BerlinerInnen dabei?

#1

Hallo, bin neu hier im Forum, weil ich Kontakt zu Berlinerinnen und Berlinern suche.
Wer nutzt linuxmuster schon in Berlin? Würde mich über jeden Austauch vor Ort freuen.

#2

Meine Schule in Hermsdorf nutzt LML seit einigen Jahren. Schreibe mir gerne direkt für weiteres.

#3

Danke für die prompte Meldung, es scheint ja tatsächlich eine Berliner
Community zu geben, sehr schön.
Ich bin Informatiklehrer an einer ISS, zwar nicht offiziell zuständig für die Administration, aber
es fällt alles immer wieder auf mich zurück, obwohl jetzt auch ein vom Land bezahlter Techniker kommt (die entsprechende Firma weigert sich aber, sich ernsthaft mit Linuxclients zu beschäftigen).
Kurzum: bin extrem unzufrieden mit der derzeitig in Berlin an den meisten Schulen genutzten Infrastruktur, die Freie Software sabotiert, und recherchiere über die Möglichkeit des Umstiegs zu linuxmuster. Außerdem denke ich zunehmend, dass der Senatsverwaltung auf politischer Ebene Druck gemacht werden muss, Freie Software in der Schule zu fördern und sich nicht auf unbezahlte Arbeit von engagierten KollegInnen zu verlassen. Wenn Firmen für Support in den Schulen bezahlt werden, ist es inakzeptabel, dass diese den Schulen kommerzielle Software andrehen wollen, statt die gewünschte Freie Software vernünftig zu warten.
Hattet Ihr vorher logodidact?

#4

Nein, wir hatten als ISS ein Windowsmusterlösung auf Basis von XP und Win Server 2003 geerbt. Hat gut funktioniert, bis der Server sich an einem Update verschluckte und der DHCP partout nicht starten wollte. Nachdem wir ein Backup eingespielt haben, waren dann alle Maschinenpasswörter veraltet und daher kein Rechner mehr in der Domäne.
Überleg dir das gut mit dem Umstieg, denn dann kommst du wohl kaum davon los: Es ist dann dein Kind. Sprech mit deiner Schulleitung, wie sie sich das vorstellt. Wir haben in jeder Klasse Activboards und ein PC, zwei PC-Räume, zwei Notebookwagen, drei DSBs, div. Büros und Lehrerarbeitsplätze mit PCs, acht Drucker/Kopierer, zehn VMs verteilt auf zwei Server, diverse Netzwerkbrücken und zwölf APs. Will sagen: Irgendwas ist immer zu fixen und es nimmt einen Raum ein, der nach einen Vollzeitadmin ruft. Dem stehen zwei Abminderungsstunden gegenüber. Das ganze wuchs und wuchs und wächst - Es gilt der Spruch: “Füge Eines zum Anderen und du erhältst einen Haufen”.

Was will ich dir damit sagen: IT-Admin-Krempel in einer ISS ist spätestens morgen kein Mach-ich-nebenbei-Job mehr. Die Schul(e|leitung) will immer mehr und es kommt immer mehr. Wenn du mit deiner Schule eine Absprache|Vertrag hast, kannst du rote Linien einziehen. Deine Schule kann dich zusätzlich bezahlen und|oder dir Abminderungsstunden geben.

Gruß
Frithjof

#5

Es kann nicht sein, dass dauerhaft die Senatsverwaltung sich auf ständige unbezahlte Mehrarbeit engagierter KollegInnen an der Rechnerinfrastruktur verlässt, wie es bisher läuft. Da müssen Leute vernünftig bezahlt werden, von SportlehrerInnen erwartet auch niemand, dass sie nachmittags Schwebebalken zusammenzimmern.
Und wenn in letzter zeit zunehmned Firmen zentral beauftragt werden, dann können nicht diese den Schulen sagen, was die angeblich wollen, sondern müssen die wünsche der Schulen umsetzen, insbesondere Freie Software unterstuetzen.
Du siehst, ich sehe die Rahmenbedingungen, unter denen ich ueber ein solches Projekt nachdenke, sehr skeptisch. Bin aber noch nicht bereit, die Hoffnung aufzugeben. Ich hoffe vor allem auch auf politischen Druck, den eine Berliner Community aufbauen koennte. War da nicht was mit Foerderung Freier Software im Koalitionsvertrag oder ist das Wunschdenken meinerseits?

