V7 Neuinstallation auf Proxmox

Hallo,

ich habe mich mal wieder an einen neuen Anlauf gemacht, die v7 auszuprobieren. Ich habe dazu ein altes Serverchen mit nur einer NIC mit aktuellem Proxmox verwendet und mich zunächst an die Anleitung unter
http://docs.linuxmuster.net/de/v7/appendix/install-on-proxmox/index.html#vorgehensweise gehalten.

Die OPNsense-Installation verlief glatt. Ich hab ein bisschen gebraucht, bis ich unter Proxmox das NAT rausbekommen hab, damit ich auf der einen Schnittstelle sowohl mit der Adminoberfläche des Proxmox wie mit der WAN des OPNsense rauskonnte. „Raus“ bedeutet dabei ins pädagogische Netz unserer v6. Für Neulinge wäre evtl. eine Beschreibung der nötigen Proxmox-Netzwerkschnittstellen hilfreich.

Die Installation von Ubuntu-Server 18.04.3 lief ebenfalls glatt, damit er ins Internet konnte, musste ich allerdings in netplan neben dem OPNsense (10.0.0.254) auch unseren v6-IPFire (10.32.1.254) als DNS-Server eintragen (wie beim Admin-Client mit Ubuntu Desktop ebenfalls).

Und jetzt kamen die Probleme bei der Installation und vor allem Konfiguration der lmn7-appliance:

  • Das Script lief erfolgreich durch, nur hatte ich danach keinen Internetzugriff vom lmn-Server aus mehr, weil mein DNS-Eintrag (s.o.) überschrieben worden war. Ließ sich korrigieren.

  • Vom Admin-Client aus war im Browser nicht, wie unter http://docs.linuxmuster.net/de/v7/getting-started/setup.html beschrieben, die lmn unter http://10.0.0.1 sondern nur unter http://10.0.0.1:8000 erreichbar.

  • Beim Admin-Client musste ich die Auflösung innerhalb der VM auf > 1024x768 einstellen, sonst waren die Fenster beim initialen Setup der lmn nicht bedienbar (kein Scrollbalken, Schaltflächen im nicht sichtbaren Berech) --> Admin-Client muss bei Grafik auf „Spice“ stehen

  • Nach „Start Provisioning“ (noch auf Englisch; ohne OPSI, Docker und Mail) bleibt das Setup-Fenster mit rotierendem Kreis hängen, ohne weitere Meldungen, bis zum nächsten Morgen

  • Browser neu gestartet, neues Login als admin, initiales Setup wieder durchgeklickt (diesmal größtenteils auf Deutsch), bleibt aber wieder mit rotierendem Kreis ohne Meldung hängen

  • Aufruf von linuxmuster-setup auf der Konsole führt zur Meldung:

ModuleNotFoundError: No module named ‚constants‘

So, wie komme ich jetzt weiter?

Grüße,
Stefan

Das sollte eigentlich mittlerweile behoben sein!? Welche Version hast du denn verwendet?

Ich meine die Images sind da etwas veraltet. Du kannst auch bei uns (netzint) aktualisierte Images herunterladen…

Hallo zusammen,

auch ich habe gestern eine Testumgebung mit OPNSense, LMN7-Server, Admin-PC und Muster-Linuxclient unter proxmox hochgezogen und bin an derselben Stelle zunächst hängen geblieben. Tatsächlich war die Firewall über den Admin-PC erreichbar, nicht jedoch die Schulkonsole/die Erstkonfigurationsroutine. Ich habe die Erstkonfiguration dann erfolgreich über die Konsole angestossen, konnte dann jedoch wieder nicht wie beschrieben über den Admin-PC auf die Schulkonsole zugreifen.

Die Lösung ist jedoch ganz einfach: In der Anleitung müssen nur die Links zur Schulkonsole für den Zeitpunkt vor der Konfiguration des LMN7-Servers (in der Doku ohne Port 8000, muss jedoch mit Port 8000 sein) und nach der Konfiguration (in der Doku mit Port 8000, muss jedoch ohne Port 8000 sein) getauscht werden. Dann passt alles.

