LML7-4dummies - Proxmox-Installation stoppt, weil vmbr1 ohne IP

Hallo miteinander,
Vorbemerkung:
1.) Meine Kenntnisse in Serveradministration sind rudimentär, ebenso meine Linux-Kenntnisse. Ich kann Befehle an der Konsole eingeben.
2.) Ich habe mir einen gebrauchten Server als „Bastelstube“ besorgt (HP-Proliant G6, Xeon Dualcore, 16 GB RAM, sda 149GB, sdb 300GB, sdc 300 GB
3.) Darauf soll nun als Testinstallation Zuhause Linuxmuster als Proxmox-VM laufen.

Zunächst hatte ich - wie beschrieben - die Proxmox-ISO heruntergeladen und auf DVD gebrannt.
Dann auch die vier virtuellen Maschinen heruntergeladen - was bei uns aufm Dorf dauert… Da kamen die ersten (eigentlich unnötigen) Probleme auf, weil der Download bei mir aufm Dorf immer mal wieder hing und sich die VMs dann auch nicht auf eine externe Platte kopieren ließen. Unnötig deshalb, weil ich mich dann an den in der Anleitung später erwähnten Weg hielt, die VMs direkt aus Proxmox über die Konsolenbefehle am Server ins System hochzuladen - was anstandslos funktionierte.
Den Server habe ich dazu an der ersten Netzkarte per Switch an die Fritz geklemmt.
Lief alles gut durch, am Laptop kann ich von 192.168.xxx.64:8006 die Proxmox-Oberfläche aufrufen. Die virtuellen Maschinen für opsi, docker, server und opnsense werden im Datacenter unter pve angezeigt. Soweit so gut.

Bei der Installation erhielt die Linuxbridge automatisch eine IP aus dem 192-er Segment der Fritzbox zugewiesen:
auto vmbr0
iface vmbr0 inet static

  • address 192.168.xxx.64/24
  • address 192.168.xxx.64
    gateway 192.168.xxx.1
    bridge-ports enp3s4f0

vmbr1 habe ich dann nach Handbuch als red bezeichnet. Dieser Anschluss heißt bei mir jedoch nicht eno4 (wie in der Installationsanleitung benannt), sondern enp3s4f1. Falls Torsten mitliest: Hier einen kleinen Nebensatz einfügen, dass der inaktive Anschluss als Linuxbridge verwendet werden soll. Falls wir gerade dabei sind - in http://docs.linuxmuster.net/de/latest/getting-started/installoptions/install-on-proxmox/index.html ist im Kapitel VM Import - VM Templates herunterladen - beim Downloadbefehl der Docker-VM der Link zur Promox-Installation angegeben. Bitte korrigieren.

Beide Linux-Bridges werden bei mir nun als „active“ angezeigt. Am roten Anschluss werden kein CIDR und Gateway angezeigt - so wie auch in der Installationsanleitung. Muss ich hier etwas eintragen? Was?

Mir fehlt nun der 10.0.0.1 - IP-Bereich und ich hänge an dieser Stelle der Installation fest.

Wo muss ich drehen?

Wolfgang Autenrieth

Zunächst habe ich ifconfig versucht, um die Netzanschlüsse zu testen - doch der Befehl ist in Debian nicht mehr vorhanden. Etwas Recherche hat mich dann zu
ip a
geführt, der ifconfig ab Debian 9 ersetzt.
ip a gibt für die erste Linuxbridge vmbr0 die Adresse 192.168… aus.
vmbr1 wird angezeigt, dort ist jedoch keine IP hinterlegt.

Für Anregungen, wie ich dem zweiten Anschluss (red) die passende IP zuweisen kann, bin ich dankbar - denn an dieser Stelle komme ich mit der Installation nicht weiter - die Linuxmuster-Installationsroutine ist nicht aufrufbar.