#6

Hallo,
wir nutzen an unserem Gymnasium in Friedrichshain-Kreuzberg an unserem Hauptstandort Logodidact und und werden ab übernächste Woche in unserer kleinen Filiale die Linuxmusterlösung nutzen.

Ich glaube, dass dieses Forum nicht der richtige Ort ist, um die von dir angesprochenen Dinge zu diskutieren, da es die allermeisten Nutzer dieses Forums nicht betrifft.
Wir können gerne in einem anderen Rahmen uns darüber austauschen.

Viele Grüße

#7

ok, gerne weiter per pm - btw, wie schick ich euch die?? herzliche grüße

#8

Liebe Berliner,

ich frage mich gerade, was an der Implementierung von linuxmuster.net so
konspirativ sein muss oder könnte, dass es hier nicht mit der
Unterstützung aller hier in der Liste diskutiert werden könnte. Leider
ist es auch in Hamburg so, dass es mehr Installationen gibt, als denen,
die eine betreuen, bekannt ist. Schade! So kann der “Mainstream” leicht
damit argumentieren, diejenigen befänden sich auf einer einsamen Insel.
Hat jemand Angst davor, von Vorgesetzten, Eltern, SchülerInnen,
zukünftigen Arbeitgebern, … für subversiv gehalten zu werden?
linuxmuster.net ist ein tolles Projekt, welches mit beiden Beinen fest
auf dem Boden der Verfassung steht, auf die die meisten von uns
vereidigt wurden! Mag sein, dass es den Partikularinteressen einzelner
zu wider läuft … Ich denke Öffentlichkeit ist gegen die befürchteten
Nachteile ein besserer Schutz als Konspiration.

Hättet Ihr in Berlin eine schulische Kommunikationsplattform, auf der
Ihr Euch austauschen könntet?

Gruß Jürgen

#9

Hallo Frank und ein herzliches Willkommen!

Einfach im Post auf den Usernamen klicken und Nachricht auswählen.

Beste Grüße

Thorsten

#10

Lieber Jürgen,
an der Implementierung von Linuxmuster.net ist gar nichts konspirativ. Ich denke nur, dass dies hier nicht der richtige Ort ist, um über die Schulpolitik der Senatsverwaltung Berlins zu diskutieren, da dies wohl die meisten Leser nicht betrifft.

Aber vielleicht habe ich da was missverstanden.

Viele Grüße
Markus

#11

Ich gebe Frithjof recht,
das wir linuxmuster.net in der Filiale einsetzen ist auch eher eine Notlösung (allerdings eine hervorragende). Grundsätzlich werde ich auch schauen, dass wir vom Bezirk irgendwann hierfür einen Logodidact-Server bekommen. Nicht weil ich das besser finde, sondern weil es aufgrund der Strukturen meinen Support-Aufwand minimiert.
Diese Lösung für die Filiale aufzusetzen war/ist schon ein beträchtlicher Zeitaufwand und der Support bleibt an mir hängen, da der externe Support keine Ahnung davon hat.

#12

Hallo,

Jürgen hat schon recht: man kann sich schon öffentlich (hier) darüber
unterhalten wo man den sitzt: das ist interessant für alle um heraus zu
bekommen, ob in der Nähe ein Mitstreiter ist.
Genau das ist ja geschehen in diesem Tread.

Aber auch Markus hat recht wenn er sagt, dass die Details nicht alle
interessieren: und das von einem informativen Standpunkt aus gesehen,
nicht von einem konspirativen.

Also hatten alle Recht und es wurde allen Genüge getan: ist das nicht Toll?

LG

Holger

#13

@alle: sorry, dass ich gar nicht mehr geantwortet habe, wollte das per pm an einzelne tun, aber s.u.

