Hallo,
ich hänge immer noch dem Traum an, dass die native Datenablage von linuxmuster auf dem Server auch die zentrale Datenablage ist. Aus diesem Grund verwenden wir z.B. die externen Laufwerke home und share in Nextcloud und das Nextcloud-eigene Quota ist sehr niedrig angesetzt.
Für die ersten ipad-Klassen letztes Jahr hatte ich die ios-Linuxmuster-App eingerichtet. Das schien zu gehen, kamen kaum Klagen. Nun haben wir viel mehr ipads und die App bzw. Ajenti bzw. die smb-Ajenti-Verbindung scheint das nur schwer zu packen. Zudem scheinen nicht alle iOS-Apps diesen Datenspeicher direkt verwenden zu können.
…und jetzt habe ich erfahren, dass die Linuxmuster-App nicht mehr weiterentwickelt wird.
Und damit werde ich dann ziemlich ratlos. Was mir auch Kopfzerbrechen macht, ist die Frage nach dem Backup der Schülerdaten auf dem Gerät, wenn die SuS nicht auf dem Server speichern können.
Wie macht ihr das Datenmanagment der Schüler-ipads?
Unsere ipads werden mit miraki durch die Stadt verwaltet und haben natürlich keinen apple-cloud-Anschluß.
Hallo Helge,
(Auch) Deshalb wurde doch edulution entwickelt … das bringt wieder eine App mit Dateizugriff. Dieses Mal aber so, dass man das auch beruhigt nach außen hin freigeben kann …
Viele Grüße,
Michael
Hallo Michael,
soll das heißen, dass Webdav auf die Schulkonsole und entsprechend die Linuxmuster-App „offiziell“ deprecated ist?
Gibt es denn zur Dateneinbindung von edulution schon Erfahrungsberichte, also ob das auch für hunderte ipads skaliert? Oder ob die iOS-Apps diesen Speicherort direkt verwenden können? (Ich bin aktuell nicht so sehr an Features interessiert, als an „einfachen“ Speichermöglichkeiten, die sich in die bestehende LMN einbindet.
In der Doku zu edulution habe ich bei den Quotas für User gesehen, dass zwischen Cloudspeicher und Serverspeicher unterschieden wird. Gibt es dann doch zwei Speicherorte?
Vielen Dank schon mal für eine Orientierungshilfe,
Helge
Webdav in die Schulkonsole ist noch nicht deprecated, aber das wird kommen. Das war damals nur eine Zwischenlösung von mir, und Ajenti ist für so viele Dateien Manipulationen nicht kalibriert, und ich habe nicht die Ressourcen um alles umzubauen. Dafür ist nötig eine dedizierte Lösung zu haben.
Als Nachfolger gibt es jetzt den Fileproxy in Edulution, was schon hier im Forum erwähnt war. Ich habe es noch nicht richtig getestet.
Eine freie App gibt es ebenso auch in Edulution (für iOS und sogar für Android).
ich habe eben auch weiter in der Doku von edulution gestöbert. Der Fileproxy braucht Linuxmuster Fileserver mit Ubuntu 24.04 LTS. Das ist ja wiederum mit LMN7.3 verbunden, soweit ich weiß. Es wird bei uns noch dauern, bis wir soweit sind von 7.2 wegzukommen.
Vielleicht nochmal die Frage in die Runde: Wie macht ihr bzw. eure Schüler*innen das aktuell ohne die iCloud auszukommen? Ich sehe bei uns einfach die Gefahr, dass alle Daten auf dem Gerät liegen, das Gerät ein Defekt hat oder die Pin vergessen wurde und alles weg ist.
Stimmt so nicht. Es ist einfach nur ein Ubuntu 24.04 erforderlich. Das hat aber mit dem v7-Server nichts zu tun. Ich habe unter Proxmox eine VM damit in sehr kurzer Zeit hochgezogen. Seitdem laufen die Shares wieder. Blöd finde ich natürlich auch, dass es immer mehr VMs werden, die man pflegen und auf dem aktuellen Stand halten muss. Das wächst einem irgendwann über den Kopf…
Wir lassen die Schüler direkt die Nextcloud (entweder über WedDAV oder über die App) nutzen und lassen sie auch ihre Backups dort ablegen. Natürlich wächst dadurch der Speicherbedarf auf der NC enorm. Bei uns ist die NC mittlerweile weit über 1TB groß
Zum einen schreiben unsere Schüler ihr komplettes Heft in Goodnotes oder Notability und das sichern wir per Web da in unsere Next Cloud. (Speicherbedarf nach einem Schuljahr, rund 1 GB) Da sie fast alles in ihr digitales Heft speichern, fallen bei uns extrem wenige Dateien an. Und wenn, dann sollen sie sie händisch in die Nextcloud schieben.
@Mirko, danke für den Hinweis. Ich probiere mal aus, wie weit mensch mit Goodnotes als Datenablage kommt. (Mache ich ja eigentlich auch, (fast) alles in Zim-Desktop oder joplin zu packen.)
Bei Nextcloud frage ich mich aber noch wie die Lehrräfte Zugang zu den Daten erhalten können. In Linuxmuster gibt es ja dafür die SchülerHomes.
Home und Share über externe Laufwerke in Nextcloud einzubinden skaliert ja nicht gerade gut. Aber ist es möglich nur den transfer-Ordner in Nextcloud zu holen, damit die pädagogischen Funktionen der Schulkonsole nutzbar sind? Hat jemand damit Erfahrungen gesammelt?
Viele Grüße und vielen Dank für eure Tipps
Helge Münnich
@mirko, das habe ich wohl falsch verstanden. In goodnotes können nur ein paar spezielle Dateitypen angehängt werden. In der Regel geht das leider nicht.
@Michael , du schreibst, dass eure SuS Nexcloud von den iPads aus nutzen. Heißt das, dass du den FileProxy nicht produktiv nutzt? Ich frage mich, ob der FileProxy in der Praxis gut skaliert.
Hallo Helge,
das ganze Thema edulution ist bei uns noch nicht produktiv – es ist eine größere Baustelle, da bei uns auch der E-Mail-Server da mit dran hängt. Zudem ist das Thema „keycloak“ noch eine offene Baustelle, die ebenfalls nicht mal eben so abgearbeitet ist. Von daher: Ich habe keine Erfahrungswerte mit dem fileproxy. Aber ich denke mal, dass das Konzept gerade aufgrund von guter Skalierbarkeit so gewählt wurde?
Viele Grüße,
Michael
Ich hab mich nicht präzise ausgedrückt. Ich meinte, dass unsere SuS fast alles als PDF in ihr digitales Heft importieren.
Schwierig wird es bei Numbers, pages oder Keynote (uva), aber die sollen sie, wenn sie fertig sind, als pdf importieren.
Klappt eigentlich problemlos.
Aber klar, je nach dem mit welchen Dateien ihr arbeitet, kann das schwierig werden.