Hallo Wolfgang,

tut mir Leid: ich hab gestern schon deine Mail gelesen: aber leider kaum
was verstanden.
Verwendest du eine virtualisierungssoftware für Mondfähren?
So kompliziert klingt das.

Was mir aber aufgefallen ist:

Bei der Installation erhielt die Linuxbridge automatisch eine IP aus dem
192-er Segment der Fritzbox zugewiesen:
auto vmbr0
iface vmbr0 inet static

  • address 192.168.xxx.64/24

  • address 192.168.xxx.64
    gateway 192.168.xxx.1
    bridge-ports enp3s4f0

vmbr1 habe ich dann nach Handbuch als red bezeichnet.

warum vmbr1 und nciht vmbr0?
vmbr0 hat doch die Adresse as dem „Fritzboxbereich“ erhalten?

Beide Linux-Bridges werden bei mir nun als „active“ angezeigt. Am roten
Anschluss werden kein CIDR und Gateway angezeigt - so wie auch in der
Installationsanleitung. Muss ich hier etwas eintragen? Was?

was ist den ein CIDR?
Und weswegen braucht den die Bridge deines virtualisierers überhaupt ein
Gateway geschweige den eine IP im Netz?
Mir reicht es, wenn das ding Bridged: das soll es machen und ansonsten
die Finger raus lassen.

Mir fehlt nun der 10.0.0.1 - IP-Bereich und ich hänge an dieser Stelle
der Installation fest.

auch das verstehe ich nicht.
Was meinst du mit „mir fehlt der Bereich…“.
Wo fehlt er den?

Die ovas kommen geprepped und nicht gesetuped.
Alles was du machen mußt ist auf deinem virtualisierer die NEtzwerke
bereitstellen und an die richtigen Netzwerkkarten binden.
Ob das geklappt hat bemerkst du, wenn du am Ende die Maschinen
einschaltest und dann vom server aus folgende Dinge erfolgreich
durchführen kannst:

ping 10.0.0.1
ping 10.0.0.2
ping 10.0.0.3
ping 10.0.0.254
ping heise.de

Wenn das geht, dann kannst du das setup starten.

Das geht nicht wenn:

  1. das Netzwerk des virtualisierers falsch eingestellt ist
  2. die Mschinen andere NEtzwerkdevicenamen haben, als in den ovas
    vorgesehen.
    Das passiert, wenn du eine INtel Karte „einbaust“(virtuell) und der
    ersteller aber eine Realtec drin hatte.
    Oder die Maschinen wurden mit Proxmox erstellt und in vmware importiert…

LG

Holger

Hallo Holger,

Ich bin nach Installationsanweisung für Installation von Level 0 (platte Platte) vorgegangen - mit ein paar Variationen - weil darin so viele Neben- und Umwege aufgeführt sind, die’s wohl nicht braucht. Dachte ich zumindest.

So ist Download und das Brennen der Proxmox-VMs unnötig, weil diese aus der Proxmox-Shell direkt auf den Server geladen und installiert werden können.

In http://docs.linuxmuster.net/de/latest/getting-started/overview.html wird Proxmox als der gerade Weg zum Ziel angegeben, also hab’ ich das verwendet. Falls Proxmox auch für Mondfähren verwendet wird, wäre das ja ein Qualitätskriterium :wink:

Der erste Teil lief soweit durch. Proxmox läuft, ist ansprechbar und die VMs sind geladen.

Nun kommt nach Handbuch der zweite Schritt:
http://docs.linuxmuster.net/de/latest/getting-started/installoptions/install-on-proxmox/index.html

"Internetzugriff einrichten

Für eine funktionierende Umgebung sollten zwei Netzwerkschnittstellen auf dem Hypervisor eingerichtet sein. Eine für das interne Netz (green, 10.0.0.0/16) und eine für das externe Netz und den Internetzugriff (red, externes Netz). An diesem Punkt ist auf dem Hypervisor lediglich die interne Netzwerkschnittstelle (green), welche bei der Installation eingerichtet wurde. Daher muss nun die zweite Schnittstelle eingerichtet werden, um eine Internetverbindung aufbauen zu können."