@jürgen “Hättet Ihr in Berlin eine schulische Kommunikationsplattform, auf der
Ihr Euch austauschen könntet?” Meinst Du schulübergreifend? Nicht dass ich wüsste, vielleicht entsteht ja hier etwas.

@Thorsten: “Einfach im Post auf den Usernamen klicken und Nachricht auswählen.” geht bei mir leider nicht so einfach - kann es sein, dass ich als neuangemeldeter Nutzer noch eine Weile warten muss, bis die Funktion freigeschaltet wird?

Wünsche Euch allen ein schönes sonniges Wochenende!

#14

Hallo Eck,

ich meinte so etwas wie “unser” SchulCommSy. Dort können wir in unserer
“Schule” schulübergreifend erreichbare geschlossene Räume und offene
Wikis anlegen.
https://hamburg.schulcommsy.de/
https://commsy.hamburg.schulcommsy.de/commsy.php?cid=4113301&mod=home&fct=index
http://wiki.schulcommsy.de/wikis/276082/2535017/Main/Lejos-InstallationUnterLinux

SchulCommSy wird jedoch gerade von EduPort verdrängt.
https://eduport.hamburg.de

Falls die Weltstadt Berlin keine vergleichbare Infrastruktur für ihre
Schulen bereitstellt, könntet Ihr auch einfach eine Google Group
anlegen. Die juristischen Bedenken, die im Bezug auf SchülerInnen
angeführt werden, träfen auf LehrerInnen, AdministratorInnen, … ja
nicht zu :wink:

Es muss halt einer den Anfang machen …

Gruß Jürgen

#15

Hallo Frank!

Kann ich mir nicht denken, schließlich heißt das System das wir einsetzen discourse. Vielleicht war ich nicht genau genug. Ich meine den Usernamen neben dem Avatar.

Alternativ unter deinem eigenen Avatar rechts oben den Briefumschlag bemühen.

Beste Grüße

Thorsten

#16

Hallo,

geht bei mir leider nicht so einfach - kann es sein, dass ich als
neuangemeldeter Nutzer noch eine Weile warten muss, bis die Funktion
freigeschaltet wird?

Kann ich mir nicht denken, schließlich heißt das System das wir
einsetzen discourse.

… ich kann mir das schon vorstellen.
Die Rechte erweitern sich mit der Zeit: erstmal darf man nicht viel.
Und dass die PM Funktion erstmal nicht geht ist eingentlich Sinnvoll um
vor SPAM zu schützen …
Ich schau mal rein, welchen Status er hat und ob man da nicht nachhelfen
kann.

LG

Holger

#17

Hallo,

ich hab dich mal von “Neuer Benutzer” zu “Anwärter” angehoben: schau mal ob es jetzt geht: ansonsten mach ich dich zum “Mitgleid”.
… jetzt bin ich neugierig: muss mal schauen, was ich bin :slight_smile:
LG

Holger

#18

@baumhof: Danke, jetzt geht’s. Ich verstehe auch die Idee dahinter als Teil einer Spambekämpfungsstrategie, so hatte ich mir das schon gedacht.

@j.engeland: Wir könnten in Berlin so etwas in https://www.lernraum-berlin.de/
einrichten. Wenn ich von “Community” spreche, meine ich aber immer auch zumindest gelgentliche
Treffen im real life.

#19

Hallo eck_berlin,
wir Hamburger “Schulnetzwerkbetreuer” haben uns auch mal persönlich in einer unserer Schulen getroffen :wink:
Gruß Jürgen

#20

@j.engeland: Wie viele linuxmuster-Schulen habt Ihr denn in Hamburg?

Ich denke, persönliche Treffen sind sehr wichtig, also an alle
BERLINERiNNEN: wie wär’s mit einem Treffen kurz nach den Ferien?
Ich kann noch keine Erfahrungen berichten, wir bereiten an meiner Schule gerade unseren kompletten Umstieg auf linuxmuster vor.
Schöne Ferien uns allen!