Mich würde mal euer Meinung zur Schul-Cloud HPI oder zur schul.cloud Heinekin Media interessieren

Hallo liebe Linux-Gemeinde,

bitte versteht es nicht als Provokation oder ähnliches, sondern als ehrliches Interesse, denn wenn irgendwo Kritik mit Sachverstand gemacht werden kann, dann meiner Ansicht nach hier.
Zudem sind diese Systeme ja die Systeme, die mit unserem ServerSystem verglichen werden.

Also: Mich würde Eure Meinung zur Schul-Cloud von HPI
https://hpi.de/open-campus/hpi-initiativen/schul-cloud.html

und auch zur

interessieren.

LG alex

Hallo Alex,

wenn ich kostenlos lese frage ich mich immer womit verdienen die Ihr Geld. Bei uns ist das klar, wir arbeiten ehrenamtlich.

Vielleicht sollte man klären ab wann die Lösungen etwas kosten und dann wie viel!?

Bei der Suche nach Preisen bekommt man nur die lapidare Antwort dass sich das nach der Größe der Schule richtet. Selbst ausrechnen ist nicht möglich.

Zu den Produkten kann ich nichts sagen, da ich sie nicht kenne.

Gruß

Alois

HPI scheint mit den Millionen von Hasso Plattner als “selbstlose” und kostnlose Alternative aufzutreten.

danke alois für Deine meinung!
Gruß alex

Hallo Alex,

dagegen https://de.wikipedia.org/wiki/Hasso_Plattner können wir nicht “anstinken”.

Meine Meinung!

Gruß

Alois

Hallo,

die meisten freuen sich wahrscheinlich, wenn da DSGVO Konform da steht:
das reicht abe rnoch nciht.
Es handelt sich um eine Datenverarbeitung im Auftrag: also muss mit dem
Anbieter ein Vertrag über Datenverarbeitung im Auftrag geschlossen werden.
Ob die das bei einem kostenfreien Angebot machen?
Wenn ja: dann ist die Frage, ob der zuständige Datenschützer den
Datenschutz auf deren Seite (der transparent gemacht werden muss im
Vertrag) auch akzeptiert.

Der Lackmustest bei einem solchen Angebot ist also die Nachfrage nach
einem Mustervertrag von denen zur Datenverarbeitung im Auftrag.
Wenn dich das Angebot interessiert, dann schreib denen, sie sollen dir
den Vertrag mal zuschicken, damit du entscheiden kannst, ob du das
machen kannst (willst).
Wenn die dann mit: haben wir ja noch nie gebraucht, oder “wozu soll das
gut sein?” daher kommen, dann weißt du, was du davon halten sollst.

LG

Holger

Moin!

Das Angebot von HPI mit der Schul-Cloud kann man nicht mit lmn vergleichen.

Erst einmal ist es ein Testbetrieb aller El(l)a*, der einen großen Vorteil hat. Wird von Leuten gemacht die scheinbar ihre Sache verstehen und aus diesem Grund funktioniert es.

Interessant ist diese Seite:

https://schul-cloud.org/community

Können auch nicht MINT-EC Schulen die HPI Schul-Cloud erproben?

In den Pilotphasen beschränkt sich die Nutzung der HPI Schul-Cloud auf Schulen des nationalen Excellence Schulnetzwerks MINT-EC. Da uns bewusst ist, wie hoch die Nachfrage auch von anderen Schulen ist, sammeln wir momentan die Anfragen auf einer Interessenliste und werden zu gegebener Zeit mit dem BMBF über eine weitere Öffnung sprechen. Falls Sie Interesse an der Nutzung der HPI Schul-Cloud haben, senden Sie gerne folgende Informationen an schul-cloud@hpi.de:

    • Name der Schule und Schulform
    • Geschwindigkeit des Internetanschlusses in Ihrer Schule
    • Anzahl der W-LAN-Router mit Hinweis für welche Zielgruppen diese freigegeben sind (Lehrer, Schüler, beide)
    • Informationen darüber, ob Ihre Schule komplett mit W-LAN ausgeleuchtet ist oder nur teilweise
    • Anzahl der vorhandenen mobilen und webfähigen Endgeräte (Laptops, Tablets, etc.) oder ob der Bring-Your-Own-Device als Ansatz aktiv eingesetzt wird

Gerne können Sie außerdem hier einsehen, welche Hinweise bei der Vorbereitung auf eine mögliche HPI Schul-Cloud Nutzung helfen können.

