Fragen zum MDM? Umfrage gestartet

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Hallo.
Ich frage mich, welches MDM ihr verwendet und habe aus diesem Grund eine Umfrage erstellt:

Umfrage zum MDM: Welche Software setzt ihr ein?

  • jamf / Zuludesk
  • relution
  • etwas anderes
  • gar keins

0 Teilnehmer

Da man sich dort ja immer sofort im Bereich der Bezahlsoftware befindet, bei der auch Support mit dabei sein sollte, stellt sich die Frage, ob wir dennoch hier eine neue Kategorie aufmachen sollten, in der technische oder organisatorische Fragen rund um das MDM geklärt werden können!?

Wie seht ihr das? Lohnt sich das oder landen solche Fragen dann eh beim Hersteller und nicht hier?

Ich hätte jedenfalls diverse Fragen rund um die Organisation von Gruppen und der Verwaltung solcher Gruppen/Kurse im MDM. Am elegantesten fände ich es ja weiterhin über Projekte auf dem v7-Server, die dann direkt im MDM zur Verfügung stünden … aber bevor ich konkreter frage, warte ich ab, wie ihr das seht :wink:

Viele Grüße,
Michael

… wir können „etwas anderes“ natürlich auch noch präzisieren, wenn ihr mir sagt, um welche Optionen ich das ergänzen soll…

Hallo Michael,

Bei uns ist „anderes“ für iPads - bislang(?) ohne Aufpreis - IServ, für Android - bei Promethean teuer mit 24€/a(*), bei CTOUCH 5a inklusive - Radix Viso.
Das IServ MDM kann inzwischen bis auf Betriebssystemupdates alles, was wir brauchen. Mit jamf sicherlich nicht zu vergleichen - aber wer braucht das?
Viso ist bislang für Android bei weitem das beste, was ich gesehen hab. Für Apple schon uninteressant, bevor IServ so weit entwickelt war, weil zu teuer.
Wenn jemand für die iPads, mit denen der Digitalpakt und Corona die Schulen überflutet haben, etwas dem IServ MDM vergleichbares in lmn integrieren könnte …

Gruß Jürgen

(*) Wenn es eine Möglichkeit für deutsche Behörden gäbe, Produkte oder Leistungen ausländischer Anbieter direkt zu bezahlen, kämen wir mit 18USD aus …

Hallo Jürgen,
ok – leider kann ich die Umfrage nicht mehr nachträglich ändern.

hier relution, leider noch auf v4. Aber was ich sehr praktisch finde ist die mitgelieferte API, die ich auch ziur direkten Steuerung nutzen kann. Wenn also irgendein Dienst nicht dabei ist, dann kann man das zur Not auch mal selber skripten.

Hallo Michael,

da wir uns Dank der zigtausend iPads, mit denen Apple es auf der Coronawelle geschafft hat die Schulen zu fluten, insbesondere mit diesen Geräten auseinandersetzen MÜSSEN, bin ich sehr dafür, dass wir uns hier austauschen können. Siehe meine Frage, in der es um die praktische Nutzung von „geteilten iPads“ geht und die unabhängig davon sein dürfte, mit welchem MDM jemand die Dinger unter Kontrolle zu halten versucht.

Gruß Jürgen

Hallo Jürgen,
also nach allem, was ich bisher von den iPads gesehen habe, sind sie aber x-fach einfacher unter Kontrolle zu halten als das jemals mit Android auch nur im Ansatz geklappt hätte.
Ob geteilte Geräte sinnvoll sind, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt … aber wenn man sie nutzt, muss man die Daten ja immer cloudbasiert speichern. Die Bedenken, ob unsere Nextcloud das bei vielen gleichzeitigen Zugriffen ziehen wird, habe ich auch weiterhin :slight_smile:
Viele Grüße,
Michael

Hallo Michael,

wenn die iPads nicht personalisiert sind, sehe ich kaum eine Alternative zu „geteilten iPads“. Das mit dem „cloudbasierten“ kennen unsere Schüler bereits von den Windows Clients, wo sie alles auf „Laufwerk H:“ speichern sollen - auch damit sie von zuhause aus via Webinterface drauf zugreifen können. Auch wieder ein Punkt zu der PN gerade.

Android Tablets werden in der Schule wohl „Blindgänger“ bleiben, solange nicht Google selbst eine dem Apple School Manager vergleichbare Lösung für das MDM anbietet. Im Moment wäre deren Beschaffung aus meiner Sicht am falschen Ende gespart.
Auch Microsofts Surface Go sind ohne den Original USB-LAN-Adapter z. B. mit opsi nur schwer kontrollierbar und sie funktionieren im AD nicht wirklich gut. Z. B. laufen die Windows Apps wie die Kamera App nicht. Aber das werden viele „Gläubige“ erst merken, wenn ihr Geld weg ist …
Apple hat im Bezug auf Schule (leider?) einiges besser als die Konkurrenz gemacht.

Gruß Jürgen

Unsere iPads werden über relution gemanaged. Dort kann man geteilte iPads verwenden, die aber ohne AppleID auskommen und lediglich einen Relution-Benutzer brauchen. Diese Relution-Nutzer werden mittels LDAP von unserem Schulserver zur Verfügung gestellt. Ich finde das klappt ganz gut. Auch sonst bin ich mit iPads in der Schule was die Administration angeht, sehr zufrieden. Die machen wirklich keine übermäßige Arbeit.

Hallo, Ihr!
Wir sind auch mit IPads „überflutet“ worden, wobei ich sagen muss, dass ich die Dinger bei uns im Förderschulbereich (Grundschulstufe) sehr schätze. Unser Sachaufwandsträger zahlt Jamf und hat für die betroffenen Schulen Administratorenzugänge geschaffen, so kann jede Schule seine zugewiesenen IPads selbst verwalten, und mit Jamf funktioniert das echt recht gut und unproblematisch. Man muss sich kurz einarbeiten, dann ist die Arbeit damit sehr überschaubar. Gekaufte Apps können schnell verteilt werden, sehr individuell, und das Anstoßen der Updates geht auch einfach, sofern die lieben Kollegen immer schauen, dass die IPads entweder an der Stromversorgung hängen oder halt über 50 % Ladepower haben.
Beste Grüße
Andreas