Und an dieser Stelle hakt’s

Ich lese jedoch gerade in der „Farbenlehre“, dass „green“ - also der automatisch verbundene 192.168…-Bereich intern ist.
In der Anleitung ist jedoch beschrieben, dass zum funktionierenden Ablauf der LML-Installation zwingend ein 10.0.0…-Netz definiert sein muss, weil die Routine sonst nicht funktioniert.
Ich hab’ hier in Proxmox den CIDR auf 10.0.0.0/24 gesetzt und als rot bezeichnet.

An der Konsole wird mir mit

ip a

jedoch nur die erste Bridge (vmbr0) mit IP-Adresse angezeigt, die zweite Netzwerkschnittstelle (vmbr1) zwar gezeigt, dort jedoch keine IP vergeben.

Im letzten Abschnitt der Anleitung steht

"Netzwerkkarten überprüfen/anpassen

Standardmäßig ist nach der Installation von Proxmox nur eine Netzwerkbrücke eingerichtet, um an ein externes Netz angebunden zu sein. Da die importierten Maschinen untereinander in dem eigenen internen Netz laufen werden, sollte kontrolliert werden, dass den VMs Server, OPSI und Docker die Netzwerkbrücke für das interne Netz (green) zugewiesen ist. Die Netzwerkbrücken der Firewall-VM OPNSense sollten richtig zugeordnet sein net0 ⇒ green; net1 ⇒ red ."

Da steh’ ich nun, ich armer T(h)or - und such den IP-Hammer. Falls der bei dir auftaucht, wär’ ich für einen Lösungshinweis dankbar.

Vielen Dank fürs Mitdenken!

Wolfgang

ping 10.0.0.1, … 10.0.0.254
ergibt destination net unreachable
ping heise.de läuft durch

Hallo Wolfgang,

Ich bin seit Anfang 2018 nicht mehr in der Materie drin, weil, wie hier wohl jeder weiß, mein Exchef alles platt gemacht und gegen pädML Linux ersetzen lassen, aber

das ist normal, weil Proxmox (genauer das zu Grunde liegende Debian) die NIC-Interfaces an der realen Hardware eben unterschiedlich benennt, und das heißt bei dir offensichtlich enp3s4f1.

Wenn im Handbuch vmbr1 steht, ist das imho falsch. vmbr0 ist dein virtueller Switch zum Router, also ins Internet, also ist vmbr0 „rot“

Imho ist es korrekt, dass dir das Debian unter dem Proxmox für die virtuellen Switches (wozu vmbr1 gehört), keine IP anzeigt.

Ich denke auch, dass vmbr1 keine IP etc. braucht. Eigentlich war die Konfiguration mit Proxmox echt einfach.

Ich verstehe das so, dass Wolfgang den IP-Bereich im Debian des Proxmox „sucht“ (ip -a / ping)
Der ist ja aber rein virtuell und wird in den VM beim Setop festgelegt.

Wohlgemerkt vom LMN Server (VM) aus und nicht vom Proxmox-Server aus.

Wolfgang, prüfe mal, welche Hardware die vmbr1 simuliert (im Proxmox-Webinterface auf die Hardwareeigenschaften gehen)

Die hier genannte 2. Schnittstelle für die Internetverbindung legt Proxmox immer automatisch als vmbr1 an, wenn man Proxmox installiert.
Ich verstehe das darüber hinaus so, dass durch den Import der LMN-VMs die Schnittstelle für grün (vmbr1) automatisch angelegt wird.

Nein.
rot (bei dir vmbr0) ist die Schnittstelle zum Router, also ins Internet mit vermutlich 192.168 er Netz.
grün (bei dir vmbr1) ist das interne Netz zwischen LMN-Server-VM und Firewall-VM.

