WANTED: Schulen mit Linux auf dem Desktop

Hallo,

ich bin “für eine Freundin” auf der Suche nach linuxmuster.net Schulen in #eduBW die auch auf den Clients mit Linux arbeiten. Eine Karte mit linuxmuster.net-Schulen gibt es ja nicht, oder doch?

Damit wir hier nicht das Forum zumüllen Antworten gerne per Mail an andreas-ÄD-grupp-web.de

Viele Grüße, Andreas

Hallo Zusammen,

das finde ich auch recht spannend.

Gibt es nicht irgendwo ein Tool, wo man sich freiwillig (mit Karte) eintragen kann?

Grüßle Ralf

Hallo zusammen,

das Referenzen – linuxmuster.net meint ihr scheinbar nicht oder?

VG,

Frank

Lieber Ralf,

das wäre die Erweiterung der Idee, die ich mir Gestern auch schon überlegt habe. So was geht natürlich. Diese Liste …

… könnte da auch Grundlage sein.

Aber @Frank84 meine Frage ist mit der Liste leider nicht abgedeckt. Die Liste ist zwar schon mal toll (ich kannte die nicht - deshalb Danke dafür) aber es werden bei den Clients keine Angaben über das verwendete Betriebssystem gemacht. Neben der Clientanzahl interessiert mich noch speziell wie viele davon unter Linux laufen.

Viele Grüße, Andreas

Die Frage ist, wie aktuell die Liste ist! Ich hab auf den ersten Blick 3 Schulen gefunden, die kein linuxmuster.net mehr verwenden.

Viele Grüße,

Jochen

Hallo Andreas,

das Staufer-Gymnasium Pfullendorf hat kein Windows auf den Schüler- und Lehrer-Rechnern.

Wir arbeiten mit dem Debian13-Client.

Gruß
Mathias

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Hallo Andreas,

in welcher Region wird gesucht?

Timo

Grundsätzlich überall, wobei die Kollegin sich besonders für allg. bildende Schulen interessiert hat die Linux auf dem Client einsetzen.

Ich schicke dir mal zwei per PM. Kann auch Kontakt vermitteln, falls bedarf.

Hallöchen Andreas,

es freut mich, daß Du Debian erfolgreich einsetzt und gar auf Windows verzichtet werden kann. Da sehe ich Dich ganz weit vorn.
Nun hast Du schon einige Jahre Erfahrungen gesammelt.
Was sind aus Deiner Sicht die Vorteile?

Hast Du auch die Server mal mit Debian probiert?

Mich würde auch interessieren, ob es weitere Nachahmer gibt?

Liebe Grüße
Carsten

Hallo Carsten,

Ich bin mir nicht sicher, meinst du mit der Debain-Schule das Staufer-Gymnasium oder doch die Schule von Andreas? Im Chatverlauf sehe ich grade keine weitere Schule…

Um mal auf deine Frage zu antworten. Die Vorteile an Linuxrechnern ist natürlich

  • der sehr kleine administrative Aufwand.
  • Keine Aktivierung von Windows oder MS-Office.
  • Das Image läuft auf jeder Hardware.
  • Alle Schüler dürfen die Software kostenlos auf ihren Rechnern zuhause installieren.
  • Überall, also auf allen Rechnern läuft die gleiche Software. Damit ist die Bedienung auf allen Schulrechnern identisch.

Allerdings können Berufsschulen, die Software unterrichten müssen, die nur unter Windows läuft nicht auf Windows verzichten.

VG

Mathias

Tach,

wir haben auf dem Desktop auch nur Linux, “Branchensoftware”, die es nur fuer Windows gibt laeuft in VirtuaBox-VMs.

Vorteile:

  • Linux kann alles was Windows auch kann
  • und viel mehr
  • braucht keine teure Hardware
  • keine Lizenzierung
  • keine Kosten
  • Datenschutz
  • ….

Wurde aber alles schon geschrieben.

Gruss Harry

Hallo zusammen,

bei uns (Gymnasium Oberndorf a.N.) läuft auf unseren ca. 130 Clients ausschließlich Linux (Ubuntu 22.04 /Debian 12). Neben den schon genannten Gründen finde ich Linux deutlich leichter zu betreuen als Windows.

