XenServer OpenSource Alternative bei Kickstarter


#1

Interessant:

Gruß,
Jochen


#2

Hallo!

Mehr als nur Interessant! :+1:

Gruß

Thorsten


#3

Hi,
habe mal auf einem Server wie in dem Blog von XCP-ng angegeben eine 7.2 Installation durchgeführt und dann die Aktualisierung wie angegeben durchgeführt, so dass bereits Beschränkungen aufgehoben wurden. Dies hat schon funktioniert. Also sollten wir das auch weiter beobachten.
VG
Chris


#4

Es gibt Neuigkeiten:

XCP-ng scheint soweit vorerst finanziert, so dass Ende des 1. Quartals eine freie Version ohne Lizenz-Restriktionen auf Basis von XenServer 7.4 (Source) erscheinen wird, dann auch als eigenes ISO-Image.

Infos hier: https://xcp-ng.github.io/news/2018/03/05/kickstarter-success.html
Es wird auch darüber nachgedacht, wie bestehende XenServer Installation auf XCP-ng migriert werden können.

VG
Chris


#5

Jetzt müssen wir die Virtualisierungsumfrage womöglich nochmal machen… :hugs::star_struck:


#6

Hallo,
Open Source Alternative XCP-ng auf Basis von XenServer 7.4 Sources wie angekündigt nun in der ersten Version veröffentlicht - ohne Feature Einschränkungen!


VG
Chris


#7

Hallo,

das sieht ziemlich gut aus, das die da schreiben. Ich warte mal auf das zweite Release und Update dann mal meinen XS.

Wenn wir jetzt noch eine VM mit XOA “from Source” hätten, wärs perfekt. Jemand Lust :wink:

VG

FRank


#8

Hallo,
Schau mir das Ende der Ferien mal genauer an. Wünsche gerne hier mitteilen.:grin:
VG
Chris


#9

Hallo Frank,

ich habe XCP-ng mal getested.

Ergebnis:

  • Update von XenServer 7.2 problemlos
  • Update einer XCP-ng 7.4 Version -> bietet die Möglichkeit auf die vorherige XenServer 7.2 Version zurückzugehen
  • Neuinstallation auf echter Hardware (war nur ein Lenovo Tiny mit nvme SSD) problemlos.
  • Import der Muster XVAs wie von Netzint bereitgestellt: problemlos
  • Installation von XenOrchestra: auf der Console des neu installierten XCP-ng folgenden Befehl eingeben bash -c “$(curl -s http://xoa.io/deploy)”, danach Aktualisierungen einspielen, guest tools installieren, registrieren und auf eigene Umgebung anpassen.

Läuft im Testbetrieb sehr gut.
Dann habe ich versucht eine VM auf Ubuntu 16.04 LTS Basis dafür “from Source” mit XOA zu bestücken und vorzukonfigurieren. Es taucht das Problem auf, dass dies recht zeitintensiv ist, da noch eine Reihe an Abhängigkeiten etc. zu beachten sind. Das scheint mir so, nicht sinnvoll zu sein.
Ich denke, es wäre sinnvoller eine xva von XOA auf linuxmuster.net etwas anzupassen und dann wieder zu exportieren.

Was meinst Du ?
VG
Chris


#10

Hai Chris,

Ja, auf jeden Fall.

Ich fände es halt irgendwie doof, wenn man am Ende eine Enterprise-Grade, vollumfänglich quelloffene Virtualisierung mit XCP-ng hat und dann nur einen Teil der Funktionen nutzen kann, weil man die Lizenzen für XOA nicht bezahlen kann. Und das ist ja dermaßen teuer und mit lästiger Werbung verseucht, dass es echt keinen Spass macht, von den netten Features wie inkrementelle Backups uns all so was, das da fehlt ganz zu schweigen…

VG

Frank


#11

Hallo Frank,
ok, dann probier ich das mal.

In XOA ist immer ein Registrierungsaccount anzugeben - auch für die kostenlose Version, damit man Aktualisierungen einspielen kann.

Nutzt man die Trial-Version, dann kann man viele Features über die UI steuern.
Aber aus meiner Sicht werden wir in der kostenfreien Version von XOA nur VMs anlegen können und einfach Konfigurationen ausführen können.
Die Enterprise-Features können wir aber auf der XCP-ng Konsole nutzen. Hier wäre natürlich ein Scripting gut. Mit XOA soll das wohl nur bei der source version möglich sein - mmh.

Die Möglichkeit mit XenCenter das Ganze zu verwalten scheitert derzeit wohl noch daran, dass bestimmte Felder abgefragt werden, bei denen derzeit als Antwort XenServer erwartet wird. Derzeit gibt es aber Beteiligte im Projektumfeld, die den Quellcode von XenCenter (ebenfalls OpenSource) anpassen und ggf. einen fork veröffentlichen wollen. Dauert also noch etwas.

Aktuelle Fehler finden sich hier:

Ok, sobald ich die VM fertig habe melde ich mich.
VG
Chris


#12

Hi,

Wenn man nicht die Appliance nutzt, kann man mit folgenden Skripten XOA leicht installieren und updaten. So machen wir das bei uns. Da gibt es kaum / keine Feature-Einschränkungen.