Weil die aus Sicht deines Proxmox eben nur eine virtuelle Netzwerkkarte ist.

Also:
Die Firewall-VM hat 2 virtuelle NICs:
vmbr0 --> Zugang zum Internet
vmbr1 --> Schnittselle zwischen Firewall-VM und Server-VM

Also musst du in der Proxmox-Config für die beiden VMs erst mal kontrollieren, dass die die richtige virtuelle NIC in der Hardware haben:

Die VM in Proxmox für die Firewall muss 2 NICs haben: vmbr0 und vmbr1
Die VM für den LMN-Server muss 1 NIC habe: vmbr0

Bei der Firewall musst du dann eben noch in der laufenden VM (also in OpnSense) prüfen, dass die die Internet-Seite („rot“) die vmbr0 als NIC zugeordnet hat und die Seite für’s interne Netz zum Server („grün“) die vmbr1.

Viele Grüße
Steffen

Hallo Steffen,
danke für die ausführliche Antwort.
Mein Problem ist:
LML-Server, Opensense etc. sind zwar als virtuelle Maschinen in Proxmox sichtbar, ich kann sie jedoch nicht für die Installation ansprechen - laut Handbuch müsste ich dafür ja am Admin-PC die 10.0.0.1 aufrufen.
Ich hänge am Beginn der "Erstinstallation fest, und kann die Schulkonsole nicht ansprechen - zumal ich ja zunächst rot und grün definieren sollte.
Was Proxmox mir zeigt, ist im Screenshot zu sehen.

Anmerkung: vmbr1 hab’ ich in Proxmox wieder gelöscht, weil das wohl nicht zielführend war.
Port2 (internes Netz) wäre enp3s4f1.

vmbr0 wird hier als „green“ angezeigt - muss wohl „red“ heißen.

Vielen Dank!
Wolfgang

hallo wolfgang,

vmbr1 brauchst du schon: das ist der switch, an dem alle clients und auch die server angeschlossen werden.

vllt. hilft dir meine /etc/network/interfaces vom pve-host. die kannst du ja probeweise mal austauschen.

auto lo
iface lo inet loopback

##rot außen
iface enp24s0 inet manual

###grün intern
iface enp29s0 inet manual

###opt blue
iface enp30s0 inet manual

##rote bridge###
auto vmbr0
iface vmbr0 inet static
address 192.168.0.1
netmask 255.255.0.0
gateway 192.168.0.254
bridge-ports enp24s0
bridge-stp off
bridge-fd 0
##grüne bridge####
auto vmbr1
iface vmbr1 inet manual
bridge-ports enp29s0
bridge-stp off
bridge-fd 0

###blaue bridge#######
auto vmbr2
iface vmbr2 inet manual
bridge-ports enp30s0
bridge-stp off
bridge-fd 0

Die schnittstellen enp… heissen bei dir glaub ich anders, die musst du umbenennen.
Für die firewall brauchst du eine vmbr0 Karte für den Weg nach draußen. deshalb ist sie mit der Karte gebridged, die zum router geht.
Die vmbr1 Karte macht den weg zum internen netz mit servern und clients.
vmbr2 ist optional.
für die server (und eventuelle clients) brauchst du eine netzkarte an vmbr1.
vg
wolfgang

Hallo Wolfgang,
du brauchst einen Rechner, der im selben Netz ist wie der Proxmox-Server. Auf dem gehst du über den Browser auf die Proxmox-Seite. Da hast du für jede VM eine Komandozeile und kannst konfigurieren wie du willst.

Gruß Roland.

