Kabellose Bildübertragung: Chromecast, Airtame und Co


#21

Hallo,

ich unterscheide zwei Grundvarianten:

  1. Ich hab eine Datei auf dem Handy (Präsentation, Film, Dokument xy), die will ich ganz schnell auf dem Beamer haben.
  2. Es gibt im Internet / auf einem Speichermedium ein Dokument, das will ich mit meinem Handy gesteuert anzeigen.

Für beides kann man sehr gut KDE Connect nehmen, wobei die Windows Phone und Appple-iOS-Unterstützung erst noch kommen soll…mal sehen. Dateien vom Handy schickt man mit einem Fingertipp auf sein Home im Netzwerk, wo sie dann abgespielt werden können. Für das Netzwerk muss man die Ports 1714 bis 1764 (TCP & UDP !) öffnen.

https://wiki.ubuntuusers.de/KDE_Connect/

Gruß
Christoph Gü


#22

Was fehlt denn für die “1”?

Das benutze ich hier zu Hause schon lange … aber da es keinen Mirror des Screens macht, ist es z.B. für Laptops auch nur bedingt brauchbar.

Wie habt ihr denn die kabelgebundene Lösung am Lehrerpult/Seitentisch realisiert? Baumelt da bei euch einfach ein Kabel herum oder ist da irgendein Panel oder was auch immer fest verbaut? Schön wäre ja so eine automatische Kabelaufwicklung, wie es die mal für Telefonkabel gab :slight_smile:

Gerade z.B. gefunden:
http://www.bachmann24.com/bachmann-desk-2-2x-steckdose-1x-hdmi-1x-cat6-weiss-902-2031.html


#23

Hi, Michael -

aber wozu der “Mirror” ?
Was so bequem klingt, ist in Wirklichkeit m.E. nur mit erheblichem Aufwand umsetzbar (siehe diesen ganzen Diskussions-Zweig). Kabellösungen finde ich, seitdem meine zwei letzten Qualitäts-Androiden (Wiko Pulp :wink:) einen frühen USB-Port-Tod starben, auch nicht mehr so prickelnd.
Lieber umstrukturieren:

  1. Hier hast Du die Datei - spiel die ab !
  2. Da findest Du die Datei - spiel die ab !

STEUERN kann KDE Connect ja…
Oder was meinst Du ?
Gruß
Christoph


#24

Was den Mirror angeht – hatte ich ja weiter oben schon geschrieben: Für’s Smartphone ist das Quatsch, finde ich. Man benötigt es höchstens für ein Tablet, auf dem man eine Anwendung zeigen/demnostrieren will und einen Laptop-Bildschirm, wo es darum geht, dass den Schülern z.B. ein Programm gezeigt werden soll. Da macht das Sinn und wenn man schon etwas anschafft, sollt es das auch können.

Wenn es NUR darum geht, ein x-beliebiges Bild/Video/Stream vom Smartphone zum Beamer zu bringen, würde ich weiterhin die Lösung via LibreElec --> Yatse bevorzugen. Das funktioniert absolut zuverlässig und der RasPi wäre im lokalen LAN. Das hat aber niemand hier so laufen, nehme ich an?


#25

Hallo, Michael,

das mit LibreElec und Yatse klingt cool, aber der zusätzliche Raspby muss nicht sein. Man kann kodi als Programm auf dem Lehrerrechner installieren (und dann auch gleich per KDE Connect anstatt Yatse steuern). Du könntest damit die bestehende Infrastruktur softwaremäßig erweitern ohne gleich am Beamer einen Raspy (samt Schloss und Steckernetzteil und wasweißich Netzwerkgefummel) anbringen zu müssen.
Gruß Christoph G.


#26

Hallo Michael,

nicht sehr gut.

Was fehlt denn für die “1”?

das Verbinden geht gut/schnell: aber nicht sehr gut/schnell verglichen
mit meinem 4 Jahre alten CloudNet Go

Die Verbindung ist OK, aber eben auch nicht gut.
Ich teste Zuhause am Fernseher.Er steckt rechts am Rand des Fernsehers
und ich bewege mich nach rechts weg: mein CloudNet Go reicht um die
Hälfte weiter ohne das was ruckelt (youtube Video)…und ich wohne auf
dem Land: hier stören keine fremden WLANs.

