nicht: ich will dass alle die gleiche Software haben dass sie den
ständigen Wechsel von Nutzern unbeschadet überstehen: schlicht dass sie
robust sind.
Der Lehrer braucht eine verläßliche Arbeitsumgebung.
Ich arbeite auch im Seminar: da sind Lehrer aus allen möglichen Schulen
in der Umgebung.
Manche haben auch eine paedML (egal welche) in ihrer Schule.
Die fluchen wie die Rohrspatzen: weswegen ihre Schule es den nicht
hinbekommt, dass die Rechner einfach funktionieren: und alle gleich, so
wie im Seminar.
Ich sage: weil sie versuchen mit einem Kreuzschlitzschraubenzieher eine
Schlitzschraube zu lösen.
Ein hervorragendes Werkzeug: aber in der falschen Umgebung.

Ich weiß das das bei der LMN auch geht aber ist nicht viel in der Doku
zu finden.

ja: hat sich schlicht nicht durchgesetzt. Die die hier geblieben sind
fanden alle Imaging als überlegen.

Und wir als Dienstleister brauchen halt auch nen Support den man zur Not
anrufen kann, weil der Kunde ja erwartet daß wir Profis das gleich lösen
:slight_smile:

… du weißt schon, dass unsere Hotline Dienstags zwischen 14 und 18 Uhr
anrufbar ist?
Und: hat die Hotline des LMZ tatsächlich wieder an Qualität gewonnen?
Oder muss man immer noch hoffen, dass man den einen Hotline erwischt,
der freundlich und Kompetent ist und nicht den bei dem man nie weiß ob
er Heute einen guten oder einen schlechten Tag hat…

Für die paedML gibt es ne Schulung bei der jemand von Univention und UIB
(Opsi) da ist. Da erfährt man halt echt viel und hat einen Kompetenten
Ansprechpartner der direkt technische Fragen beantworten kann.

… die Ansprechpartner gibt es bei uns auch (mich zum Beispiel).
Dein Argument ist aber trotzdem richtig. Bei uns haben auch schon
Dienstleister angefragt, ob sie eine 3Tägige Schulung vom Verein
bekommen können.
Die Vorbereitungen laufen dafür: der Verein hat das ermöglicht.

Klar ist das die LMN mit Linux Clients besser kann als die paedML, aber
die Realität zeigt halt das die meisten Windows wollen. Und da hat die
paedML die Nase vorn (Samba 4 und so).

ich finde auch unser Handling von Windowsclients hat viel Charm.
Nicht nur das aktivieren per linbo sondern auch das Bereitstellen des
Defaultprofils.
Da ist bei uns viel Passiert, damit nicht jeder Nutzer (wie bei den
paedMLs) 3 Minuten vor dem Loginbildschirm sitzen muss.

Und samba 4 kommt bei uns ja jetzt auch :slight_smile:

Bitte nicht falsch verstehen ich bin Linuxer aber der Durchschnittliche
Kunde halt nicht. Ihr macht nen super Job mit der Weiterentwicklung.
Aber als Dienstleister habe ich nicht die Zeit mir das alles selber bei
zu bringen. Und vor Ort rumzuprobieren wenn was nicht geht.

ich verstehe das bestimmt nicht falsch: ich finde es super, dass wir so
einen ehrlichen Gedankenaustausch haben: mir hilft das der
Betriebsblindheit entgegen zu wirken.

Die meisten unsere Schulkunden muß man sogar von der paedML Linux
überzeugen die wollen eher die paedML Windows und die geht echt gar
nicht noch teurer noch komplizierter zu Bedienen. Ich sage nur Sharepoint

… wollten die nicht endlich den Sharepoint da rauspfriemeln?

Viele Grüße

Holger

Hallo Markus,

Nicht aufgepasst:

Hotline:
https://www.linuxmuster.net/de/support/hotline/

Doku:
http://docs.linuxmuster.net/de/latest/

Welcher Anbieter liefert eine so detaillierte Doku?

Gruß

Alois

Nachtrag:

Wenn ich außerhalb der Supportzeiten einen Anruf bekomme und Zeit habe, dann rufe ich ggf. zurück. Das ist sogar zwischen den Jahren passiert.

Wenn Du gern einen Lehrgang hättest, dann lass uns einen Termin vereinbaren.

Hallo Holger,

Der Satz suggeriert dass wir weniger geworden sind. Wer die Referenzen aufmerksam verfolgt, der sieht, dass wir ständig mehr Installationen haben.

