Hallo Rolf,
… die Mail hatte ich Gestern Abend um 22 Uhr geschickt: kam aber leider nicht an… sehr ärgerlich …
ich denke du bist leider in die „repo verändert“ Falle getreten.
Das tut mir sehr Leid.
Bevor du
linuxmuster-setup --first aufrufst, solltest du erst das neue Repo
eintragen und das System aktualisieren.
Wie das geht, steht in diesem Post:
Eigentlich hätten wir nach der Umstellung aktualisierte 6.2
Installationen bereitstellen sollen: aber leider bindet die Entwicklung
der lmn 7 derzeit unsere Resourcen.
2.c) Bei Linux Clients ist die Tabelle nach dem Befehl |linuxmuster-client -a list-available| leer. Fehlermeldung: “/var/cache/linuxmuster-client-servertools/”: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden. |apt-get install linuxmuster-client-servertools| nochmals versucht, Ausgabe: 0 aktualisiert, 0 neu installiert, 0 zu entfernen und 5 nicht aktualisiert. Also sollte alles beim ersten Durchlauf geklappt haben. Hat hier jemand einen workaround oder eine Idee wo ich mit der Fehlersuche beginnen könnte?
diese Liste wird auch leer bleiben: da die default cloops auch auf dem
alten repo server lagen und wir sie ohne Anpassung an den servertools
scripten nicht einfach rüber bewegen können.
Das Vorgehen wäre für dich, nachdem der server läuft, am besten folgendes:
-
schreib uns, welches cloop du haben willst (ich nehme an xenial,
welches für die lmn6.2 empfohlen wird).
Es wird dir jemand das cloop zum Download bereit stellen. -
um die verzeichnisstrucktur und die postsync Datei für das cloop zu
erhalten rufst du
linuxmuster-client -a configure -H ubuntu -p ubuntu1404 -c trusty714.cloop
auf. Die Erläuterung des Befehls steht hier:
https://wiki.linuxmuster.net/archiv/dokumentation:handbuch:linbo:cloudclient-singleboot
im Abschnitt „Ein vorhandenes cloop zur synchronisation einrichten“
Viele Grüße
Holger
PS: Hier ein Link mit Erläuterungen zum linuxmuster-client:
Hier noch, was ich letzte WOche zur Erläuterung der postsyncscripte
geschrieben habe:
Leider sind die cloops an sich noch nicht alles:
zum standardlinuxmuster-cloop gehören vor allem die postsync scripte und die
dazugehörige Verzeichnisstrucktur.
Diese legt das linuxmuster-client-servertools script alle mit an.
Die Verzeichnisstrucktur ist nicht komplex und kann schnell selbst
angelegt werden.
Die Struktur sieht so aus:
/var/linbo/linuxmuster-client//common/…
die Punkte stehen für die Verzeichnisse/Dateien wie sie auf dem Client
dann vorliegen sollen.
Also legt man eine fstab, die auf dem Cleint in /etc/ liegen soll also nach:
/var/linbo/linuxmuster-client//common/etc/
Es gibt aber auch eine Verzweigung: neben common kann man auch
und liegen haben.
Die Hierarchie ist: zuerst common, dann aum, dann rechner.
Wenn ich also eine fstab für einen Cleint haben will, die anders ist
also die in common, dann lege ich sie nach
/var/linbo/linuxmuster-client///etc/
Da zuerst common gesynct wird und am Ende der Rechnerspeziefische
Bereich “gewinnt” dieser.
Man sollte aber daran denken, dass wenn man eine Datei für einen rechner
speziefisch synct, dass diese als generische Datei auch in common liegen
sollte: sonst muß man aufpassen, dass man nie ein Image von diesem
Rechner aus macht.
Beispiel:
Raumbezogen mache ich das für meine neuen Rechner im Seminar.
Dort habe ich drei Räume, alle mit dem gleichen Image, alle
unterschiedliche Hardware.
Aber der eien Raum hat neue Rechner und die haben nvmeSSDs, also muss
bei denen in der fstab
/dev/nvme0n1p1 (usw.) stehen statt /dev/sda1 (usw)
Ich hatte erst nur eine extra fstab für den Raum im Raumunterverzeichnis.
Nachdem ich ein Image in diesem Raum (für alle) erstellt hatte, lagen
die anderen Rechner auf der Nasse: sie hatten eine falsche fstab.
Also legte ich eine mit /dev/sdaX in common und schon war es egal wo ich
ein Image erstelle.
Klingt erstmal komplex: ist es auch, aber nur, weil es ein sehr mächtige
Werkzeug ist.
Am Ende noch ein Hinweis: die Rechte der Dateien sind wichtig.
Diese werde, so wie sie auf dem Server liegen, auf dem Client abgebildet.
Normalerweise muss man da mal drüber schauen, dann klappt das.
Aber es gibt dateien, die haben wichtige Rechte.
z.B. die Datei /root/.ssh/authorized_keys
Bei mir:
ls -al /var/linbo/linuxmuster-client/trusty/common/root/.ssh/
insgesamt 12
drwxr-xr-x 2 root root 4096 Okt 19 2017 .
drwxr-xr-x 3 root root 4096 Apr 10 2015 …
-rw-r–r-- 1 root root 199 Okt 19 2017 authorized_keys
So muss sie auf dem Server liegen: aber mit den Rechten 644 wird sie auf
dem Client vom ssh Dämon ignoriert (zu offen).
Ich kann sie aber nicht mit 600 auf dem Server liegen haben, weil linbo
sie dann nicht syncen kann (keine Rechte auf lesen).
Also liegt sie wie oben auf dem Server und wird im postsync mittels der
folgenden Zeilen mit anderen Rechten versorgt:
.ssh verzeichnis
chmod 700 /mnt/root/.ssh/
chmod 600 /mnt/root/.ssh/authorized_keys
In meiner postsync ist der Patchklassenname “trusty”, also ist mein
Verzeichnis /var/linbo/linuxmuster-client/trusty/
Es kann sein, dass eure postsync neuer und besser ist als meine:
immerhin verwende ich sie so schon ein paar Jahre: vergleicht also mal.
hier noch die Rechte meiner Verteichnisse:
10:15/0 server (LMG) ~ # ls -al /var/linbo/linuxmuster-client/
insgesamt 44
drwxr-xr-x 6 root root 4096 Jan 1 2008 .
drwxr-xr-x 13 root root 24576 Mai 28 12:52 …
drwxr-xr-x 6 root root 4096 Jun 5 2015 trusty
10:18/0 server (LMG) ~ # ls -al /var/linbo/linuxmuster-client/trusty/
insgesamt 24
drwxr-xr-x 6 root root 4096 Jun 5 2015 .
drwxr-xr-x 6 root root 4096 Jan 1 2008 …
drwxr-xr-x 5 root root 4096 Dez 2 2016 common
drwxr-xr-x 4 root root 4096 Jun 4 2015 platzhalter-buttonbar
drwxr-xr-x 4 root root 4096 Jun 5 2015 raum103
drwxr-xr-x 4 root root 4096 Jun 5 2015 raum104
10:18/0 server (LMG) ~ # ls -al /var/linbo/linuxmuster-client/trusty/common/
insgesamt 20
drwxr-xr-x 5 root root 4096 Dez 2 2016 .
drwxr-xr-x 6 root root 4096 Jun 5 2015 …
drwxr-xr-x 2 root root 4096 Jan 15 2018 etc
drwxr-xr-x 3 root root 4096 Dez 2 2016 home
drwxr-xr-x 3 root root 4096 Apr 10 2015 root