Also alles nur online, die Infrastruktur der Schule muss stimmen.

Und womit funktioniert so etwas?
Na klar, linuxmuster.net! :heart_eyes:

In diesem Sinne ein schönes Wochenende

Thorsten

  • Weiß nicht wie sich Ella schrieb, die Kollegen aus BW werden wissen was gemeint ist…

Hi. Ich war auf der didacta in Köln und habe mir die großen Stände der schul-cloud und schul.cloud angesehen (und mich beraten lassen). Dagegen wirkte der winzige Stand von NextCloud wie aus einer anderen Welt. In Sachen Kosten habe ich mir die gleichen Fragen gestellt: was kostet das langfristig?? Eine Sache ging mit der “großen” Lösung allerdings tatsächlich ganz gut: das Raumbuchungssystem war direkt integriert…

Wir bleiben übrigens bei NextCloud …
Schöne Grüße
Michael

Hallo Alex,
interessant der Vergleich der HPI-Schulcloud mit Moodle von Birgit Lachner:
https://www.superlehrer.de/2018/11/25/schulcloud-vs-moodle/

die Antwort von HPI darauf:

und die Frage nach den Kosten:
(Quelle: https://m.tagesspiegel.de/wissen/bildungsclouds-lernen-in-der-wolke/19766536.html):
Bei der „Schul-Cloud“ des HPI dürfen Schulen in der Pilotphase kostenfrei auf die Inhalte zugreifen. Später werden die Schulen oder die Bundesländer Lizenzen erwerben müssen, sagt Grella. Auch die Wartung werde man wohl an einen kommerziellen Anbieter übergeben, wenn Schulen in großem Stil das Angebot nutzen.
lg, ernst

Hallo Michael,

macht ihr dann messaging und raumbuchung auch per nextcloud?

Vielen Dank für Deine Antwort.

LG alex

Hi.
Messaging geht mit Nextcloud – aber Raumbuchung machen wir mit MRBS. Darüber läuft bei uns aber auch die Buchung aller Klassenarbeiten, Räume, Medienwagen etc.

Eine Sache machte die “große” Lösung besser (ich glaube, dass es iServ war?): Da konnte man z.B. sagen: Ich brauche nur 16 Tablets (von 24). Dann konnte ein anderer die letzten 8 Tablets buchen und dem ersten sofort eine entsprechende Nachricht schicken. Ich glaube nicht, dass MRBS das kann – ist nice to have.

Bis später,
Michael

Hallo Michael!

Wenn die Tablets einzeln angelegt sind, dann geht das schon. Mit [Strg] + Klick in der Buchungsmaske.
Mail-Versand?

Beste Grüße

Thorsten

Kann man eigtl. MRBS in Nextcloud integrieren?
Evtl. mittels ext. Link oder so

lg
Roland

Haben wir nicht – der MRBS-Login müsste dann aber auch von NextCloud übernommen werden. Ich weiß nicht, ob das geht.

Auf der didacta habe ich am NextCloud-Stand explizit nach solchen Erweiterungen gefragt. -Offiziell gibt es da nichts – wenn dann “Community-Plugins”

Als langjähriger Moodle- (und seit kurzem intensiver Nextcloud-)Nutzer, las ich den Vergleich mit interesse.

Ich finde sympathisch, dass man das nicht als “entweder oder” darstellt, sondern als Projekt, aus dem idealerweise auch Moodle etwas lernen kann.

