Medienwelt 2018 Pamphlet

Hallo alle zusammen,

ich wollte eigentlich nur eine kleine Information für die Kollegen schreiben … 3 Monate später waren es 8 Seiten (60 kB)…
Ich stelle euch das hier zur Verfügung mit der Einladung hier im Tread darüber zu diskutieren.
Das Dokument enthält natürlich nur meine Meinung zu vielen Dingen.
Zahlen habe ich (hoffentlich) immer mit Links untermauert.

Viele Grüße

Holger

https://web.semgym-karlsruhe.de/owncloud/s/gCbxGtTCRyAz73P

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Hi Holger,

danke, dass du das hier teilst! Ich finde es sehr gelungen :+1:

Kleine Anmerkung: Twitter erlaubt mittlerweile 280 statt 140 Zeichen.

vG Stephan

Lieber Holger,
ein in dieser sachkundigen und verdichtenden Zusammenstellung tolles Dokument - das man doch zur Kollegeninfo in Auszügen verwenden darf ?
Übrigens: Ein “Pamphlet” ist das nicht - dazu ist sein Charakter zu sachlich und argumentativ !
Gruß Christoph Gü.

Hallo Christoph,

ein in dieser sachkundigen und verdichtenden Zusammenstellung tolles
Dokument - das man doch zur Kollegeninfo in Auszügen verwenden darf ?

… ich hab es ja nicht hier her gestellt um euch dann die Verwendung zu
verbieten :slight_smile:
CC 4.0 BY NC

Wobei ich das BY nicht so ernst nehme, aber das NC.

LG

Holger

Hallo Stephan,

danke, dass du das hier teilst! Ich finde es sehr gelungen :+1:

Kleine Anmerkung: Twitter erlaubt mittlerweile 280 statt 140 Zeichen.

danke. Ich hab es geändert.

LG

Holger

Hallo Holger,

ich habe es nach dem Durchlesen meinem Kollegium als “Wochenendlektüre” empfohlen.

Vielen Dank und viele Grüße

Wilfried

Hallo Holger :slight_smile:

ich werde das meinen Kollegen auch ins (virtuelle) Fach legen.
Am Beginn des Dokuments die Stelle mit „Google, Apple bedienen sich schamlos an den Userdaten…“ finde ich zu undifferenziert. Während Google sein Geschäftsmodell auf den Verkauf dieser Daten stützt, versucht Apple doch mit einigermaßen großem Eifer, diese Daten zu schützen, nutzt metadaten nur mittels „differential privacy“ und verschlüsselt bei der Synchronisation über Geräte hinweg sensible Dinge ende-zu-ende.
Bestimmt kann man irgendwo auch Haken finden, aber ich würde diese beiden definitiv nicht in die gleiche Schublade stecken, zumindest was Datenschutz oder eben das Gegenteil angeht.
Bei anderen Dingen, wie „Steuervermeidung“ etc. lassen sie sich wahrscheinlich leider nicht so deutlich voneinander abgrenzen.

aber sonst… super! und Danke :slight_smile:
LG Jesko

Cool, ich frage mich allerdings - ich kann natürlich falsch liegen - warum du nach den letzten Sätzen trotzdem noch das Handyverbot an Deiner Schule ernst nehmen willst…

Wäre es nicht sinnvoller eine durch die SMV gestützte Handyordnung zu unterstützen, die zum einen das Potential des Geräts ausnutzt, zum anderen z.B. handyfreie Zonen/Zeiten - evt. auch die Pausen - schafft.
Eine Schule hier in der Nähe denkt über offene, per Schlüssel zuschaltbare Hotspots nach (da funktioniert das, weil Stahlbeton die Reichweite einschränkt) um die Geräte zu nutzen…

Deine Zusammenfassung an sich ist natürlich supi!

