Empfohlene Virtualisierung unter 7.0

Guten Tag,

welche wird die empfohlene Virtualisierung unter Linuxmuster 7.0 sein? Xenserver oder vielleicht KVM?

Beste Grüße
F. Kretzschmar

Hallo Herr/Frau Kretzschmar!

welche wird die empfohlene Virtualisierung unter Linuxmuster 7.0 sein?
Xenserver oder vielleicht KVM?

Wenn ich das auf dem Arbeitstreffen in Essen richtig verstanden habe, wird es
keine Empfehlung geben. Was es geben wird sind wieder fertigen Maschinen für
XEN, aber da die Installation immer auf einem Ubuntu-LTS-Server aufsetzt ist
man bei der Wahl des Virtualisiers frei.

Falsch ich jetzt etwas falsches erzähle, dann bitte um Berichtigung. @thomas

Beste Grüße

Thorsten

Hallo,

welche wird die empfohlene Virtualisierung unter Linuxmuster 7.0 sein?
Xenserver oder vielleicht KVM?

meine Meinung und Erfahrung ist:

seit ein paar Jahren wird quasi XEN empfohlen: dafür gibt es ovas
Diese Empfehlung hat dazu geführt, dass mehr Leute XEN einsetzen.

Unserer Lösung ist es aber wurscht was man drunter hat (ein ordentlicher
virtualisierer sollte ja auch nicht bis in den Client "durchschlagen"
sondern brav alles bereitstellen).

Ich selber verwende KVM
Viele haben proxmoxx
einige vmware
Es gibt sogar ein paar, die unter virtualbox virtualisieren.

Wir sind ein Bunter Haufen und sehen das auch als Vorteil an.

Also: nehmt was ihr kennt und mögt.
Wenn ihr noch nichts kennt, nemmt xen.

LG

Holger

Hallo Frank,

da die ursprüngliche Diskussion über eine mögliche Virtualiserungslösung für LMN ja OT im Bereich “interne Infrastruktur” geführt wurde, hänge ich meinen Senf dazu mal an diesen Thread an. Ich glaube hier passt es ganz gut hin. :slightly_smiling_face:

ich pflichte Michael bei und bekräftige das, was du hier schreibst.

Ich bin bei Proxmox seit 2.0 beta, jetzt bei 5.1 und bin von Anfang an
wegen des zu Grunde liegenden (Standard) Debians, der Lizenz unter dem das steht, der Einfachheit, mit der man sich dank immer besser werdendem Webinterface auch als Konsolenneuling (im Gegensatz zu reinem KVM) damit zurechtfindet und daher ohne jede Vorkenntnis über Virtualisierung zu problemlos funktionierenden Ergebnissen kommt, bis heute zu 100% davon überzeugt.

Nur mal ein Beispiel:
Ohne jede Konsolenkenntnis (und Notwendigkeit) kann man über das Webinterface ein funktionierendes, voll automatisiertes, wochentagabhängiges Backup mit automatischer (einstellbarer) Rotation auf ein NFS-Share (inklusive dieses erst mal an Proxmox anzubinden) für (wenn man hat) dutzende VMs innerhalb von 1-2 Minuten konfigurieren.

Das einzige Problem, das ich seit 2.0 beta je hatte, war ein voll gelaufenes Backup-Medium, weil die Backups durch mehr Daten in den VMs allmählich immer größer wurden und die definierte Anzahl vorzuhaltender Backups zu groß war. Auch dieses Problem kann man ohne jede Konsolenkenntnis binnen 1-2 Minuten über das Webinterface nachhaltig lösen.

Für mich steht zu 100% fest, dass Proxmox für mich der Hypervisor der Wahl ist.

Daher möchte ich auch das bekräftigen:

Also für die Schulserver-Virtualisierungempfehlung würde ich das
durchaus sehr genau anschauen.

Für die Virtualisierung des Schulnetzwerks halte ich Proxmox für absolut empfehlenswert (auch wenn das nicht alle hier so sehen), weil es auch für Leute, die nicht so mit der Konsole vertraut sind, problemlos handelbar ist.

Dazu kommt, dass es hier nach wie vor etliche gibt, die wie ich auf Proxmox setzen. Damit können wir auch für Proxmox Hilfestellung hier in Ask geben.

