Linbo unter 6.2

Hallo Thomas,

ich denke dazu können @dorian und @thomas etwas sagen.

Beste Grüße

Thorsten

Hallo Thomas,

Das muss auch mit alter Gui funktionieren. Ist der Client oflline, geht es nach einem Reboot?

VG, Thomas

Hallo Thomas,

Danke für die Antwort.

Reboot/etc. helfen nicht. Linbo startet (ich komme per SSH drauf) und kann von dort auch die Betriebssysteme starten. Aber es startet keine GUI. Weder wenn man lokal bootet noch per PXE.

update-linbofs hat nichts geändert - die Größen sind ca. 50MB/50MB/90MB.

Es gibt noch einen weiteren Fehler, der seit dem Update kommt:
starte ich linbo-remote vom Server aus, kommt:

linbo-remote -i sutherland20 -c start:2
###
### linbo-remote (20185) start: Mi 3. Feb 12:39:17 CET 2021
###

Sending command(s) to:
 10.16.121.120 ... Use: screen [-opts] [cmd [args]]
 or: screen -r [host.tty]

Options:
[...]
Error: Unknown option Logfile
Started. Log see /var/log/linuxmuster/linbo/sutherland20.linbo-remote.

###
### linbo-remote (20185) end: Mi 3. Feb 12:39:17 CET 2021
###

Die erwähnte Logdatei gibt es allerdings nicht.

Nur zur Sicherheit:

deb http://archive.linuxmuster.net/ babo62-testing/

ist korrekt?

Danke und viele Grüße
Thomas

PS: linuxmuster-linbo 2.4.2-2

Hallo Thomas,

PS: linuxmuster-linbo 2.4.2-2

lief der Client vorher mit linbo <2.4 ?
Was für eine Grafikkarte ist drin?

Kannst du uns mal die start.conf seiner Gruppe schicken?

LG

Holger

Hallo Holger,

es betrifft alle unsere Rechner (die bis zum letzten Update alle liefen). Intel-Grafik, das war nie ein Problem. Und die Fehlermeldung deutet ja auf die neue GUI.

Danke und viele Grüße
Thomas

PS: Downgrade auf linuxmuster-linbo 2.3.68-0 samt anschließendem update-linbofs und Partitionierung/Formatierung des Clients haben leider auch nicht geholfen.
Ich habe aber mal die linbofs-Dateien von meinem privaten Server genommen - damit sieht man wieder die alte GUI. Weiß jemand, wie man ein frisches linbofs erzeugt? Eine Neuinstallation von linuxmuster-linbo genügt da offenbar nicht…

@thoschi Es sind 2 Linbopakete zu installieren.

Im 2.4.2er-Paket fehlt das 64bit Archiv für die Gui.

Werde das zeitnah nachreichen.

Es ist einfach zeitraubend verschiedene Linbovarianten parallel zu pflegen. Das geht auf Kosten der Qualität und der Weiterentwicklung.
Ich werde da was ändern müssen, sonst krieg ich noch Burnout.

VG, Thomas

Hallo Thomas,

das sit sehr seltsam, weil linbo 2.4.2 zwar mit dem neuen linbo gui
arbeiten kann, aber nicht muß.
Hast du es ausversehen mitinstalliert?
Also das Paket linuxmuster-linbo-gui7 ?

ein
update-linbofs
auf der serverconsole erstellt das neue linbo auf dem server.
Das wird beim install automatisch aufgerufen.
Mach es mal von Hand.

LG

Holger

Hi!

So, bitte v2.4.2-5 installieren, damit sollte die Gui wieder starten.

VG, Thomas

Hallo Thomas,

Es ist einfach zeitraubend verschiedene Linbovarianten parallel zu
pflegen. Das geht auf Kosten der Qualität und der Weiterentwicklung.
Ich werde da was ändern müssen, sonst krieg ich noch Burnout.

ich finde es super von dir, dass du linbo 2.4 noch für die 6.2 gemacht
hast: ich dachte der Schnitt wäre bei linbo 2.3 als letztes linbo für 6.2.
Der Support von uns für 6.2 läuft sowiso Ende der Sommerferien aus.

LG

Holger

Beim nächsten Linbo-Problem erstmal das hier probieren:

Danke @thomas - teste ich später und melde mich dann noch einmal.

Und Du kannst sicher sein - bevor ich mich hier melde, habe ich locker 5 Rechner mindestens 3-4 Mal neu gestartet, Pakete neu installiert, Log-Dateien gewälzt usw :wink:

@baumhof - update-linbofs kenne ich natürlich. Aber nenn mal z.B. die linbofs.gz um. Dann bricht update-linbofs (bei mir zumindest) sofort mit einem Fehler ab. Soweit ich das verstehe wird das entpackt, angepasst und wieder gepackt.