Danke
Liebe Grüße

Alex

@Jesko klar die Daten, die Du mit Apple produzierst werden verrauscht, dafür ist Apple extrem werbeoffen und das aber auf eine intransparente Weise.
Sehr beliebt scheint immer wieder die App “documents” by readdle zu sein, ein kurzer Blick in die AGB lässt einem jedoch die Nackenhaare aufstellen
Der Vergleich der Systeme bringt nix, Android kann ich beschränken Apple nicht, beide haben aber ihre Administratoren woanders

Apple ist einfach auch eine Glaubensfrage, gell :wink:

LG Alex

Hallo Jesko,

ich werde das meinen Kollegen auch ins (virtuelle) Fach legen.
Am Beginn des Dokuments die Stelle mit „Google, Apple bedienen sich
schamlos an den Userdaten…“ finde ich zu undifferenziert.

ich habe meien Passage dazu noch einmal gelesen:
"Beide Hersteller bedienen sich schamlos an den von den Nutzer
generierten Daten. Sie speichern sie in ihrer Cloud. "

Da steht nicht in wie weit die Hersteller diese Daten „versilbern“
sondern nur, dass sie diese in ihreer Cloud aggregieren: und das machen
beide.

Während Google
sein Geschäftsmodell auf den Verkauf dieser Daten stützt, versucht Apple
doch mit einigermaßen großem Eifer, diese Daten zu schützen, nutzt
metadaten nur mittels „differential privacy“ und verschlüsselt bei der
Synchronisation über Geräte hinweg sensible Dinge ende-zu-ende.

ja: Apple hat Datenschutz als Marketingargument erkannt: allein, ich
traue ihnen nicht.
Warum? Weil ihnen der Datenschutz z.B. in China offensichtlich
schnurzpiepe ist.

Bestimmt kann man irgendwo auch Haken finden, aber ich würde diese
beiden definitiv nicht in die gleiche Schublade stecken, zumindest was
Datenschutz oder eben das Gegenteil angeht.

… ja, da bin ich vielleicht paranoid, aber ich traue beiden in der
Richtung überhaupt nicht über den Weg. Bei Datenschutz gilt für mich
immer der Grundsatz der Vermeidung: was man nicht unbedingt braucht,
sollte auch nicht erhoben werden: und vor allem nicht „irgendo in einer
Cloud“ gespeichert werden: auch wenn es hier und da mal der
Bequemlichkeit abträglich ist.
Datenschutz spürt man halt: so wie man den Gurt im Auto spürt.

Über die von dir genannten „Applefeature“
„differential privacy“ und „verschlüsselt bei der Synchronisation über
Geräte hinweg sensible Dinge ende-zu-ende“
habe ich auch gelesen: es hat mir nicht so gut gefallen.
Es klingt zwar erstmal gut, aber z.B. „differential privacy“ ist
Augenwischerei: persöhnliche Daten mit ein wenig Rauschen auf zu füllen
und dann von Annonymisierung zu reden ist Quark.
Wer das nicht glaubt, der schaut mal hier ein Stündchen zu, dann hat man
eine andere Meinung von „Annonymisierung“:

Warum wird das überhaupt ausgewertet? Datenschutz wäre es, wenn das gar
nicht erhoben wird.
Die Erhebung dann mittels Augenwischerrei zu verschleiern… naja: find
ich halt noch schlimmer.

Mehr zu dem Thema Apple und Datenschutz:

http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2017-09/apple-ios11-face-id-sicherheits-verschluesselung

Also: ich hatte nach deiner Mail überlegt die Passage zu Ändern.
Da es aber da nur um das Sammeln (aggregieren von Daten in der eigenen
Cloud und das Binden an die eigene Cloud) geht und nicht um das
Verwerten, sehe ich die Aussage weiterhin als korrekt an.

… dabei fällt mir ein, dass ich gar nichts zu Siri, Cortana, Alexa und
OK Google geschrieben habe … wie konnte ich den diese Wanzen vergessen …
Da muß ich wohl noch mal ran.

Ja: ich weiß: ab iOS irgendwas soll Siri die Sprachdaten nicht auf einem
Server in Irgendo erkennen sondern direkt auf dem Gerät. Ist aber noch
nicht so weit, oder? Irgendwie glaub ich da auch nicht so recht dran,
weil ich schon für die Tochter eines Freundes ein Laptop mit Dragon
Natural Speaking (Nuance) eingerichtet habe (das Kind hat Legasthenie
und darf Arbeiten mit Spracherkennung „schreiben“). Erst als ich ein
Laptop mit Vierkerner und 8GB Ram genommen habe, waren die Ergebnisse
passabel. Mit einem DualCore (Immerhin i5 mit 2,8GHz) ging da nicht viel…

Viele Grüße

Holger