Hier wurde ja oft das Argument angeführt, dass das halt nichts ist, was Dienstleister im Portfolio haben. Aber ehrlich:
Wenn selbst Laien (zu denen ich mich, obwohl ich viel über die Konsole mache, nach wie vor zähle) das von Null ohne jeden Fehlschlag hinkriegen, dann sollte jeder, der sich Dienstleister nennt, es auch schaffen, eine Schule, die Proxmox nutzt, zu supporten.

ym2c

Viele Grüße
Steffen

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Hallo,

ich stimme Steffen in jedem Punkt zu und möchte die Aussagen nochmal
unterstützen.
Ich nutze Proxmox seit 1.x und hatte noch nie irgendwelche elementaren
Probleme. Nach Virtualbox war Proxmox mein zweiter Hypervisor überhaupt
und ich habe alles Problemlos selber hinbekommen. Da ein Debian drunter
ist fühlt man sich gleich heimisch. Die jeweiligen Upgrades der
"Debiane" und Proxmoxversionen in den letzten Jahren waren immer einfach
und schnell erledigt (i.d.R < 15 min)…neue Paktequelle
eintragen…dist-upgrade…reboot…fertig.

Ich möchte nochmal die Aussage von Steffen unterstützen, dass ein
halbwegs fähiger Dienstleiter der schon mal einen Hypervisor egal
welcher Art gesehen hat und sich einigermaßen bei einem Debian heimisch
fühlt keinerlei Probleme mit Proxmox haben dürfte.

Wenn ich mir die ganzen Probleme mit xen anschaue, die in den letzten
zwei Jahren in der Liste behandelt wurden kann ich wirklich mal den
Blick auf Proxmox empfehlen. Da sind auch hintergründig recht komplexe
Dinge recht schnell im Webinterface erledigt und funktionieren einfach.

Noch ein Hinweis: da Proxmox einen eigenen Befehlssatz (Befehle qm
(Steuerung des Hypervisors), vzdump (Backupbefehle), etc.) zur mitbringt
kann man so ziemlich alles nach Lust und Laune skripten. Ich mache davon
regen Gebrauch!

Gruß

Dominik

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Hallo zusammen,

könnten wir nicht mal sammeln, was die unterschiedlichen Lösungen für Features haben und was für/gegen die unterschiedlichen Optionen spricht? Und evtl. auch nochmal den Blick auf die verschiedenen (ja auch webbasierten und zumindest teilweise einfach auf jedem Server nachinstallierbaren) Projekte fürs KVM-Management weiten? Sonst bleibt es bei einem “bei mir klappt das mit xyz seit Jahren super”.

Ich habe Proxmox vor Jahren mal probiert (bin über die Suche nach webbasierten KVM-Management-Tools dahin gelangt) und fand es “ganz nett” - aber ich habe die wirklichen Vorteile gegenüber KVM damals nicht gesehen (“dass es grafisch ist” war für mich aber auch kein Vorteil) und ich fühlte mich in einem möglichst unveränderten Server eher zuhause als im Produkt eines Drittherstellers, von dem ich im Zweifel womit auch immer abhängig bin.

Daher bin ich gespannt, ob wir wirklich noch einmal diesen Schritt gehen wollen und da eine klare Empfehlung evtl. mit exklusiven Appliances für so ein Produkt aussprechen - egal, wie “sympathisch” es wirkt. Wenn ich mir https://www.proxmox.com/de/proxmox-ve/preise anschaue, dann ist auch Proxmox eben nicht wirklich kostenlos gedacht (Enterprise Repository?!).

Ich finde gut, wenn (evtl. mehrere Lösungen) dokumentiert und getestet sind und in diesem Sinne empfohlen. Aber als offizielle Virtualisierungsempfehlung hätte ich gerne mal belastbarere Argumente. Wir waren uns auch bei xenserver ganz sicher…

Viele Grüße,
Thomas

PS: Ich werde mich mal an Kimchy versuchen - hat das schonmal jemand probiert?

hallo,

die abhängigkeit ist aber bei proxmox meiner meinung nach nicht so groß, da du mit deinen vms relativ schnell nach kvm wechseln kannst. ich hab das damals, als proxmox änderungen in seiner lizenzpolitik vornahm (und das ist natürlich wie jetzt bei xen auch da jederzeit wieder möglich) ausprobiert und die tatsache hat mich beruhigt. auch ein wechsel nach vmware (wenn man das will) wäre per qemu-convert möglich. ohne das jetzt ganz genau zu wissen, glaube ich, dass bei einem wechsel von xen zu einem anderen virtualisierer mehr klimmzüge notwendig wären.

vg
wolfgang

Hallo zusammen.
Ich verschiebe meinen Text vom 13. Januar aus dem anderen Thread hierher, weil es dort fehl am Platz war!
–>