Gruß

Friedrich

Hallo zusammen,

Ich hatte schon mal Andreas per Email geschrieben, aber auch hier: natürlich bei uns Linux Clients, genau für die oben genannte Gründen.

Gruß

Arnaud

Hier auch ausschließlich Linux auf den Desktop-PCs, ca. 90 Stück, Gymnasium Hochdahl in Erkrath bei Düsseldorf, NRW.
LG
Peter

Meine Frage bezog sich besonders auf Debian. Ich bin eher Freund des Originals Debian und hinterfrage weniger die gelegentliche Abhängigkeit von Windows sondern die Hingabe zu Ubuntu.

Oder eben umgedreht gefragt: Warum hat sich jemand bewußt für Debian entschieden, wenn auf der anderen Seite viele noch an Ubuntu festhalten? Weiterhin wäre interessant, ob neben dem Arbeitsplatz auch schon jemand den Server mit Debian betreibt?

Hallo Carsten,

auf den Servern sind wir im Schritt von der paedML 5 zur linuxmuster 6 von Debian zu Ubuntu gewechselt, weil die REleascyclen von Debian nicht berechenbar waren: wir wollten Verläßlichkeit: das haben wir mit Ubuntu nun viele Jahre bekommen und es hat usn sehr entlastet (ich bin kein Entwickler und spreche nciht für sie: das ist nur meine Sicht auf die Dinge).

Auf dem Desktop: ich mochte den frühen gnome Desktop nicht so gerne: er war meiner Empfindung nach eigenwilliger bei der Bedienung. Hinzu kam das Verhältnis zu closed Source Code in Debian, was damals gerne zu Problemen geführt hat: gerne direkt bei der INstallation, wo man sich dann fragte: wie bekomme ich den jetzt den Netzwerkkarten/WLAN Treiber auf das Gerät, damit ich updates machen kann? Das alles war bei Ubuntu, wie ich fand, viel bequemer.

Mein Abwenden von Ubuntu auf dem Desktop in den letzten Jahren kommt daher, dass Debian und gnome da nicht mehr so “störrisch” ist, der Wechselgrund war also weg und Ubuntu entwickelte sich mit snap für mich in die falsche Richtung, was die Hinwendung zu Debian auch förderte.

LG
Holger

Hi.
Wir betreiben 2 Computerräume (32 + 16 Arbeitsplätze) und eine Ausleihstation (30 Arbeitsplätze) mit Ubuntu Clients. Es gibt nur sehr wenige Probleme damit.
Viele Grüße,
Michael

Danke Holger für Deine Ausführungen.
Das deckt sich durchaus mit meinen Erfahrungen.

Hinzufügen möchte ich, daß ich Linux einst von Diskette installierte und froh war, als Distributionen à la Slackware oder später gar in meiner Muttersprache DLD aufkamen.

Bei Suse bin ich mit Version 8 und 8.1 ausgestiegen, weil sie sich auf die Fahne geschrieben hatten, alle ¼ Jahre eine neue Version zu verkaufen. Genau das war sicher das Problem, daß der Mist einfach nicht fertig war.

Über Debian waren all diese Probleme gelöst, wenn da nicht die neuen RAID-, Ethernet-, Grafik-, Soundkarten gewesen wären. Jedes mal mußte man sich mit dem Debian rumschlagen.

Daher schien der Ausweg mittels Ubuntu diese Probleme zu lösen. Dann kam jedoch Mir, Unity, Traking, Amazon und die Probleme, die uns von Suse löste.

Also wieder zu Debian zurück. Es werden neben stable, testing, unstable, experimental oder oldstable reichlich Geschmacksrichtungen geboten.
Mehr macht Ubuntu auch nicht, als eine Mischdistribution. Das kann man bei Bedarf auch selber. Weil nun unfreie Firmware weitgehend mitgeliefert wird, ist der einfache Nutzer nicht gleich mit der Lernkurve überfordert. Früher benötigte man dafür eine weitere Diskette oder einen Eintrag in den Apt-Quellen. Das war einst zwar politisch korrekter und hat Agitation benötigt, ist heute jedoch der Bequemlichkeit geopfert bzw. geht dem Niveau nach.
Snap finde ich einen Rückschritt und hat etwas hilfloses. Zum Glück trifft mich das nicht.

Liebe Grüße
Carsten