Hallo Wolfgang

VIELEN Dank! Das schaut doch brauchbar aus. Da mach’ ich mich dran, sobald die zweite Baustelle die Abnahme bekommt. Meine Chefin möchte heute noch Salat pflanzen :wink:
Ich hätte nie ein Hochbeet gekauft, wenn ich gewusst hätte, wie viele Schubkarren Boden da reinpassen…
Nebenbei - du weißt, wie man ein Rudel Wölfe nennt? - Eine „Wolfgang“

In diesem Sinne:
Danke - und frohes Rotkäppchen :wink:
Wolfgang

Ja, das ist möglich.
Und/oder du hast je einen GUI-Admin-Rechner im (FritzNetz) an VMBR0 für Proxmox, das scheint ja bereits der Fall zu sein. Und ein GUI-Admin-Rechner im „günen“ 10er LMLv7 Netz zusammen mit VMBR1 für die LMLv7 Serververwaltung.
Ein aktueller Screenshot mit aktiver vmbr1 wäre hilfreicher.
Grüße,
gp

Hallo gpeter,
Ich hab’ an beiden Netzwerkkarten des Servers je einen Switch und je einen Laptop als Admin-Maschine sitzen. Am internen Switch einen zweiten Laptop als zukünftigen Client. Über vmbr0 kann ich ich auf Internet und über die anderen angeschlossenen Rechner der Fritzbox/des Switches auf die Proxmox-Oberfläche zugreifen.

vmbr0 geht zur Fritz und zum Admin-Lap1

vmbr1 habe ich wieder aktiviert, auf die zweite Karte gesetzt (enp3s4f1) und als IPv4/CIDR 10.0.0.1/24 eingetragen, über den Proxmox-Schalter „reboot“ neu gestartet. Am internen Admin wie im Handbuch http://10.0.0.1 aufgerufen - nada. Kein Zugriff aufs interne Netz - auf die 2.Karte.
ip a
zeigt die 2.Karte als „enp3s4f1“ an - weist aber keine IP aus.
Prophylaktisch habe ich den MC auf dem Promox-Server installiert. Damit könnte ich wie von Wolfgang vorgeschlagen die „interfaces“-Datei austauschen.
(apt-get update ---- apt-get install mc)
Eine Lösung ohne Austausch der /etc/network/interfaces wäre mir jedoch lieber - weil ich nebenbei aus meinen Erfahrungen eine „LML4Dummies“ schreiben will, mit der auch solche Halbgebildeten wie ich einen Linuxmuster-Server aufsetzen können. Aber MC ist was für Halbgebildete + 10% :wink: - wenn das in meiner Anleitung nicht vorkommen muss, ist mir das lieber.

Nebenbei:
Bis zu diesem Punkt steht das Ganze nun auf


:wink:
Sobald das am Ende funktioniert, ist der Text selbstverfreilich GPL.

In diesem Sinn:
HILFE! Wie bekomme ich die Erstinstallation zum Laufen? Es hakt an der Netzadresse des internen Netzes.

Wolfgang

Hallo Wolfgang,

OT kurz: das CIDR steht für Classless Inter-Domain Routing und bedeutet lediglich, dass man IP Adressen in definierte Netz- und Hostanteile aufteilt. Die Abkürzung selbst ist für die Kommunikation nutzlos, eine Angabe der jeweiligen Netzmaske „/24“ reicht völlig aus.
OT ENDE