Gruß

Alois

@baumhof also ja ich denke schon das Eure Doku gut ist das aber wie du schon sagst verstreut.

Und ja zeitgemäß ist nicht das richtige Wort.
Wir als Dienstleister haben halt einfach für fast alles schon ein OPSI-Paket und das LMZ liefert inzwischen auch echt viele mit.
Ich persönlich finde übrigens den Ansatz den UIB jetzt macht im OPSI-vhd-reset super da habe ich das OPSI mit dem ich die Rechner intial bespielen kann und die Vorteile vom Imaging zusammengefaßt. https://uib.de/de/opsi/aktuelles/opsi-41/
Das gibt es leider noch nicht in der paedML da das OPSI noch nicht neu genug ist.

Die Qualität der LMZ Hotline ist eigentlich nicht schlecht aber ich meinte eher den Support durch Univention (Forum usw).

Wie gesagt wenn es bei Euch Schulungen gibt könnten man das sich ja überlegen.
Aber im allgemeinen würde ich eigentlich geren erstmal sehen welche Möglichkeiten es bei der LMN gibt und wie eine Profi das macht.
Das Handling der Windows Client erschließt sich mir ehrlich gesagt bei der LMZ nicht richtig aber vielleicht mache ich da was falsch, kann ja auch sein.

@alois Ja das weiß ich schon das Ihr Support anbietet aber wenn ich halt am Freitag beim Kunden bin bringt mir das nix.

Gruß Markus

Hallo Harry,

ich behaupte ja nicht, dass es in anderen Ländern keine Deppen gibt. Aber ich war schon in so einigen Ländern unterwegs. Eine solche Arroganz und Selbstherrlichkeit wie in Deutschland (wir können alles (besser), wir wissen alles (besser), …) habe ich noch in keinem anderen Land erlebt.

Das gilt sicher nicht für die gesamte Bevölkerung, aber zumindest mal für viele derer, die das Sagen haben und die weitreichenden Entscheidungen treffen.

Es gibt kaum ein Land, das so viel Geld für diverse Dinge ausgibt wie Deutschland, und dabei allenfalls mittelmäßigen Erfolg erzielt. Aber Hauptsache, es ist möglichst bürokratisch und kompliziert, und man hat sich das selber ausgedacht, auch wenn es andere viel besser (vor)machen.

Viele Grüße
Steffen

He he, das kenne ich auch aus der Vergangenheit! Dienstleister brachte die Virtualisierungslösung um’s Verrecken, auch nach Monaten (!) und nachdem er die kompletten Server samt Storage wieder eingepackt und mitgenommen hat, nicht zum Laufen und auch hier kam “…ist nicht mit (damals noch) paedML Linux kompatibel!”
Da musst Du dann schnell und selbst das Gegenteil beweisen, denn wem glaubt der Standard-Schulleiter oft wohl eher, dem doofen Lehrer, der nebenher ein bisschen was im Netzwerk macht oder den Profis…!? Und schon ist die (teure) Alternativlösung installiert…

Dass auch ein Profi-Dienstleister nicht in jedem Bereich bis in’s letzte Detail Spezialist sein kann und muss, das ist ja nicht so wild. Aber wenn dann solche, nachweislich falschen Schutzbehauptungen kommen, die u.U. zur Folge haben, dass die gesamte Serverlösung mal eben ersetzt wird (was, davon abgesehen, nochmal viel Kohle kostet), dann gehört so einem “Dienstleister” samt Schulleitung und allen Verantwortlichen, die das sehen wollen oder auch nicht, das Gegenteil bewiesen und der “Dienstleister” mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt!

Viele Grüße,
Jochen

Hallo Jochen,

er ist bestimmt darüber gestolpert, dass der Festplattenverbund recht groß war. XEN (und wahrscheinlich auch andere) braucht recht lange um das Storage einzurichten (bei mehreren TB u.U einen Tag und länger). Bis das Einrichten des Storage erledigt ist kann man keine virtuellen Maschinen importieren. Wenn man das nicht weiß, dann kommt man nicht zum Ziel.

Gruß

Alois

Hallo Markus,

ich weiß nicht wie oft Du den telefonischen Support benötigst. Bei uns ist es Dienstags immer recht ruhig. In der Spitze haben wir mal fünf Anrufe (vielleicht einmal im Jahr), ansonsten bewegt sich das zwischen null und drei Anrufen, wobei null und ein Anruf die Regel ist.

Eine Firma würde ziemlich sicher den Telefonsupport einstellen, weil ihr das zu teuer wäre.

