Dualboot von Linux und Win in V7

Hallo Zusammen,
gibt es eigentlich Neues von der Front „Parallelbetrieb von Linux und Windows-Client in Version 7“?
Letzter Stand war meines Wissens:
„man kann beides parallel booten, aber pro Hardware nur ein System in die Domäne aufnehmen“.
Ist das immer noch so ? Und wenn ja - gibt es einen funktionierenden Ansatz um trotzdem beide Systeme vollwertig zu nutzen ? Vollwertig im Sinne von

  • Anmeldung mit dem LM-Useraccount
  • Einbinden der Serververzeichnisse
    -Nutzung des Klassenarbeitsmodus

Gruß
Sascha

Hallo Sascha,

gibt es eigentlich Neues von der Front „Parallelbetrieb von Linux und
Windows-Client in Version 7“?
Letzter Stand war meines Wissens:
„man kann beides parallel booten, aber pro Hardware nur ein System in
die Domäne aufnehmen“.
Ist das immer noch so ? Und wenn ja - gibt es einen funktionierenden
Ansatz um trotzdem beide Systeme vollwertig zu nutzen ? Vollwertig im
Sinne von

  • Anmeldung mit dem LM-Useraccount
  • Einbinden der Serververzeichnisse
    -Nutzung des Klassenarbeitsmodus

inzwischen soll das funktionieren, weil linbo für windows und linux die
Anmeldung an der AD (Maschinenkonto) in einer imagename.macct Datei
speichert und nach dem sync des BS eben jenes in den AD schreibt.
Probleme könnte es bei ungesyynctem Start geben, wenn vorher das andere
System gelaufen ist.
Ich hab das aber noch nicht getestet.

LG

Holger

Hallo zusammen,
ich habe Dualboot von Windows und Linux ausprobiert.
Der Linux-Client ist, wie in der Doku beschrieben, der lmn-bionic-200507. Er ist auf /dev/sda1 installiert.

Für Windows habe ich, wie hier beschrieben, ein Win10 Prof in /dev/sda3 installiert und in die Domäne eingebunden.

Die Anmeldung in Linux lief super. Auch SSO hat bestens funktioniert.

Dann habe ich Windows gestartet. Auch da lief alles super.

Dann habe ich wieder Linux gestartet. Ich konnte mich auf keinem Linux-Client anmelden. Daran hat leider auch ein synchronisierter Start nichts geändert.

Wenn ich Windows starte funktioniert immer noch alles.

Kann mir jemand sagen, was da schief gelaufen sein kann?

Schreibt Linbo beim Start des BS das Maschinenpasswort in den AD. Oder geschieht das nur beim synchronisierten Start?

Wo kann man nachlesen, was das genau gemacht wird?

Danke schon mal für’s Mitdenken.

Gruß,
Mathias

Hallo Matthias,

Schreibt Linbo beim Start des BS das Maschinenpasswort in den AD. Oder
geschieht das nur beim synchronisierten Start?

nur beim synchronisierten start.
Dafür wird der Inhalt der /srv/linbo/linuximagename.cloop.macct Datei in
den AD geschrieben.
Kontrollier also das Datum der macct Datei.

Zum Reparieren empfehle ich folgendes zu versuchen:

  1. linux gesynct starten
  2. lokal als linuxadmin anmelden
  3. /etc/kbr5.keytab (so ungefähr) löschen
  4. linuxmuster-client-adsso aufrufen
  5. /srv/linbo/linuximagename.cloop.macct Datei löschen
  6. linux rebooten und Image erstellen + hochladen
  7. wurde eine neue macct Datei erstellt?
  8. testen

Ich hab das schon erfolgreich durchgeführt.
Win+lin nebeneinander funktioniert: in meiner Schulungsumgebung habe ich
das auch so.

LG

Holger

Moin,
die Tatsache, dass man einen Betriebssystemwechsel nur per Sync machen kann, macht die LML 7 für uns quasi unbenutzbar, denn Systemwechsel in aufeinanderfolgenden U-Stunden ist bei uns die Regel, nicht die Ausnahme…
Wenn ich das richtig verstehe und es nur um das kopieren einer macct-Datei geht - gibt es einen Grund, diesen Kopiervorgang nicht auch vor einem unsynchronisierten Start passiert ?

Gruß
Sascha

Guten Morgen,
auch ich betreibe (seit kurzem) im Computerraum alle Clients mit Win 10 und Bionic. Mir ist noch nicht aufgefallen, dass ein alternierender Start der verschiedenen Betriebssysteme + Domänenanmeldung nur nach einem Sync möglich wäre. Das wäre in der Tat auch für uns ziemlich blöd.
Ich werde das morgen überprüfen und Feedback geben…
Grüße
Ralf

Hallo Holder,
vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich hab’s mal ausprobiert:

Linux synchronisiert gestartet -> Anmeldung funktioniert

Windows unsynchronisiert auf einem Rechner gestartet -> Windows Anmeldung funktioniert.