Im Kapitel „Erstkonfiguration über die Schulkonsole“ muss aus

„Öffne auf dem Admin-PC mit einem Webbrowser die URL http://10.0.0.1 . Melde dich hier einmalig mit dem Benutzer root und dem Passwort Muster! an.“

folgendes werden:

„Öffne auf dem Admin-PC mit einem Webbrowser die URL http://10.0.0.1:8000. Melde dich hier einmalig mit dem Benutzer root und dem Passwort Muster! an.“,

Der Link im Kapitel " Login an der Schulkonsole als global-admin" ist richtig, jedoch ist der Screenshot falsch, da hier Port 8000 angehängt ist. Dadurch bin ich erst auf den Gedanken gekommen, dass Port 8000 im Kapitel „Erstkonfiguration über die Schulkonsole“ notwendig ist.

Viele Grüße
Christoph

Hallo,

Unter http://docs.linuxmuster.net/de/v7/appendix/install-on-proxmox/buildserver.html#das-skript-lmn7-appliance steht:

Lade dazu das Skript mit wget https://archive.linuxmuster.net/lmn7/lmn7-appliance herunter.

Da steht keine Versionsnummer…

Ich habe kein Image installiert, sondern bin nach der o.g. Anleitung vorgegangen. Und ich blick da nicht so ganz durch: Ich gehe davon aus, dass DER Anlaufpunkt für linuxmuster.net die Webseite www.linuxmuster.net ist, und nicht www.netzint.de, oder hat sich da in letzter Zeit irgendwas von mir unbemerkt verschoben?

Abschließend zu diesem Thema: Mit der Portsache kann ich bei meinen Tests leben, mein Problem ist, dass ich den Server nicht abschließend eingerichtet bekomme…

Grüße,
Stefan

Hallo Stefan,

hast du linuxmuster-setup auch mit den notwendigen Parametern aufgerufen? Bei mir ging das gestern auf der Konsole problemlos durch.

Viele Grüße
Christoph

Hallo,

OK, Lösung selbst gefunden:
Bei meinem System war die Variable $PYTHONPATH leer, ich habe

export PYTHONPATH=$PYTHONPATH:/usr/lib/linuxmuster
export PYTHONPATH=$PYTHONPATH:/usr/lib/linuxmuster/setup.d

gemacht, jetzt läuft das linuxmuster-setup auf der Konsole durch.

Warum war die Variable bei mir nicht gesetzt und wie setze ich sie denn global dauerhaft, damit das auch in der Webgui funktioniert?

Grüße,
Stefan

Hallo,

ich bin beim nächsten Problem. Seit linuxmuster-setup durchgelaufen ist, habe ich keine DNS-Auflösung auf dem lmn-Server ins Internet mehr. Vom Admin-Client innerhalb des lmn-LAN aber schon. Ein apt update funktioniert damit nicht mehr, ein ping heise.de führt lediglich zur Meldung „Temporary failure in name resolution“.

Das linuxmuster-setup hat in der 01-netcfg.yaml wieder den DNS-Server rausgehauen, ich habe die nameserver-Zeile ersetzt durch:

addresses: [10.0.0.254,10.0.0.1,10.32.1.254]

In dieser Reihenfolge klappt es auf dem Admin-Client mit Ubuntu 18.04 Desktop. Aber auf dem Server hängt es. Was stellt sich da der DNS-Anfrage in den Weg?

Grüße,
Stefan

Hallo Stefan,

addresses: [10.9.0.254,10.0.0.1,10.32.1.254]

na das ist ja mal ein schönes Sammelsurium von IPs.
Welches Netz hat den deine lmn7?
Welches Netzt ist den außerhalb (rot)?

Bei der yaml Datei sei gesagt: die ist „very tricky“ was Einrückungen an
geht: also achte pinibel drauf.
Bei mir steht da drin:

  nameservers:
    addresses:
    - 10.16.1.1
    - 10.16.1.254

ich bin in einem 10.16.x.y/12 Netz

LG

Holger

Hallo Holger,

sorry, hatte mich oben vertippt, hab’s gerade korrigiert, 10.0.0.254 natürlich. Das ist das interne Netz der lmn7, die 10.32.1.254 ist der IPFire der lmn6.2, zu dem es hinter der WAN-Schnittstelle des OPNsense weitergeht.

Die Schreibweise mit Spiegelstrichen oder in eckigen Klammern scheint alternativ zu sein, bei https://wiki.ubuntuusers.de/Netplan/#Nutzung steht die Schreibweise in eckigen Klammern.

Grüße,
Stefan