Für mich ist die geringe Anruferzahl ein Qualitätsmerkmal unserer LML.

Gruß

Alois

Hallo Alois,

nein, wenn ich mich recht erinnere, hatte das mit ner falsch konfigurierten Netzwerkkarte Server - Storage zu tun. Die haben das damals zuerst mit XenServer, dann mit ESXi ausprobiert. Beides hat nicht (richtig) funktioniert und dann lag’s eben an unserer Serverlösung…

Viele Grüße,

Jochen

Hallo, zusammen,

ein interessanter Punkt in der Diskussion ist die Frage, was eigentlich besser ist: Opsi oder Linbo (bzw. ein intelligentes Software-Deployment-System oder ein Imaging-System).
Und da habe ich auch früher immer gedacht: Natürlich ist ein “intelligentes” System, das maßgeschneidert und gut organisiert nur diejenige Software verteilt oder druch Neuinstallation “repariert” einem System überlegen, das sozusagen “gnadenlos” die komplette Festplatte restauriert - ohne Rücksicht auf das, was schon da ist.
Mittlerweile ist mir aber klar, dass dieses - vielleicht einer gewissen Ökonomie folgende - Denken schlichtweg verkehrt ist.
Linbo ist Opsi haushoch überlegen, und dies aus folgenden Gründen:

  1. Linbo bildet die Schale um den Kern eines funktionsfähigen Systems, Opsi funktioniert ausschließlich system-immanent, das heißt:
    Opsi muss voraussetzen, dass wesentliche Elemente des Grundsystems fehlerfrei laufen, weil das Verteilen, Installieren, ggf. Neubooten (?) überhaupt nur dann funktionieren.
    Linbo hingegen kann eine komplett kaputte Systemarchitektur komplett ignorieren und baut das Neusysystem - übrigens auch dann des sehr “offen” konzipierten cloop-Meta-Dateisystems (dem egal ist, welches Dateisystem darunterliegt: ext3, ext4, iso9660,…) - komplett auf.

  2. Während Opsi Software lediglich deployt, repariert Linbo immer auch alle Teile.

  3. Das Argument, dass Festplatten oder SSDs bei Linbo früher verschleißen als bei Opsi, weil sie komplett bespielt werden, ist in Zeiten, wo diese Datenträger sehr lange durchhalten, nicht mehr stichhaltig. Hierbei beziehe ich mich auf die “Durchhaltetests”, wie sie beispielsweise von der Computerzeitschrift c’t durchgeführt wurden. (https://www.heise.de/newsticker/meldung/SSD-Langzeittest-beendet-Exitus-bei-9-1-Petabyte-3755009.html)

  4. Auch das Argument, eine Komplettrestauration sei bei Linbo langsamer, stimmt nicht:
    a) Bei Opsi exisitiert kein lokaler Restaurationsmodus, wo die Client-Computer unabhängig voneinander durch einen Benutzermausklick wiederhergestellt werden könnten. Nein: Ein Benutzer mit aministrativen Rechten muss dies über das Netz in Gang setzen.
    b) Installationsprozeduren bei Opsi sind von der Systemperformance des Client-Rechners abhängig. So “restaurieren” (installieren) langsame Clients eben langsam. Bei Linbo kann im schnellen Netz ein Computerraum mit 30 Arbeitsrechnern binnen weniger als einer Schulstunde komplett wiederhergestellt / mit neuer Software bespielt sein.

  5. Linbo ähnelt in seiner Philosophie damit der aktuellen Container-Technologie: Ein in sich ungestörtes System wird von außen generiert und läuft dann einfach - nur dass der Speichercontainer die gesamte Festplatte ist und statt einer Virtualisierungs-Umgebung eine vorläufige Betriebssystemumgebung (eben die Linbo-Busybox) läuft, die mit dem Start des realen Anwendungs-Betriebssystems nicht mehr nötig ist.

  6. Linbo ist dank seiner remote-Befehle und dem damit verbundenen posytsync-Mechanismen in der Lage, schnelle spezifische Client-Anpassungen vorzunehmen - das reicht aus meiner Erfahrung dicke aus - eine noch “feingranularere” Spezifizierung wie bei Opsi ist schlicht nicht nötig. Vielleicht strickt jemand ja nochmal eine schickere Variante, postsync-Anpassung selbst leichter implementieren zu können - ein Anfang ist bei der Schulkonsole ja schon gemacht.

Das sind so meine Gedanken / Ideen zu Linbo / Opsi.

Grüßle,
Christoph G.