Starte Linux unsynchronisiert gestartet -> Anmeldung nicht möglich.

Starte Linux synchronisiert -> Immer noch keine Anmeldung möglich :frowning:
Der Linux-Client, auf dem Windows noch nicht gelaufen ist, funktioniert nach einem Neustart auch nicht mehr :frowning:

Für mich sieht das so aus, als ob beim Start von Windows das Maschinenkennwort auf den AD kopiert werden würde, beim Start vom Linuxclient aber nicht.
Wie soll das mit dem Maschinenpasswort auf den AD kopieren funktionieren. Wo muss ich das nachschauen?
Gruß,
Mathias

Hallo Mathias,

hast du nach der macct Datei geshcaut?
Hast du meine Schritte gemacht?

LG

Holger

Hallo Mathias,

kontrollier auch, ob am Linuxclient in der Datei /etc/hosts

der korrekte Rechnernamen steht.

LG

Holger

Hallo Holger,
die macct ist neu und in der /etc/hosts sind die Einträge korrekt.
Wer kopiert eigentlich die macct-Datei auf den AD? Ist das der Client beim Hochfahren oder ist das Linbo beim starten des Clients?

Gruß,
Mathias

Hallo,

die macct ist neu und in der /etc/hosts sind die Einträge korrekt.
Wer kopiert eigentlich die macct-Datei auf den AD?

… in, nicht auf…

Ist das der Client
beim Hochfahren oder ist das Linbo beim starten des Clients?

ich bin mir sicher: beim sync.
Ich bin mir nicht sicher, ob das auch beim start passiert.

Es ist sehr undurchsichtig für mich und damit schwerer dir zu helfen,
wenn du meine Fragen nicht beantwortest :frowning:

Viele Grüße

Holger

Hallo Holger,

Tut mir leid, wenn ich eine Frage vergessen habe. Welche Frage sollte ich noch beantworten?
Ich fass nochmal zusammen:

  1. Ich habe das Datum der alten macct-Datei notiert (29.6 22:41)

  2. Linux gesynct gestartet

  3. Als linuxadmin angemeldet

  4. /etc/kbr5.keytab gelöscht

  5. sudo linux-client-adsso-setup aufgerufen

  6. Client neu gestartet und ein neues Image erstellt und hochgeladen

  7. gecheckt, ob eine neue macct-Datei erzeugt wurde (Ja und zwar am 30.6. 10:51, also ganz frisch)
    Und dann habe ich getestet. Das Resultat war:

Welche Infos kann ich noch liefern?
Gruß,
Mathias

Hallo Mathias,

Tut mir leid, wenn ich eine Frage vergessen habe. Welche Frage sollte
ich noch beantworten?

stimmt der Eintrag in der /etc/hosts auf dem Client?

Viele Grüße

Holger

Hallo Holger,

Hier ist er:
# /etc/hosts
# Diese Datei wird per postsync gepatcht.
# Pfad: ${linbodir}/${postsyncdir}/${patchclass}/common/etc/hosts -> /mnt/etc/hosts in LINBO

########## DO NOT EDIT START
# lc-r01 wird im Postsyncskript mit dem echten Namen gepatcht
127.0.0.1 localhost
127.0.0.1 lc-r01.linuxmuster.lan lc-r01

#Die nächste Zeile enthält die Hostnamen so, wie sie auf dem Server eingetragen sind...
10.16.1.1 server.linuxmuster.lan server

## damit CUPS zufrieden ist, muss noch diese Zeile hier dazu:
10.16.1.1  server.lokal server.local
########## DO NOT EDIT END

Sieht eigentlich ok aus.
Ach ja, ich möchte später eine Datenmigration von der lmn V6.2 auf lmn V7 machen. Daher das 10.16.0.0/12 Netz.

Gruß,
Mathias

Scheint so als könnte ich das Problem bestätigen.

Nach alternierenden Logins unter Windows 10 und Linux ist keine Domänenanmeldung mehr von den Linux-Systemen aus möglich.
Leider konnte ich es nicht strukuriert austesten, da wir heute morgen eine größere Störung hatten.

Im Ergebnis scheint es aber tatsächlich so zu sein, dass die Linux-Domänenanmeldung nicht mehr möglich ist, sobald sind das Win 10 (auf dem selben Client natürlich) einmal angemeldet hat.

Ein syncen des Linux-cloops ändern nichts an der Situation. Win klappt weiter, Linux nicht…

Genau so wie Mathias das in Post 7 beschrieben hat.

Das ist wirklich ein blödes Problem, da unsere SuS (und auch die Kollegen) die Wahlfreiheit haben wollen und zudem die User je Gerät ständig wechseln. Ein alternierendes Booten von Win und Linux ist also die Regel! Das muss funzen sonst habe ich ein großes Problem :upside_down_face: