ich bin “für eine Freundin” auf der Suche nach linuxmuster.net Schulen in #eduBW die auch auf den Clients mit Linux arbeiten. Eine Karte mit linuxmuster.net-Schulen gibt es ja nicht, oder doch?
das wäre die Erweiterung der Idee, die ich mir Gestern auch schon überlegt habe. So was geht natürlich. Diese Liste …
… könnte da auch Grundlage sein.
Aber @Frank84 meine Frage ist mit der Liste leider nicht abgedeckt. Die Liste ist zwar schon mal toll (ich kannte die nicht - deshalb Danke dafür) aber es werden bei den Clients keine Angaben über das verwendete Betriebssystem gemacht. Neben der Clientanzahl interessiert mich noch speziell wie viele davon unter Linux laufen.
es freut mich, daß Du Debian erfolgreich einsetzt und gar auf Windows verzichtet werden kann. Da sehe ich Dich ganz weit vorn.
Nun hast Du schon einige Jahre Erfahrungen gesammelt.
Was sind aus Deiner Sicht die Vorteile?
Hast Du auch die Server mal mit Debian probiert?
Mich würde auch interessieren, ob es weitere Nachahmer gibt?
Ich bin mir nicht sicher, meinst du mit der Debain-Schule das Staufer-Gymnasium oder doch die Schule von Andreas? Im Chatverlauf sehe ich grade keine weitere Schule…
Um mal auf deine Frage zu antworten. Die Vorteile an Linuxrechnern ist natürlich
der sehr kleine administrative Aufwand.
Keine Aktivierung von Windows oder MS-Office.
Das Image läuft auf jeder Hardware.
Alle Schüler dürfen die Software kostenlos auf ihren Rechnern zuhause installieren.
Überall, also auf allen Rechnern läuft die gleiche Software. Damit ist die Bedienung auf allen Schulrechnern identisch.
Allerdings können Berufsschulen, die Software unterrichten müssen, die nur unter Windows läuft nicht auf Windows verzichten.
bei uns (Gymnasium Oberndorf a.N.) läuft auf unseren ca. 130 Clients ausschließlich Linux (Ubuntu 22.04 /Debian 12). Neben den schon genannten Gründen finde ich Linux deutlich leichter zu betreuen als Windows.
Meine Frage bezog sich besonders auf Debian. Ich bin eher Freund des Originals Debian und hinterfrage weniger die gelegentliche Abhängigkeit von Windows sondern die Hingabe zu Ubuntu.
Oder eben umgedreht gefragt: Warum hat sich jemand bewußt für Debian entschieden, wenn auf der anderen Seite viele noch an Ubuntu festhalten? Weiterhin wäre interessant, ob neben dem Arbeitsplatz auch schon jemand den Server mit Debian betreibt?
auf den Servern sind wir im Schritt von der paedML 5 zur linuxmuster 6 von Debian zu Ubuntu gewechselt, weil die REleascyclen von Debian nicht berechenbar waren: wir wollten Verläßlichkeit: das haben wir mit Ubuntu nun viele Jahre bekommen und es hat usn sehr entlastet (ich bin kein Entwickler und spreche nciht für sie: das ist nur meine Sicht auf die Dinge).
Auf dem Desktop: ich mochte den frühen gnome Desktop nicht so gerne: er war meiner Empfindung nach eigenwilliger bei der Bedienung. Hinzu kam das Verhältnis zu closed Source Code in Debian, was damals gerne zu Problemen geführt hat: gerne direkt bei der INstallation, wo man sich dann fragte: wie bekomme ich den jetzt den Netzwerkkarten/WLAN Treiber auf das Gerät, damit ich updates machen kann? Das alles war bei Ubuntu, wie ich fand, viel bequemer.
Mein Abwenden von Ubuntu auf dem Desktop in den letzten Jahren kommt daher, dass Debian und gnome da nicht mehr so “störrisch” ist, der Wechselgrund war also weg und Ubuntu entwickelte sich mit snap für mich in die falsche Richtung, was die Hinwendung zu Debian auch förderte.
Hi.
Wir betreiben 2 Computerräume (32 + 16 Arbeitsplätze) und eine Ausleihstation (30 Arbeitsplätze) mit Ubuntu Clients. Es gibt nur sehr wenige Probleme damit.
Viele Grüße,
Michael
Danke Holger für Deine Ausführungen.
Das deckt sich durchaus mit meinen Erfahrungen.
Hinzufügen möchte ich, daß ich Linux einst von Diskette installierte und froh war, als Distributionen à la Slackware oder später gar in meiner Muttersprache DLD aufkamen.
Bei Suse bin ich mit Version 8 und 8.1 ausgestiegen, weil sie sich auf die Fahne geschrieben hatten, alle ¼ Jahre eine neue Version zu verkaufen. Genau das war sicher das Problem, daß der Mist einfach nicht fertig war.
Über Debian waren all diese Probleme gelöst, wenn da nicht die neuen RAID-, Ethernet-, Grafik-, Soundkarten gewesen wären. Jedes mal mußte man sich mit dem Debian rumschlagen.
Daher schien der Ausweg mittels Ubuntu diese Probleme zu lösen. Dann kam jedoch Mir, Unity, Traking, Amazon und die Probleme, die uns von Suse löste.
Also wieder zu Debian zurück. Es werden neben stable, testing, unstable, experimental oder oldstable reichlich Geschmacksrichtungen geboten.
Mehr macht Ubuntu auch nicht, als eine Mischdistribution. Das kann man bei Bedarf auch selber. Weil nun unfreie Firmware weitgehend mitgeliefert wird, ist der einfache Nutzer nicht gleich mit der Lernkurve überfordert. Früher benötigte man dafür eine weitere Diskette oder einen Eintrag in den Apt-Quellen. Das war einst zwar politisch korrekter und hat Agitation benötigt, ist heute jedoch der Bequemlichkeit geopfert bzw. geht dem Niveau nach.
Snap finde ich einen Rückschritt und hat etwas hilfloses. Zum Glück trifft mich das nicht.