Fragen zu Druckern in linuxmuster

Hallo zusammen,

wir sind gerade auch massiv dabei das Druckerthema besser zu verstehen und den idealen Weg für uns zu finden. Nach Recherche im Forum (insbesondere https://ask.linuxmuster.net/t/cups-magie-abschalten-und-per-postsync-drucker-zuordnen) und der Anleitung stellen sich für mich folgende Fragen:

  1. Wenn ich den Drucker im CUPS angelegt habe, kann ich auch darüber eine Testseite drucken. Hier verlangt er User/PW und egal was ich dort eingebe (root, global-admin, Testlehrer, Testschüler mit oder ohne Domäne), er macht es einfach nicht. Nur wenn ich die @printing-Gruppe raus nehme, klappt es. Was mache ich hier falsch?
  2. In der Anleitung Drucker am Windows - Client — linuxmuster.net 7.2 Dokumentation wird der Windows-Treiber zum Drucker auf dem CUPS des Schulservers zugewiesen. Was passiert eigentlich mit dem Treiber den ich vorher im CUPS zugewiesen habe (siehe Schritt Drucker auf dem Server hinzufügen — linuxmuster.net 7.2 Dokumentation)?
  3. In einer Schule wurde der Drucker vor linuxmuster in Win10-Clients einmal als Drucker mit S/W-Einstellung und einmal als Farbdrucker eingerichtet. In den Anleitungen wird immer betont, dass der Eintrag des Druckers in der Schulkonsole unter Geräte und im CUPS identisch sein muss (vermutlich wegen der Drucker-Einschreiben-Funktion in der Schulkonsole?!). Dies könnte ich für diesen Usecase nun nicht sicherstellen, da ich zwar den Drucker 2 Mal im CUPS anlegen kann, aber nicht 2 Mal als Gerät in der Schulkonsole. Gibt es für diesen Usecase eine Lösung?

Danke vorab und VG,
Frank

Hi Frank,

Zu 1.: Hast du nur die @printing Gruppe drin? Wenn du über das Webinterface von Cups arbeitest kann er nicht auf die AD Gruppen Zugreifen. du könntest als erlaubte Benutzer zum Beispiel „root,@printing“ eingeben. Wenn du dann als root auf dem Webinterface von Cups angemeldet bist kannst du darüber auch Testseiten drucken.

Zu 2.: Der Windows Treiber wird für die Windows Clients benötigt. Windows und Linux sprechen etwas unterschiedlich mit den Geräten deswegen müssen Printjobs, die von Windows Rechnern kommen über Windows Treiber „übersetzt“ werden.

Bei der 3 Müsste jemand anderes einspringen, da wir diesen Usecase bei uns in der Schule nicht haben.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

Liebe Grüße,

Der Hoches

Hallo,

zu Usecase 3:

das sollte eigentlich kein Problem sein, wenn du den Drucker, so wie
ich, einfach zweimal in Windows anlegst und nicht zweimal in cups.
Beim zweiten veränderst du den Namen zu S/W und stellst das schwarzWeis
drucken als Voreinstellung ein. Die meisten blicken sowiso nicht, wo sie
das im Druckdialog ändern können.

LG

Holger

Hallo hoches,

danke für deine Infos. Das mit dem Webinterface und dem Nicht-Zugriff auf die AD-Gruppen wusste ich noch nicht. Ich habe dann auch das Problem gehabt, dass (wenn ich @printing im Cups bei Drucker drin hatte) auch auf Windows-Clients angemeldet als Lehrer/Schüler (beide Mitglied in der printing-Gruppe) nicht drucken konnte. Habe aber noch nicht diesen Schritt mit den Windows-Treibern gemacht. Kann das damit zusammenhängen?

VG,
Frank

Hallo Holger,

danke für die Info. Aktuell habe ich es (weil ich von CUPS so genervt war) so gelöst, den Drucker quasi 2 Mal direkt im Windows anzulegen (vorher im Drucker alles mit Webservices/IPP=DruckerBrülltInsNetzwerk ausgeschaltet), was deiner Lösung recht nahe kommt. Der Unterschied wird sein, dass du den CUPS-Drucker zwei mal im Windows-Client hinterlegst, richtig?

Der Nachteil beider Lösungen ist meiner Meinung nach, dass es mit dem linbo-Image verteilt werden muss.

Außerdem weiß ich bei deiner Lösung nicht, was passiert, wenn man sich als Lehrer in der Schulkonsole bei dem CUPS-Drucker einschreibt. Taucht der dann quasi 3 Mal auf?

Ich würde gern den Standard vom Linuxmuster (also CUPS mit Räumen und Einschreiben in der Schulkonsole und kein Extra-Linbo-Imaging für die Druckereinstellungen) nutzen, bin aber bis jetzt immer noch gescheitert.

VG,
Frank