Was ist besser: Subdomain oder Subdir?


#1

Hallo.
Ich frage mich schon länger, was für kommende Webdienste der bessere Weg sein wird:
Sollte man für Dienste wie z.B. für moodle, NextCloud, eMail …
eine eigene Subdomain einrichten oder lieber ein Unterverzeichnis vorsehen?

Beides hat natürlich seine Vor- und Nachteile. Wenn ich nur an die LetsEncrypt-Zertifikate denke, muss man bei einer Subdomain wieder eins mehr erstellen/erneuern/verteilen. Umgekehrt bietet eine Subdomain den Vorteil, dass man die viel schneller hinlegen kann, wo man will (CNAME auf docker, VM, egal wohin…). Bei Subdirs hätte man zwar nur ein Zertifikat, müsste aber mit Weiterleitungen arbeiten, wenn der Dienst mal umzieht.

Mir geht es dabei gar nicht so sehr um die Sichtbarkeit im Netz (denn dann wäre die Entscheidung schnell klar, wenn man dieser Darstellung glauben kann) sondern eher um die Frage, was technisch besser ist bzw wie die meisten von euch hier vorgehen und was weniger technische Probleme macht. Wie seht ihr das? Ich tendiere im Moment eher zu Subdomains. Ganz einfach deshalb, weil nach und nach wahrscheinlich so gut wie jeder Webdienst auf einem anderen (virtuellen) Host laufen wird … wäre trotzdem interessant zu hören, wie ihr das seht.

Michael


#2

Ich würde Subdomains nehmen, dass macht es später leichter mit dem Reverse Proxy, würde ich mal sagen. Wahrscheinlich geht ein Reverse Proxy auch mit Subdirs, da kenne ich mich zu wenig aus. Aber für Leute ist es IMO einfacher sich eine Subdomain zu merken als einen Subdir.

Vielleicht ist es aber auch eine Glaubensfrage :slight_smile:

vG