Ersteinrichtung Fileserver - Aufnahme in die Domain mit linuxmuster-fileserver setup schlägt fehl

Hallo liebes Forum,
bei der Integration des Fileservers passiert „irgendwas“ - keine Ahnung was.

Fileserver ist in der Geräteliste angelegt wie im Bild gezeigt.
Den Aufruf des linuxmuster-fileserver setup - Skripts zeigt das andere Bild.
Idee, was das für Konsequenzen hat?

Beste Grüße
Peter


Hallo zusammen,

genau dasselbe Problem hatten wir heute auch - LMN 7.3 frisch installiert. Auf einem ebenfalls frisch installierten Ubuntu-Client klappt alles bestens.

Hat da jemand eine Idee?

Beste Grüße

Jörg

Hallo Peter und Jörg,

Es kann daran liegen, dass der Netbios Name zu lang ist (mehr als 15 Buchstaben).

Ich habe einen Pull Request gemacht, um die Fehlermeldung zu zeigen wenn es scheitert:

Vielleicht kann es euch helfen.

Gruß

Arnaud

Hallo Arnaud,

vielen Dank! Ich habe das eingebaut, und die Fehlermeldung war:

Failed to join domain: Faild to lookup DC info for domain ‚SCHULE‘ over rpc: The attempted logon is invalid …

Die Benutzerdaten stimmen aber. Dieselbe Ausgabe, wenn ich manuell ein „net ads join -U global-admin“ versuche.

Ich habe dann ein wenig herumprobiert – und auf einmal ging es! Was habe ich gemacht:

  • Den DNS von 1.0.0.254 auf 1.0.0.1 gestellt und wieder zurück
  • Den Befehl „net domain -U global-admin“ abgesetzt (ging nicht, „Could not connect to server 127.0.0.1, NT_STATUS_NO_LOGON_SERVERS“)
  • Befehl „net ads info“ – das sah gut aus
  • Befehl „net ads status -U global-admin“ – das sah auch gut aus
  • Befehl „net ads user -U global-admin“ – die User auf dem Server werden angezeigt

Und jetzt ging der Domain-Join! Ich kann auch mit „net ads leave“ die Domain verlassen und wieder joinen. Auch die Ausgabe von „net domain“ sieht jetzt anders aus.

Fazit: Es geht, aber Ursache und Lösung des Problems sind unklar.

Beste Grüße

Jörg

Hallo zusammen, Jörg

bin nun auch dabei eine 7.3 frisch aufzusetzen.
Ich habe die gleichen Probleme wie oben beschrieben.

Gibt es denn hier schon weitere Infos?

Grüße Rainer

Hallo Rainer,
bei mir hat es geholfen den DC als DNS-Server zu verwenden.
In der Anleitung steht die IP-Adresse der Opnsense.
Scheint ein Fehler zu sein.
Laut meinem Wissenstand soll bei Domänenbeitritten immer der DC als DNS-Server verwendet werden.
Gruss Brummel

Hallo,

das ist korrekt: der DNS muss immer der AD sein.

LG
Holger

Hallo zusammen

Danke, das hat dann geklappt.

Das DNS-Thema sollte wirklich gut dokumentiert sein. Zumal wie jetzt 3 „Geräte“ haben.

Das sich alle am DNS des AD orientieren muss ja spätestens bei der Firewall anders sein …

Grüße Rainer

Hallo zusammen

ich habe dann doch noch eine Nachfrage:
wenn man in der /etc/resolv.conf einträgt ist das ja nicht von Dauer. Irgendein Prozess überschreibt das.

Durch manuellen Eintrag konnte ich den Fileserver an den AD-server anbinden. Nach einem reboot ist der Eintrag in der resolv.conf wieder weg …

Wie geht man richtig vor?

Grüße Rainer

Hallo Rainer,
vielleicht hilft Dir diese Seite weiter? Ich finde es (mittlerweile) auch etwas verwirrend, warum der Dienst so verschachtelt ist?!

Viele Grüße,
Michael

Hi,

zum Hintergrund der Komplexität: /etc/resolv.conf ist klassische Linux-Basisinfrastruktur. Es können viele unterschiedliche Komponenten diese Datei verwalten, z. B. NetworkManager, ifupdown, DHCP-Clients, resolvconf, systemd-resolved. Insofern ist es nicht ein verschachtelter Dienst, sondern mehrere Komponenten arbeiten zusammen und sind teilweise austauschbar.

Angenommen du hast ein VPN oder einen multi-homed Server, d. h. er hat mehrere Netzwerkkarten in getrennten Netzen. Wie trägt man in der /etc/resolv.conf ein, dass ein anderer DNS-Server nur bei aktivem VPN oder nur im jeweils anderen Netzwerk genutzt werden soll?

Das kann systemd-resolved verwalten, indem es DNS-Server pro Interface verwaltet und anhand der konfigurierten DNS-Server und -Optionen und verfügbaren Netze entscheidet, wohin die Anfrage weitergeleitet wird. Was im zuvor verlinkten Artikel als DNSStubListener erwähnt wird, ist dann die Schnittstelle 127.0.0.53, welche die DNS-Anfragen von lokalen Anwendungen entgegen nimmt, die von dieser Komplexität der DNS-Auflösung nicht wissen müssen.

VG
Buster

vielleicht lieg ich daneben… aber legt man den dns server auf ubuntu nicht via netplan fest, wo die netzwerkkonfiguration wohnt? glaub ich lieg da ganz richtig… meint zumindest die ki der wahl…
also da die yaml entsprechend aktualisieren

`

network:
  ethernets:
    ens160:
      addresses:
      - 10.0.0.2/16
      gateway4: 10.0.0.254
      nameservers:
        addresses:
        - 10.0.0.1
        search: 
        - linuxmuster.lan
  version: 2`

und dann netplan apply…