Das ganze für den Preis (ich find den Stick teuer) reicht eben nur für
ein gut.

LG

Holger


#27

Ja – aber wer/was nimmt dann auf der Beamer-Seite die Inhalte an? Das macht der Beamer ja nicht ootb…?!

Und den gibt es nicht mehr?

Ich habe gesehen, dass es ja durchaus auch teure Lösungen gibt wie z.B. “Nyrius ARIES Prime Wireless Video HDMI Transmitter & Receiver”. Was die nun besser oder zuverlässiger oder anders können als die Sticks weiß ich aber nicht


#28

Also ich habe zu Testzwecken den Microsoft Wireless Display Adapter v2 bestellt … und muss feststellen: Es funktioniert hier mit zwei Smartphones überhaupt nicht! Mein Nexus 4 findet den Adapter zwar und zeigt auch “Verbindung aufbauen” – dann ist aber Schluss. Ein Nexus 5 findet den Adapter erst gar nicht. Also dass es nicht perfekt läuft, hatte ich ja in Kauf genommen, aber dass es so übel läuft, hatte ich nicht erwartet?!?
Die Firmware auf dem Stick war V2.0.8350 – es gibt offenbar ein Update auf .8372 aber ob das diese grundlegenden Probleme löst??? Zudem ist es nur über den Webstore von M$ installierbar – also nicht so wie “gewohnt”: .exe runterladen und Firmware updaten.

Ach ja: Zuletzt wollte ich ein stinknormales ThinPad T520 benutzen, um zu schauen, ob es wenigstens mit Windows 10 ootb klappt … und siehe da: Ich erhalte die Meldung: Dieses Gerät unterstützt kein Miracast. Unter’m Strich war das also ein ziemlicher Griff ins Klo, würde ich sagen :poop:


#29

Und wieder etwas später:

Ich habe mir einen kleinen Rasperry Pi Zero W (11€ ohne alles und 16€ mit passenden Adaptern) bestellt und dort LibreElec installiert, weil ich wissen wollte, ob der das zieht. Also: fix installiert und dann ins WLAN ohne Auth. befördert. Dazu noch das youtube-Plugin installiert: Fertig.

Das Ergebnis: Es läuft überraschend flüssig – auch mit der abgespeckten Hardware im Vergleich zum RasPiV3. Auf dem Smartphone nutze ich yatse, um Videos/Bilder/$Medien an das Gerät zu übertragen. Da die Varianten mit den Miracast-Sticks bisher alle nicht zufriedenstellend liefen, könnte ich mir vorstellen, dass man mit den kleinen Rasperrys viel weiter kommt. Hier ist es ja so, dass alle im gleichen WLAN hängen. Zudem hat man keinen Stress mit Sessions, die vergessen wurden usw.

Natürlich hat man auch hier das Problem, dass KuK versehentlich auf das falsche Gerät streamen, wenn sie es in der Fernbedienung nicht passend wählen, aber das hat man mit jedem anderen System selbstverständlich auch.

Also im Moment sieht’s ganz gut aus. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gesammelt? Da der RasPi-Zero so winzig ist, könnte man den übrigens einfach oben auf den Beamer legen/kleben bzw an der HDMI-Matrix anschließen und ihm nur HDMI & per Micro-USB Strom verpassen. Alles andere läuft drahtlos…


#30

Hej,

Vorneweg: Ich habe das MS-Dongle noch nicht getestet. Wir haben unsere ganze Schule mit EZ-Cast-Nachbauten (Measy-Cast A2W) ausgestattet. Jetzt, nach 2 Jahren Betrieb, verweigern einzelne ihren Dienst. Kalte Lötstellen etc. Das heißt, ich suche nach einem Nachfolger…

Ein Kollege hat mir das gerade auch geschildert. Er meinte, es ginge leider insbesondere mit dem Miracast der Samsung Tablets (Galaxy Tab A, SM-T580) nicht. Das wäre auch für uns echt blöd…

Wie sind die Erfahrungen der anderen? Klappt Screen-Mirroring vom Android auf die MS-Dongles? @baumhof: Kennst Du die Kompatibilitätsprobleme von deinen Sticks?