Danke und viele Grüße
Thomas

Trotzdem wird immer zuerst die Frage kommen „Have you tried forcing an unexpected reboot?“

VG, Thomas

Damit kann ich leben :wink:

GUI is back - Danke für die schnelle Lösung!

PS: wir würden lieber heute als morgen wechseln - irgendwie bietet es sich derzeit ja geradezu an. Und mich gruselt es durchaus manchmal, wenn ich auf dem Server arbeite.
Aber so lange nicht klar ist, wie wir unsere Images (Win10 und Linux) zuverlässig und ohne „Geheimwissen“ unter der 7 weiterverwenden können und eine Lösung für die Druckerquotierung haben (bei uns hängt leider einiges da dran), ist halt nicht…

Also wenn das so zentral für euch ist, warum nicht was gescheites einkaufen? https://www.papercut.com/industry/education/

Die potentiellen „Migranten“ hier sollten sich mal zusammentun. Schicht im Schacht ist schneller als man denkt.

VG, Thomas

Hallo Thomas,

unser Problem ist nicht „irgendeine“ Druckerquotierung.
Wir haben auf der Basis von dem, was damals bei linuxmuster „dabei“ war (dass das nicht „core“ ist, klebte damals nicht auf dem Etikett), selbst eine Kopiererquotierung entwickelt, die einfach schon sehr lange stabil läuft.
Habe es aber ja schon auf dem Entwicklertreffen gesagt: wenn das weg ist, ist es eben so - das bekommen wir schon hin.

Das mit der Client-Problematik sehe ich schon etwas kritischer - aber das wurde ja an anderem Orte ausgiebigst diskutiert.
Es wäre tatsächlich interessant, mal zu wissen, wie viele den Umstieg auf v7 noch scheuen und aus welchem Grund (@MachtDochNix wäre das etwas für eine Umfrage?). Für uns sind die Gründe recht klar, aber das gehört dann definitiv nicht mehr zu diesem Thema.

Viele Grüße
Thomas

Hallo Thomas,

zur Migration der Clients:
Mit Windows sollte das nicht zum Problem werden.
Du hast gute Chancen, dass e sklappt, wenn du „aus der Domäne am alten
Server austritst und am neuen Server wieder eintrittst“
Ich hab mal Win7 aus meiner Schuldomäne in die Seminardomäne umgezogen:
da hat es nicht geklappt: also hab ich mit regedit nach der alten Domäne
gesucht und alles was ich gefudnen habe (vorallem das Konto des alten
pgmadmin) rausgeschnitten. Dann klappte es.
Also: machbar.

Und Linux: es ist wohl nicht trivial den alten linuxmuster-clietn raus
zu schneiden: geht aber: Dominik hat es geschafft.
Dann den neuen rein und dann tut das auch.

Wrum viele noch nciht umgestiegen sind?
Ich kann es gut verstehen: es ist halt ein riesen Ding, alles drunter
neu zu machen und an den server selbst langt man nicht so gerne hin:
läuft ja. Und euer „Druckerquotaproblem“ ist ja nicht das einzige. Mein
Server war auch schwer verwachsen über die Jahre (15 Jahre…). Da gab
es lauter „Nebenwurzeln“: WLAN mit unifi, nextcloudanbindung, moodle,
Raumbuchung, Portfolio.
Hat alles geklappt … außer Portfolio: das hab ich noch nicht
funktionierend in den docker migriert bekommen: ich habs aber auch nur
eine Woche lang versucht und dann wieder gelassen (keine Zeit …) und
dann kam Corona.

Aber man muss an das andere Ende auch denken: in etwa 6 Monaten gehen
die Lichter aus bei der 6.2 um es mal drastisch zu sagen.
Also: Vorbereitung und Tests in den Pfingstferien, Umstieg in den
Sommerferien …

LG

Holger

Hallo nochmal!

Auch das gerade getestet: den Fehler mit linbo-remote gibt es nach wie vor:

Offenbar unterstützt screen in der Version unter 6.2 (4.00) den Parameter -Logfile nicht (obwohl die manpages darauf verweisen) sondern es wird eine Datei .screenrc ausgewertet.