LG Stephan


#13

Hallo zusammen,

ich möchte an dieser Stelle mal anmerken, dass mir die XEN Geschichte zu
komplex ist.
Es gibt XEN Server
vanilla XEN
XOA
XEN Orchestra
und XCP-ng

… und das sind nur die, die mir spontan einfallen.
Jetzt höre ich, dass das eine mit den appliances der anderen nicht
funktioniert …

Könnte mal jemand im wiki eine Übersicht machen, und wenn es nur eine
Begriffsklärung ist.

Viele Grüße

Holger


#14

Hallo Holger,

  • XenServer != Xen
  • XOA = Xen Orchestra Appliance (dafür braucht man eine Lizenz oder kann sie 15 Tage kostenlos testen)
  • Xen Orchestra ist Open Source, deshalb kann man das auch ohne Lizenz von Hand installieren (mit den verlinkten Skripten)
  • XCP-ng = XenServer ohne Featureeinschränkungen

XenOrchestra funktioniert mit XenServer und XCP-ng.

vG Stephan


#15

Hallo Stephan,

  • XenServer != Xen

was ist den der UNterschied zwischen XEN und XEN Server?

LG

Holger


#16

Hallo Holger,

Xen (oder “Vanilla Xen”, das ist dasselbe) ist einfach der Virtualisierungsmechanismus, der ähnlich wie kvm ein Bestandteil des Linux-Kernels ist.

XenServer ist ein Produkt von Citrix, das auf Xen aufbauend eine Enterprise Grade Virtualisierungsumgebung mit allen Werkzeugen zum Pooling, Migration und dergleichen bereitstellt.

Beispiel: Wenn du mit XEN eine VM Live auf einen anderen Server mirgieren willst, musst du alles “von Hand” machen: Serverunabhängigen Speicher einrichten (z.B. per iSCSI), VM Discs klonen, Migration anstoßen.

Bei XenServer nimmst du die VM im XenCenter und lässt Sie auf den anderen Server plumpsen, dann passiert das alles im Hintergrund automatisch.

Das alles basiert auf der (wiederum auch zum XenProjekt gehörigen) XenCloudPlatform, auf der Citrix sein Produkt aufbaut.

https://wiki.xen.org/wiki/XCP_Overview

Drum heißt das OpenSource XenServer Dingens jetzt auch xcp-ng (XenCloudPlatform Next Generation).

Kurz: wenn du nur ein paar VMs auf einem Host haben willst, kannst du problemlos KVM oder Xen nehmen, wenn du aber ein Rechenzentrum mit Ressourcenpooling, Automigration und so was betreiben willst, nimmst du XCP oder eben XenServer von Citrix, wo das alles schon nett als Paket kommt - oder jetzt halt xcp-ng. (Oder im Falle von KVM Kubernetes oder so was).

VG

Frank


#17

Hallo zusammen,

ich reihe mich mal in die Schlange der Fragenden ein (wer nicht fragt, bleibt dumm): und was ist der Unterschied zwischen XO und XOA?
Hab ich das richtig verstanden, dass wir eigentlich XO (mit oder ohne A) brauchen, um komfortabel arbeiten zu können und dass erst die kostenpflichtige XOA Enterprise Version die Features freischaltet, die man eigentlich gerne hätte?
Bei VMWare gibt’s für den Edu-Bereich saftige Rabatte, gibt’s da vergleichbares von Citrix für XOA und wäre das etwas, worüber man für ne größere Installation z.B. an einem beruflichen Schulzentrum nachdenken sollte? Oder ist die von Stephan beschriebene XO-Variante eine (vollwertige und komfortable) Alternative? Bringt mich zu meiner Ausgangsfrage zurück…

Danke und viele Grüße,
Jochen


#18

Hallo Jochen,

XO = XenOrchestra, XOA ist die XenOrchestra Appliance, also eine fertig eingerichtet Umgebung, für die man aber die Lizenz braucht. Xen Orchestra ist aber ein Open Source Projekt und man kann es sich selbst installieren:

https://xen-orchestra.com/docs/from_the_sources.html oder mit einem der verlinkten Skripte.

Von den Features sind die beiden gleich. Support gibt es nur für XOA. Wer es sich selbst installiert, muss sich halt selbst kümmern, wenn was beim Upgrade schief läuft.

vG Stephan


#19

Hallo Stephan,

danke für die Erklärung.
Puh, ganz stolzer Preis, den die da für’s Paketieren und nen Webupdater aufrufen. Kann man sich das tatsächlich so ohne Weiteres einfach sparen und setzt das Dingen selbst auf oder gibt’s da (außer dem fehlenden Support) noch nen Haken, der den heftigen Preis rechtfertigt?

Danke und viele Grüße,
Jochen

P.S.: Und XenCenter wäre (wenn’s mit dem OpenSource Projekt klappen sollte) da ne Alternative zu? Was wäre in diesem Fall zu bevorzugen?


#20

Das, wofür ich nicht extra einen management PC brauche? Besonders, wenn dafür eine Windose nötig ist…

VG

Frank