Googeln bringt mich nur zu Hinweisen auf Firmware-Updates. @Michael: Hat ein Firmware-Update die Problem mit den Nexus-Geräten behoben?

Grüße
Michael


#31

Hallo Michael,

Wie sind die Erfahrungen der anderen? Klappt Screen-Mirroring vom
Android auf die MS-Dongles? @baumhof
https://ask.linuxmuster.net/u/baumhof: Kennst Du die
Kompatibilitätsprobleme von deinen Sticks?

ne: wurde mir noch nicht berichtet.
Ich habe selber ein Samsung Galaxy NOte 10.1 2014 Edition und ein Sony
Z1 Tablet: beide funktionieren mit dem MS Gerät ohne Probleme.

Im Seminar hab ich 4 davon für die Kollegen in der Ausleihe: bisher
wurden keine Probleme berichtet.
Die gehen seit 6 Monaten durch das Kollegium.

Wir halten aber nichts von Tablets ohne Stift, deswegen haben bei uns im
Seminar 80% ein Galaxy Note und die restlichen 20% haben iPads

Viele Grüße

Holger


#32

Hej Holger,
danke für den Bericht und die Einschätzung. Beruhigend…

Ich auch nicht, gar nicht. Wir selbst haben für Schüler die SM-P580 - Wobei P oder T für ein ScreenMirroring Problem vermutlich keinen Unterschied macht.

Grüße
Michael


#33

Hallo Holger,

ne: wurde mir noch nicht berichtet.
Ich habe selber ein Samsung Galaxy NOte 10.1 2014 Edition und ein Sony
Z1 Tablet: beide funktionieren mit dem MS Gerät ohne Probleme.

Welcher Stick genau ist das nochmal?
Ich hab nämlich auch ein Note 10.1 2014 Edition und würde manchmal für
mehr Bewegungsfreiraum gerne vom HDMI-Adapter wegkommen…

Viele Grüße
Steffen


#34

Hallo Steffen,

ne: wurde mir noch nicht berichtet.
Ich habe selber ein Samsung Galaxy NOte 10.1 2014 Edition und ein Sony
Z1 Tablet: beide funktionieren mit dem MS Gerät ohne Probleme.

Welcher Stick genau ist das nochmal?
Ich hab nämlich auch ein Note 10.1 2014 Edition und würde manchmal für
mehr Bewegungsfreiraum gerne vom HDMI-Adapter wegkommen…

dieser:

ich finde aber diesen noch besser:

LG

Holger


#35

Hallo Holger,

ich finde aber diesen noch besser:

amazon.de
https://www.amazon.de/Wireless-ELEGIANT-drahtlose-Empfänger-Miracast/dp/B074PQGXJV

und hast du auch Erfahrungen mit dem?
Funktioniert der genauso zuverlässig?

Viele Grüße
Steffen


#36

Hallo Steffen,

ich finde aber diesen noch besser:

amazon.de <http://amazon.de>
https://www.amazon.de/Wireless-ELEGIANT-drahtlose-Empfänger-Miracast/dp/B074PQGXJV
<https://www.amazon.de/Wireless-ELEGIANT-drahtlose-Empf%C3%A4nger-Miracast/dp/B074PQGXJV>

und hast du auch Erfahrungen mit dem?
Funktioniert der genauso zuverlässig?

viel benutzt hab ich beide nicht: aber das pairing war mit dem günstigen
einfacher und die Verbindung bei Tests Zuhause (mit “in andere Räume
laufen”) war besser.

LG

Holger


#37

Hallo Holger,

viel benutzt hab ich beide nicht: aber das pairing war mit dem günstigen
einfacher und die Verbindung bei Tests Zuhause (mit “in andere Räume
laufen”) war besser.

das heißt du hast sie nur mal getestet aber nicht “produktiv” genutzt?

Aber hattest du nicht geschrieben, dass ihr den von MS im Seminar im
Einsatz habt?

Viele Grüße
Steffen


#38

Hallo Steffen,

viel benutzt hab ich beide nicht: aber das pairing war mit dem günstigen
einfacher und die Verbindung bei Tests Zuhause (mit “in andere Räume
laufen”) war besser.

das heißt du hast sie nur mal getestet aber nicht “produktiv” genutzt?