Dennoch - wie auch bei Software bräuchte man vor allem Standards, um Inhalte auszutauschen. Keine neue Plattform, neue Inhalte. Für die Plattform von HPI kann ich das nicht einschätzen, für Moodle schon. Weitmöglichst kann ich hier Daten aller Art austauschen und einbinden. Ich habe eine unfassbar mächtige API, mit der ich alles Mögliche steuern kann (dazu an anderer Stelle mehr).

Was wohl wahr ist - einige fühlen sich von der Vielfalt der Werkzeuge etwas erschlagen. Da besticht bei uns Nextcloud mit einfachen und vielen vertrauten Herangehensweisen. Andere wiederum sind begeistert, dass man mal eben LaTeX-Formeln eintippen kann oder den Editor um eine Lückentext-Hilfe ergänzen kann.

Und was für mich bleibt - HPI hin oder her - ist der Open-Source-Gedanke. Wenn man bei Bund und Ländern Interesse an einer offenen Moodle-Alternative hätte, die auf die Bedürfnisse von Schulen besser abgestimmt wäre, könnte man dies auf vielfältige Weise fördern. Ich habe inzwischen so viele unschöne Erfahrungen mit Closed Source/“Free For Some Time”-Software im Schulbereich gesammelt, dass ich um jedes bisschen echter quelloffener Software froh bin. Egal, was uns serviert wird - Moodle könnte weiter laufen. Libreoffice ebenfalls. Wenn Collabora sein System abschließt, wird eben ein eigenes kompiliert (auch wenn das keinen Spaß macht!). Und OpenBoard mag seine Macken haben, aber in der Zeit, die wir das nutzen, hat unser Schulträger uns 2x einen Digitaltafel-Softwarewechsel diktiert - OHNE Datenmigration der Unterrichtsmaterialien.

Die Liste ließe sich fortsetzen - aber ich werde (wahrscheinlich bis zum letzten Tag) hoffen, dass diese Problemlage auch bei den Entscheidern einmal zum Umdenken führt - ich würde sofort und gerne Geld ausgeben für gut gepflegtes digitales Material, welches ich plattformunabhängig nutzen kann. Noch lockerer säße das Geld, wenn es in offenen Formaten für offene Lernplattformen vorläge. Aber die (z.T. sauteure) Software, die trotz vieler Versprechen auch nach Jahren im Netzwerk nicht ohne mühsame Krücken zum Laufen zu bringen ist, während der eigentliche Anbieter, bei dem der Verlag sich eingekauft hat, längst die Segel gestrichen hat, oder irgendwelche Apple-Only-Zusatzprodukte zu Schulbüchern - so etwas dürfte eigentlich gar keine Lehrmittelzulassung mehr bekommen…

Und da ist so eine HPI-Black-Box eben bei aller Sympathie auch mit Vorsicht zu genießen. Man baut sich einen Kundenstamm auf und dann - wird man sehen, was passiert.
Um mich herum stöhnen Iserv-Schulen über die deutlich erhöhten Preise oder über 5-6-stellige Angebote für kommerzielle Schulserverlösungen.
Und wir arbeiten in dieser Zeit und konzentrieren unsere Ressourcen auf Fortbildung, Inhalte - und haben mit linuxmuster einen soliden Unterbau, der (leider viel zu öffentlichkeitsarm) für sich spricht.

Was man evtl. ja mal überlegen könnte (wenn die V7 draußen ist): es gibt durchaus gute Moodle-/Nextcloud-Entwickler, die ein linuxmuster.net-Plugin entwickeln würden :wink:

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Hi. Das würde mich auch interessieren. Ich bin der Meinung, dass es noch nicht geht und hab folgenden Bugreport unterstützt, das könntet Ihr auch machen:


Das gilt nämlich nicht nur für MRBS, sondern könnte auch für andere microservices gelten ( so wie meinen Vertretungsplan) oder lmbus :slight_smile:
VG, Tobias

was nehmt ihr da?
VG, Tobias

Hi.
Installiert ist ein Chat Modul namens “JavaScript XMPP Client” und auch NextCloud Talk. Wird aber nicht stark genutzt, fürchte ich…
Schöne Grüße
Michael