Linbo-Start mit Lenovo M70s G6 - Core Ultra 5 225

Hallo,

wir haben neue Lenovo ThinkCentre M70s G6 mit Intel Core Ultra 5 225 bekommen. Secure Boot ist deaktiviert.

Linbo 4.2.16 (auch getestet mit einer höheren Linbo-Version aus einer 7.3er-Installation) friert beim Start nach der Meldung der Kernel-Version komplett ein. Egal ob per PXE oder von einem USB-Stick mit der linbo.iso.

Vorläufige Lösung: Im BIOS unter Advanced - CPU die Virtualisierungsfunktion VT-d auf disabled stellen.

Es ist nur Linbo betroffen, wenn ich Ubuntu 24.04 direkt von einem USB-Stick starte (auch mit Ventoy), gibt es kein Problem.

Viele Grüße,
Stefan

Hallo Stefan,
schon mal einen anderen (Legacy-) LINBO-Kernel ausprobiert :man_shrugging: :interrobang:

Viele Grüße,
Michael

Guten Morgen.
Wir hatten das mit dem Ultra-Chipsatz für Omnibook Flip auch.
Geholfen hat ein Tip aus einem anderen Task hier im Forum:

Das hier hatte ich mir damals raus kopiert und bei unseren Geräte hat es geholfen:


Das klingt nach einem klassischen NVMe-Power-Management-Problem,
wie es bei sehr neuer Intel-Hardware (Core Ultra, Meteor/Arrow Lake)
öfter auftritt: Der Controller geht während der I/O-Last in einen
tiefen Autonomous-Power-State (APST) und kommt daraus nicht mehr
sauber zurück → „controller is down; will reset“ in Dauerschleife.
Das ist kein LINBO-Bug, sondern ein Kernel/Firmware-Verhalten,
das über einen Kernel-Bootparameter abgeschaltet werden kann.

Sofort-Workaround (ohne Codeänderung) für die betroffene L16-Gen1-Gruppe in start.conf:
KernelOptions = quiet splash nvme_core.default_ps_max_latency_us=0

Das deaktiviert APST für alle NVMe-Controller beim LINBO-Boot.

Danach linuxmuster-import-devices (bzw. den entsprechenden Server-Import) erneut laufen lassen,
damit die grub.cfg der Gruppe neu geschrieben wird.

Falls das allein nicht reicht, zusätzlich pcie_aspm=off anhängen
– das deckt Fälle ab, in denen der Reset über PCIe-ASPM statt NVMe-APST getriggert wird.


lg Gerhard