Ich kann ja mal ein Loblied für Proxmox singen. Wir setzen das schon länger ein und sind bestens damit zufrieden. Zum Zeitpunkt, als wir damit anfingen, war von XEN nie die Rede hier im Forum, so dass wir bei Proxmox gelandet sind. Vorteile:

  • Es funktionierte alles sofort und die Umstellung war sehr einfach.
  • Die Weboberfläche ist relativ intuitiv.
  • Es ist ein ganz normales Debian mit ganz normalen Settings, die man z.T. auch vom lml-Server kennt. Xen dagegen setzt auf RPM.
  • Zudem fand ich die Xen-Web-Oberfläche (Orchestra!) immer sehr bescheiden bzw um Features beschnitten. Der Client (.exe) zur Verwaltung lief nur unter Windows – der für Linux ist entweder in Mache oder es gibit ihn (noch?) nicht. Weiß nicht mehr.
  • Nächstes Problem unter Xen: “Einfache” Dinge wie das Durchreichen von HDDs oder auch nur das simple Aufsetzen eines Ubuntu-Clients im grünen Netz waren nicht so einfach zu machen wie das unter Proxmox lief.

Es waren aus meiner Erinnerung an vielen Stellen erhebliche Klimmzüge und zum Teil längere Threads hier im Forum notwendig, um “einfache” Dinge herauszubekommen. Jetzt kann man natürlich argumentieren: “Ist ja klar, wenn du das System wechselst, dass du dich mit dem neuen System nicht auskennst!” – doch meiner Meinung nach steckten auch prinzipielle Schwierigkeiten dahinter:

Es gab da z.B. mal einen langen Thread, der sich um die Festplattenbezeichnung unter Xen drehte. Da war es immer so, dass die Devices unter Xen nicht mehr /dev/sda sondern /dev/vda hießen. Das führte zu immensen Problemen, die sich damals (auch mit Hilfe des Forums!) nicht so einfach lösen ließen. So habe ich letztlich den Versuch aufgegeben auf Xen zu wechseln. Einige Dinge, die eigentlich einfacher sein sollte, stellten sich für mich als komplizierter dar.

Unter’m Strich ist meine persönliche Meinung dazu: Ich habe den Schwenk auf Xen nie ganz verstanden; vor allem deshalb, weil es scheinbar kaum (?) jemand hier in der Community nutzt (oder man davon auf diesem Kanal nicht viel mitbekommt?). Daher bin ich froh, dass wir konsequent bei Proxmox geblieben sind. Es stimmt natürlich: Proxmox kann jederzeit das gleiche Verhalten hinlegen wie Citrix und den Server für nicht zahlende Kundschaft um wesentliche Komponenten kürzen (oder sie in den Enterprise-Zweig auslagern). Dennoch ist der Preis für einen Sockel vergleichsweise bescheiden (ja, auch das kann sich ändern!).

Wir haben jetzt seit einem Jahr eine Subscription (nur ein Sockel im Server vorhanden) und erhalten alle Enterprise-Updates. Da gab es keinen einzigen Aussetzer. Der Server musste kürzlich nach 272 Tagen uptime nur deshalb runtergefahren werden, weil ein Stromausfall angekündigt wurde.

Im Falle der Kostenexplosion: Da es sich um Debian handelt, das mit KVM arbeitet und das Webinterface von Proxmox nur als Frontend zur bequemen Bedienung dient, ist es wahrscheinlich (ohne Gewähr!) möglich, jederzeit alles auf ein anderes Debian umziehen zu lassen.

Ich habe hier öfter gelesen, dass Proxmox keine oder eine katastrophale (?) Middleware hat – deren Bedeutung für unser Projekt ist mir aber nicht ganz klar. Das könnte ja mal jemand, der beides kennt/benutzt, gegenüberstellen.

Zuletzt noch zwei Ergänzungen:

Du kannst es kostenlos einsetzen und vollumfänglich nutzen – es ist allerdings so, dass du dann gewisse Updates, die zunächst nur im Enterprise-Zweig landen, zeitverzögert bekommst. Für den produktiven Einsatz ist es daher angemessen, für die Software zu zahlen.

Den Vorschlag finde ich gut! Dazu wäre evtl zunächst eine Umfrage gut, die man ja hier im Discourse verwalten kann. Wie belastbar solche Statistiken dann sind, steht wieder auf einem anderen Blatt…

Also dann – schöne Grüße,
Michael

Hallo,

ich muss das präzisieren:

Es wird nicht Xen empfohlen, sondern “Citrix XenServer”, das ist was völlig anderes. Citrix XenServer macht sich derzeit mit unschönen Änderungen an der Lizenzregelung zunehmend unattraktiv, wohingegen Xen Bestandteil aller aktuellen Linuxdistributionen ist und tatsächlich FOSS.