Wie Steffen schon schön beschrieben hat…
liegt wohl ein Missverständnis vor: Über eine Virtualisierungsumgebung wie zB Proxmox kannst du beliebig Hardware an virtuelle Maschinen (=VMs) durchreichen und zwar so, dass das Proxmox selbst damit NICHT arbeitet. Beispiel Netzwerkkarte: eine (damit ist hier "ein Stück gemeint, 1x) eingerichtete Netzwerkkarte benötigt Proxmox für den Internetzugang, diese KANN (!) man gleichzeitig auch VMs zur Verfügung stellen, mit dem gleichen Zweck: zB Zugang zum Internet (hier „rot“ bzw. OPNSense).
Weitere Netzwerkkarten KÖNNEN ausschliesslich VMs zur Verfügung gestellt werden, OHNE dass sie in Proxmox eingerichtet sind oder genutzt werden. Damit das funktioniert, musst du natürlich die physische Netzwerkkarte auf einer virtuellen abbilden. Das hast du ja schon gemacht:
Zitat:
„vmbr1 habe ich wieder aktiviert, auf die zweite Karte gesetzt (enp3s4f1)“
Zitat ENDE
Diese vmbr1 Netzwerkkarte weist du deinen VMs zu: u.a. im Schulserver, Firewall usw…
Diese Netzwerkkarte richtest du also (virtuell vielfach) über die VMs (!) in dein grünes LAN ein, nicht über Proxmox, obwohl du natürlich auch in Proxmox dieser Schnittstelle eine IP geben könntest, ist das hier zumindest nicht nötig und nicht hilfreich.
Über einen Switch an dieser vmbr1 (bei dir enp3s4f1) verbindest du damit das grüne Netz.
Woraus sich auch ergibt, dass die Firewall an beide, vmbr0 (=rot zum Internet) und vmbr1 (=grün zum LAN) muss… Die steuert ja zwischen beiden Netzen, auch deswegen sollte man darauf achten, dass man nicht im Proxmox Routen zwischen beiden Netzen an der Firewall vorbei hat :wink:
(das geht am einfachsten, wenn Proxmox nicht in beiden Netzen ist. Oder in anderen Worten: du sollst mit dem Proxmox gar nicht in beiden Netzen sein… )

Der Abschnitt, der zweiten Netzwerkkarte in Proxmox, die in Proxmox „nur“ in das „grüne“ LAN durchgereicht wird, sieht dann zB so aus:

...
auto vmbr1
iface vmbr1 inet manual
	bridge-ports enp3s4f1
	bridge-stp off
	bridge-fd 0
...

Hilft dir das weiter ?

Grüße,
gerd

Hallo Gerd,

  danke für die Erläuteung. Das hilft tatsächlich - zumindest beim

Verständnis.

  Die Anleitung ist an dieser Stelle - jedenfalls für mich -

verwirrend. Wenn ich Proxmox starte, wird meine Karte und die
Fritz gefunden und automatisch eingetragen. In der Anleitung wird
hier

Hallo Rudelleiter! :wink:

Dein letzter Post ist irgendwie verstümmelt. Kannst Du das nochmal ergänzen, damit wir das in der Doku besser/klarer darstellen.

Beste Grüße
Thorsten

Guten Morgen Thorsten,
in der Anleitung zur Installation mit Proxmox haben sich ein paar „Stolperfallen“ eingeschlichen. Ich setze den Server gerade zum dritten Mal frisch auf. Beim ersten Mal hatte ich eine falsche Abkürzung gewählt (selbst schuld) und vor dem qmrestore Laufwerk sdb und sdc nicht eingebunden (wie in der Anleitung ja beschrieben). Am Ende von Versuch 1 fehlte mir die Verbindung zum grünen Netz (zu 10.0.0…) Dieses Problem wird mich vermutlich in 20 Minuten nochmals treffen, sobald ich die 4 virtuellen Maschinen wieder auf Proxmox habe.

Bei Versuch 2 bin ich genau nach Anleitung vorgegangen und habe bei der Eingabe der Netzwerkadresse nicht die automatisch erfolgte Verbindung zu meiner Fritz (198-er-Netz) akzeptiert, sondern hier wie beschrieben das 10-er-Netz eingetragen, was mich ins Nirwana führte, weil ich danach auch Proxmox nicht aufrufen konnte.

Bei Versuch 3 hatte ich Proxmox wieder von DVD auf den Server installiert und war der Meinung, nun auch die virtuellen Maschinen nochmals herunterladen zu müssen. Nachdem diese jedoch die Dateiendung .lzo-1 bekamen, wurde ich stutzig. Und siehe: Der Konsolenbefehl „ls“ zweigte, dass die zuvor geladenen VMs bei der Neuinstallation von Proxmox im Root-Verzeichnis verblieben waren. Dies vielleicht als Tipp für die Kolleg*innen an geeigneter Stelle aufnehmen. Der Download hat mich (bei uns in der Wolfshöhle der Pampa) einen halben Tag gekostet.