Ich habe das bei uns jetzt erst einmal so gelöst (Änderungen in /usr/sbin/linbo-remote ab Zeile 447):

# start script in screen session
    if [ "$(screen -v | cut -d " " -f 3 | cut -d "." -f 2)" == "00" ]; then
      echo "logfile $LOGFILE" > /tmp/screenrc.$HOSTNAME
      screen -L -c /tmp/screenrc.$HOSTNAME -dmS $HOSTNAME.linbo-remote $REMOTESCRIPT
      rm /tmp/screenrc.$HOSTNAME
    else
      screen -L -Logfile "$LOGFILE" -dmS $HOSTNAME.linbo-remote $REMOTESCRIPT
    fi

Ich würde ja einen PR erstellen, aber die Lösung scheint mir doch recht umständlich. Mir ist auch nicht ganz klar, wie das mit den Pfaden für 6 und 7 in den Repos läuft (ob das z.B. nur wegen des Pflegeaufwands im 6er-Pfad nicht geht).

Viele Grüße
Thomas

Hallo Holger,

Aber das ist es halt. Irgendwer hat es „geschafft“. Irgendwer kann da vielleicht weiterhelfen. Das tue ich mir halt nur an, wenn es nicht mehr anders geht. Und selbst dann bleibt ja die Gefahr, dass es weiterhin einfach nicht geht und mir da auch niemand weiterhelfen wird (weil es niemand kann, weil es niemand genau weiß und es nirgends genau steht)!
Klar: schlimmstenfalls nehme ich eins der funktionierenden Images und mach mir den Aufwand nochmal. Wohl ist mir dabei nicht. Es ist schlimm genug, dass man bei Win10 nie weiß, was das nächste Update alles verhunzt (Ich kenne Leute, die wollen einfach nur über ihren HDMI-Ausgang Ton übertragen. Klappt immer - dann kommt ein Windows-Update und sie doktorn seit Monaten daran herum…).

Nichts wäre mir lieber, als von diesem 12.04-Ubuntu wegzukommen. Mir macht das Meiste von dem, was Du schreibst auch eigentlich keine große Sorgen. Moodle/Nextcloud/etc. sind bei uns eh schon länger auf einem separaten Server, den man auch an die v7 gut angebunden bekommt. Und das findet sich ja auch dokumentiert (auch wenn ich gerade dafür ask nach wie vor eine schwierige „Info-Quelle“ finde).

Die Pykota-Quotierung (und mir ist klar, dass das exotisch ist) programmieren wir gerade neu (als „Abfallprodukt“ gab es ja schon mal den PykotIcon-Ersatz für neuere Linux-versionen hier). Die technischen Hürden (insb. den Seitenzähler von cups-pykota) haben wir weitgehend gelöst - da bleibt halt etwas Fleißarbeit für die nächsten Monate.

Was mir halt wirklich Bauchschmerzen macht: ich müsste da etwas installieren, bei dem ich potentiell völlig hilflos dastehe:

  • „Linux-Anmeldung geht nicht mehr“ - ja, da ist irgendwas mit Kerberos, könnte Systemzeit sein, könnte sein, dass ich mich da bei irgendeinem Client dummerweise nochmal angemeldet habe. Das ist nirgends sauber dokumentiert und es ist mir auch nicht klar, wie da der aktuelle „Entwicklungsstatus“ ist. Und da geht es mit dem neuen AD doch irgendwie um ein Kernfeature.
  • Und eben unser Linux-Client - ja, es gibt eine Anleitung, was man für die Domänenaufnahme machen muss. Und wenn man genau das macht, was bei der Anleitung steht, geht es… nicht! Und schildert man das im ask, weiß keiner weiter.

Mir ist klar, dass es da eine Menge neuen Kram zu lernen gibt und dass ich - wie bei der 6 - auch in die 7 „hineinwachsen“ würde. Aber so, wie es derzeit steht, überwiegen definitiv die Sorgen - auch, dass mit Blick auf kommerzielle Lösungen wie Iserv (die wir hier bezahlt bekommen würden) die Frustrationstoleranz der Schulleitung Grenzen hat.

Da bekommt dann „Schicht im Schacht“ unter Umständen eine ganz neue Bedeutung :wink:

Viele Grüße
Thomas

1 Like

Hi Holger,

Das Problem (für mich) ist einfach, dass die Passwörter bei einer Migration nicht (oder nicht vollständig, meines wurde jedenfalls nicht übernommen) mit umgezogen werden. In der momentanen Situation einfach nicht handlebar. Zudem birgt ein Umstieg aktuell wegen Moodle und Enrol und so einfach viele Gefahren. Ich hätte es probiert, aber wg. Passwort hab ich es dann doch gelassen, die Migration war schon durchgelaufen…
Ich finde die Sommer-Deadline aber gut und richtig.

Danke, dass Ihr die 6.2 noch supportet, ich kann erahnen, wie lästig das ist.

LG
Max