VG

Frank

Hallo @thoschi und alle proxmox-user,

es gibt zwei Wege zu einer Dokumentation in Proxmox: Fakten schaffen = Doku erstellen und dann hier argumentieren, dass Proxmox ein empfohlener Weg ist inkl. Verweis auf die Doku, oder abwarten, wie sich die Richtung entwickelt und dann die Doku schreiben.

Rückblick zur damaligen Entscheidung für XEN-Server: Es gab bereits Dokumentation zur KVM-Installation (inkl. Backup) im Anwenderwiki, und es gab bereits die odt/pdf-Doku von XEN-Server. Entschieden wurde danach in Richtung XEN-Server.

Es erfolgt ein Aufruf an die Proxmox-Userbasis: Findet sich einer, der die Doku zu Proxmox schafft?

Ich werde, was mich angeht, wohl weiterhin den Weg der manuellen Installation dokumentieren, weil ich wohl weiterhin auf dem Blech installieren werde :slight_smile: solange Karlsruhe noch recycling-fähige Server auf Halde hat…

Stand der Dinge für 7.0
grafik

könnte dann so aussehen:
grafik

LG, Tobias

Hallo Tobias,

es gibt zwei Wege zu einer Dokumentation in Proxmox: Fakten schaffen =
Doku erstellen und dann hier argumentieren, dass Proxmox ein
empfohlener Weg ist inkl. Verweis auf die Doku, oder abwarten, wie
sich die Richtung entwickelt und dann die Doku schreiben.

die Frage ist nun erst mal:
Wollen wir (wie aktuell mit Citrix XenServer) eine klare Empfehlung
inklusive Installations-Doku für EINE Virtualisierungslösung, oder -
entgegen der damaligen Argumentation und Entscheidung - die Installation
für mehrere Hypervisoren dokumentieren?

Wenn für genau einen Hypervisor, sollten wir wie von Thomas
vorgeschlagen mal pro/contra für verschiedene Hypervisoren
zusammentragen und uns dann für einen von uns empfohlenen Hypervisor
entscheiden, BEVOR sich jemand die Mühe macht, eine ausführliche Doku zu
erstellen.

Wenn wir uns angesichts der aktuellen Situation/Entwicklung bei Citrix
XenServer breiter und weniger abhängig aufstellen wollen, sollten wir
zumindest 2-3 Varianten dokumentieren.

Betreffend der Doku würde das dann imo den Punkt "Installation mit XEN"
betreffen, der da gesplittet werden müsste:
Installation mit A
Installation mit B

Es erfolgt ein Aufruf an die Proxmox-Userbasis: Findet sich einer, der
die Doku zu Proxmox schafft?

Wenn wir uns dazu entscheiden, dass Proxmox in die Doku aufgenommen
wird, würde ich mich zumindest an der Doku der Installation auf Proxmox
und/oder verwendbarer Appliances für die 7.0 beteiligen, aber noch
Mitstreiter suchen.

Allerdings kann ich mich nicht in Sphinx einarbeiten, dazu habe ich
keine Zeit (sonst hätte ich mich zusätzlich zu Ö-Arbeit für die Doku
gemeldet). Ich kann nur Rohtext und Screenshots liefern.

Kannst du damit was anfangen?

Viele Grüße
Steffen

Hi Ihr Lieben!

denke, das ist oft umgekehrt, zuerst in der Community Edition, DANN in der Enterprise… :wink:

Aber wichtiger:
ich würde an einer Doku für LML 7 virtualisiert unter Proxmox Version 5.x gerne mitarbeiten.

Grüße,
gerd

Hallo Gerd,

Aber wichtiger:
ich würde an einer Doku für LML 7 virtualisiert unter Proxmox Version
5.x gerne mitarbeiten.

das kann ich mir auch gut vorstellen. Da ich seit September erst einen
neuen Proxmox-Server hier habe, muss die LMN weiterhin auf Proxmox :wink:

Vielleicht findet sich ein Grüppchen, das mal die LMN 7 alpha oder beta
(kommt drauf an, ab wann das Sinn macht) auf Proxmox 5.1 installiert,
das dokumentiert und ggf. sogar Appliances bereitstellt!?!

Viele Grüße
Steffen

Hallo Gerd!