Hinweis zur Proxmox-Anleitung:
Hier sind die Downloadbefehle falsch angegeben. Die benötigten Dateien heißen jeweils
wget https://www.netzint.de/lmnvmrepo/lmn70-server_proxmox_2019-08.vma.lzo
(mit „proxmox“ im Dateinamen)
Beim Downloadbefehl für „docker“ ist der wget-Befehl für die Proxmox-Basisinstallationsdatei eingetragen.

In der Anleitung wird dann froh und frei dazu aufgefordert per „10.0.0.1“ die Linuxmuster-Installation zu starten - nur fehlt mir der Weg zur internen Netzkarte. vmbr0 und vmbr1 hab ich definiert. Wenn du mir hier den Weg weist, wäre ich dankbar.

Nebenbei schreibe ich mir den Weg, den ich gehe als Fährte fürs restliche Rudel auf. Das ist noch verbesserungswürdig, aber du kannst dort ruhig „abkupfern“:

In diesem Sinn. Wär’ schön, wenn dieser Tag mit einer funktionierenden Installation beginnen würde.

Viele Grüße
Wolfgang

Hallo Wolfgang,
ich habe mal ein Blick auf Deine Seite mit dem „Installationsprotokoll“ geworfen (http://lm4dummies.schulbibo.de/).

Bei Deinen Bildern fällt auf, dass Du zwei Netzwerkkarten im Server hast enp3s4f0 und enp3s4f1. Zudem hast Du eine Bridge vmbr0 definiert. Die Bridge hast Du an die NIC enp3s4f0 gebunden. Auf dieser Netzwerkkarte erreichst Du zum jetzigen Zeitpunkt den Proxmox-Server. In Deinem Fall eine IP aus dem Netz, das die Fritzbox verwaltet. Damit hat Dein Proxmox Server auch Internet-Zugriff. Über den Laptop, der im gleichen Netz (Fritzbox) sein muss, erreichst Du den Proxmox-Server via GUI. Diese Schnittstelle ist später für die VMs die externe Schnittstelle bzw. Schnittstelle rot ! Das wäre also für Deine OPNSense VM die externe Schnittstelle. Du benötigst für das interne Netz noch eine zweite Bridge - also vmbr1. vmbr1 bindest Du an die Netzwerkkarte enp3s4f1. Diese Netzwerkkarte schließt Du an Deinen internen Switch (nicht das fritzbox Netz!), an den Du die Laptops als Clients für das interne Netz anschließt - nur der Laptop zur Verwaltung von Proxmox bleibt noch im Fritzbox-Netz.

Auf dem Proxmox-Server müsste Deine config in der /etc/network/interfaces in etwa so aussehen:

auto lo
iface lo inet loopback
iface enp3sf0 inet manual
iface enp3sf1 inet manual

auto vmbr0
iface vmbr0 inet static
address 192.168.178.20 #IP aus dem Firtzbox-Netz
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.178.1
bridge-ports enp3sf0
bridge-stp off
bridge-fd 0
bridge_maxage 0
bridge_ageing 0
bridge_maxwait 0
„# Bridge extern / rot“

auto vmbr1
iface vmbr1 inet manual
bridge-ports enp3sf1
bridge-stp off
bridge-fd 0
bridge_maxage 0
bridge_ageing 0
bridge_maxwait 0
„# Bridge internes Netz / gruen“

Du must dann mit einem Laptop im internen Netz, dem Du z.B. die IP 10.0.0.10/16 gibst auf den Server via Browser mit 10.0.0.1 zugreifen, danach kannst Du mit der Ersteinrichtung beginnen.
Vorher aber bitte testen, ob alle VMs untereinander im internen Netz erreichbar sind etc.