Aber hattest du nicht geschrieben, dass ihr den von MS im Seminar im
Einsatz habt?

wir haben beide im Einsatz.
Ich selbst habe sie nur getestet: im Einsatz haben die Dinger andere
(wie ich schrieb: sie sind in der Auleihe).
Deswegen hab ich keine umfangreichen Erfahrungen mit denen.
Ich selbst nutze meinen einige Jahre alten CloudNet go.
An den kommt bisher kein Stick ran … aber den gibt es nicht mehr (seit
Jahren …)

LG

Holger


#39

Moin zusammen.
Ich habe jetzt wahrscheinlich die Lösung für das Spiegeln von BYOD-Geräten gefunden. Viele Probleme werden in einem Streich erledigt. Warum ich diese Software bisher nicht kannte, weiß ich auch nicht – aber es funktionierte gerade im Testbetrieb auf Anhieb :slight_smile: :slight_smile: .

Man installiert auf einem Laptop (mit Beamer) die Software von http://www.airserver.com (eine Lizenz kostet für Schulen 13,08€!) und nutzt auf dem Smartphone die zugehörige App Airserver Connect. Damit hat man dann problemlos den Bildschirm klonen und zwar egal von welcher Plattform man kommt. Sowohl :apple: als auch Android werden unterstützt und die Verbindung läuft (wie hier schon mehrfach gefordert) im gleichen WLAN (es wird also kein neuer Hotspot für eine Ad-Hoc–Verbindung aufgemacht).

Man erhält von der Software entweder einen QR-Code, den man mit dem Smartphone scannen kann oder man startet auf dem Smartphone die App, die dann alle AirServer in der Nähe findet. Ich bekomme leider keine Provision – aber die bisherigen Versuche haben mich überzeugt. Man braucht keinen Stick für 60€/Stück und kann sofort loslegen …

Wer’s ausprobieren will: Ich habe vorhin die 14-tägige-Trial-Version genommen.
Schöne Grüße,
Michael


#40

Hallo Michael,

… ich wäre da noch nciht so euphorisch.

Man installiert auf einem Laptop (mit Beamer) die Software von
http://www.airserver.com (eine Lizenz kostet für Schulen 13,08€!)

was kann man den mit einer Lizenz machen?
Ist das ein “Site” Lizenz? Gilt die für die gesammte Schule?
Selbst wenn das pro Gerät (Airserver) wäre, wäre es günstig.

und
nutzt auf dem Smartphone die zugehörige App Airserver Connect
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.appdynamic.airserverconnect.
Damit hat man dann problemlos den Bildschirm klonen und zwar egal von
welcher Plattform man kommt. Sowohl :apple: als auch Android werden
unterstützt und die Verbindung läuft (wie hier schon mehrfach gefordert)
im /gleichen/ WLAN (es wird also kein neuer Hotspot für eine
Ad-Hoc–Verbindung aufgemacht).

da ist schon das Problem: sogar gleich zwei:

  1. meine mit dem Beamer verbundenen festen Geräte sind natürlich im LAN,
    nicht im WLAN.
  2. meine Accesspoints haben in aller Regel Accespoint Isolation
    eingeschaltet, um die Windowsnutzer die bei der Nachfrage, ob es sich um
    ein privates, geschäftliches oder öffentliches Netz handelt, immer auf
    "privat" klicken und damit ihre Multimediadateien per DLNA dem ganzen
    Netz zur Verfügung stellen. Das mobile Gerät sieht im WLAN also
    niemanden, außer dem Gateway und würde somit niemals einen Airserver im
    gleichen WLAN finden.

Man erhält von der Software entweder einen QR-Code, den man mit dem
Smartphone scannen kann oder man startet auf dem Smartphone die App, die
dann alle AirServer in der Nähe findet.

an der Stelle wäre nun zu testen, in wie weit es möglich ist, eine
bestehende Verbindung als dritter zu beenden.

Also: ich finde es auch sehr interessant: aber es sind noch Fragen zu
klären.

Viele Grüße

Holger