Das hört sich doch gut an. Infos zur Mitarbeit findest du in der Doku ganz unten im Anhang:
Linuxmuster.net helfen”

Ansprechpartner wären @Tobias und @zefanja

Beste Grüße

Thorsten

Hallo Thorsten,

den Link zum Anhang bzw. “Infos zur Mitarbeit” finde ich nicht…

Grüße,
gerd

Hallo Gerd!

Ups, kannst Du auch garnicht finden, denn ich meinte schau in der Dokumentation ganz unten nach.
Aber egal, jetzt hab ich mal den Link rausgesucht und hier ist er:

http://docs.linuxmuster.net/de/latest/appendix/contribute/index.html

Beste Grüße

Thorsten

Liebe linuxmuster.net-Gemeinde,

da meine übrig gebliebene Testumgebung mit linuxmuster 6.2 und ipfire auf bare metal in einer Teststellung leider zerlegt wurde, möchte ich jetzt mit 7.0 virtualisiert neu anfangen - auch um auf diesem Wege eine Entwicklungsumgebung für opsi-Skripte zu erhalten. Es wird meine erste Begegnung mit einem komplexeren Hypervisor als VirtualBox oder VMware Player.

Wenn ich mir die Doku ansehe, ist dort (bislang) als erste Alternative die Virtualisierung mit KVM auf der Basis von Ubuntu 18.04 beschrieben, das Video dazu ist jedoch mit einer älteren Version (16.04?) erstellt worden, die stark abweicht.
http://docs.linuxmuster.net/de/v7/appendix/install-on-kvm/index.html
Damit habe ich das Netzwerk mit der Datei /etc/netplan/50-linuxmuster.yaml nicht zum Funktionieren bekommen.

Aus meiner Sicht hätte ich jetzt die Alternativen, KVM mit Ubuntu 16.04 zu probieren oder die mir schwieriger, aber besser dokumentiert erscheinende Variante mit XCP-ng.
http://docs.linuxmuster.net/de/v7/appendix/install-on-xcp-ng/index.html

Wie Ihr wisst, habe ich meine Erfahrung mit linuxmuster und einem jungen karrierebewussten Entscheidungsträger machen müssen … An einer anderen Schule würde man jetzt gern linuxmuster einführen, aber der Admin schreckt (noch?) vor der “chaotischen Dokumentation” zurück. Noch ist der Entscheidungsträger dort von linuxmuster überzeugt.

An so einer Stelle wünschte ich mir EINEN vollständig dokumentierten Installationspfad, der auch funktioniert, wenn man sich genau daran hält. Ich habe mir bewusst diesen alten Thread zum Thema herausgegriffen, um zu verdeutlichen, was ich meine :wink:

Gruß Jürgen

Hallo Jürgen,

Ich arbeite zur Zeit mit dem XEN-Fork. Das funktioniert genau so wie XEN und ich bin sehr zufrieden damit.

Leider kann man die Doku von Netzint nicht mehr 1:1 verwenden. Ich gehe deshalb so vor (Lmn 6.2):

  1. Installation von XCP-ng (Frage nach Supplemental-Pack verneinen)
  2. Unter Verwendung von XCP-ng-Center importieren der von der Netzint bereit gestellten xva’s (auf der DVD Supplemental-Pack)
  3. Fertig stellen der Installation nach Netzint Doku.

Bei den Netzwerken der virtuellen Maschinen muss man etwas nacharbeiten, weil die nicht mehr ganz passen. Das ist aber kein Hexenwerk.

So ähnlich stelle ich es mir auch mit der 7.x vor, hab ich aber noch nicht gemacht.

Ich bin allerdings der Auffassung, dass wir keine allgemein gültige Doku liefern können, da sich das Vorgehen je nach Hardware (Hardware-Raid, Software-Raid etc.) deutlich unterscheiden kann.

Gruß Alois

1 Like

Hallo Jürgen,

ich habe deiner Nachricht jetzt nicht unbedingt eine Frage entnehmen
können: war das nur der Hinweis, dass es nett (und Sinnvoll wäre) wenn
es eine solche “Eindokumentenanleitung” gäbe?

Ich hab einen neuen Server gekauft und weil ich auch keien Lust auf
netplan mit subnetting hatte, hab ich einfach 16.04 server installiert
und dann auf 18.04 upgedatet: voila: kein netplan :slight_smile:

LG

Holger

Musste jetzt erstmal googeln, was “netplan” ist…
Kann man den Kram nicht einfach so https://wiki.ubuntuusers.de/Netplan/Deaktivieren/ deaktivieren oder gibt es da Probleme?
Ich mag Ubuntu nicht.

Gruss Harry