Die Download-Links für die Proxmox VMS haben sich geändert - sorry, da wurden die neuen VMs zuerst erstellt und die Doku ist noch nicht aktualisiert - also z.B. https://www.netzint.de/lmnvmrepo/lmn70.server_proxmox_2020-04.vma.lzo.

Hoffe das hilft Dir weiter.
VG
Chris

Hallo Chris,

Du must dann mit einem Laptop im internen Netz, dem Du z.B. die IP
10.0.0.10/24 gibst auf den Server via Browser mit 10.0.0.1
genau an dieser Stelle hakt es. Die zweite Bridge ist definiert, daran
hängt auch bereits ein zweiter Laptop mit MX-Linux.
Wie vergebe ich dem internen Netz die IP 10.0.0.10/24?
In der Bridge hatte ich das eingegeben, konnte trotzdem nicht zugreifen.

Wie mehrfach bemerkt: Das ist für Dummies. Wenn wir Dummies für 'ne
Grundschule einen Linuxmuster-Server aufsetzen können, wär das ja
durchaus ein Argument :wink:

Die passenden Promox-VMs habe ich von netzint bereits via wget auf den
Server geladen und via qmrestore in Proxmox auf sdb gespielt.

Hallo Wolfgang,
also die zweite Bridge bekommt keine IP-Adresse !
Es wird nur die zweite Netzwerkkarte an die Bridge gebunden.

Die Netzwerkkarte verbindest Du mit einem Netzwerkkabel auf Deinen eigenen internen Switch (nicht den der Fritzbox) oder verbindest ggf. den Laptop direkt mit der Netzwerkkarte.
In dem Laptop definierst Du eine statische IP-Adresse, in dem Du in der Netzwerkkonfiguration als IP 10.0.0.10 und als Subnetzmaske 255.255.0.0.
Die importierten VMs haben schon eine korrekte IP für das interne Netz. Du musst bei den VMs nur noch in den Netzwerkeinstellungen prüfen, ob die Netzwerkkarte in der VM die richtige Bridge verwendet - hier also vmbr1.

Oder habe ich Dich falsch verstanden ?
VG
Chris

Hallo miteinander,
da waren doch noch ein paar Fallstricke und Hängepunkte versteckt. Ich hab’ nun das dritte Mal von „ganz unten“ wieder begonnen - die Gelegenheit jedoch genutzt, meinen Installationsbericht neu zu strukturieren und als Schritt-für-Schritt-Anleitung zu formulieren. Besonders der Punkt, an dem der „grüne Admin-PC“ ins 10-er-Netz aufgenommen werden muss und das Setzen der „Aktivierungs-Häkchen“ in der Firewall innerhalb von Proxmox sollten in der Doku klarer dargestellt werden.
Hier rotierte der Dummy fast einen Tag im Schleudergang.

Doch nun läuft gerade das Setup der Linuxmuster.
Die auf „linuxmuster.net“ angegebenen 80 Minuten für die Installation wurden bei mir weit überschritten, was imho an meiner Internetverbindung und den SCSI-Platten im etwas betagteren Server lag.

Da braucht’s schon Geduld und einen Corona-Lockdown, damit man das durchhält. In der Schule hätte ich das nicht geschafft - so konnte ich die Wartezeiten Zuhause immerhin mit Materialsuche für den Fernunterricht und dem Bau eines Hochbeets sowie dem Umpflanzen unseres Apfelbäumchens verbinden. BTW: Ich muss mal kurz nach dem Spargel schauen :wink:

Den Link zur Linuxmuster-Anleitung für Dummies habe ich ja oben schon angegeben.
Drückt mir die Daumen, dass ich nicht auf die nächsten Stolperdrähte stoße.

Viele Grüße, bleibed gsond,
Wolfgang