Energiesparende Testumgebung inklusive Datengrab gesucht


#1

Hallo,

nachdem ich ja nun meine Spielwiese in der Schule seit Donnerstag endgültig verloren habe, will ich mir eine kleine Testumgebung unter Proxmox aufbauen. Das Ganze soll einigermaßen bezahlbar bleiben, v.a. aber einen geringen Energiekonsum haben.

@toheine hatte auf der Arbeitstagung einen Intel Nuc dabei, auf dem er Proxmox laufen hat. Das ist schon sehr interessant, zumal sehr mobil. Allerdings würde ich das gerne mit einem Datengrab verknüpfen. Aktuell habe ich dazu ein NAS, das aber allmählich ne größere HD bräuchte und außerdem keine Redundanz hat, da nur 1 HD möglich.

Vorschläge und Ideen?!?

Viele Grüße
Steffen


#2

Hallo Steffen,
wenn Du eh nur eine Testumgebung willst und in eine NAS investieren müsstest würde ich Dir das TUXEDO InfinitySilent empfehlen. Kann eine M2 und bis zu 4 2,5-Zoll festplatten verkraften. Im Konfigurator kannst Du das Mainboard mit 2x1GE-Interface wählen. Es ist teurer im Vergleich zum NUC … aber passt m. E. besser (insbesondere auch wegen dem Datengrab). Du könntest somit auch eine eigene NAS als Proxmox-VM implementieren … oh was für eine Spielerei … aber spannend.
Greetings
Tobi


#3

Hallo Tobias,

wenn Du eh nur eine Testumgebung willst und in eine NAS investieren
müsstest

ich könnte auch das NAS mit einer größeren HD bestücken, wäre halt
weiter ohne Redundanz und schwacher CPU.

würde ich Dir das TUXEDO InfinitySilent empfehlen. Kann eine M2
und bis zu 4 2,5-Zoll festplatten verkraften.

Die schreiben von max. 2 HD. Weiterer Nachteil: Nur 2,5" = teurer

Du könntest somit auch eine eigene NAS als Proxmox-VM implementieren …
oh was für eine Spielerei … aber spannend.

Ja, spannend schon, aber mit genug Wums und Speicher, um vielleicht ein
paar VMs zu betreiben (LMN Testumgebung, Webserver mit Nextcloud,…)
und viel Platz als Datengrab zu haben, doch auch nicht ganz günstig…

Da liegt man mit Vollbestückung mit großen HDs schon bei bis zu 1.500 Euro.

Viele Grüße
Steffen


#4

Hallo Steffen,

ich stimme Dir in allen Punkten zu. Es ist auf jeden Fall eine kostenintensivere Variante.

Die verkaufen nur 2 Platten. Meines Wissens ist allerdings Platz bis zu vier HDDs. So die Aussage von einem Mitarbeiter auf den Linuxtagen. Die Schächte habe ich gesehen … hab allerdings nicht kontrolliert ob genug SATA-Steckplätze vorhanden sind und die Stromversorgung dafür ausgelegt ist.

Nur noch ein Punkt: Beim NUC würde ich auf den Prozessor achten. Er ist nicht austauschbar wohingegen RAM eher nachgerüstet werden kann. Aber auch hier würde ich MInimum 16G nehmen.

Grüße

Tobi


#5

Hallo Tobias,

Die verkaufen nur 2 Platten. Meines Wissens ist allerdings Platz bis zu
vier HDDs. So die Aussage von einem Mitarbeiter auf den Linuxtagen. Die
Schächte habe ich gesehen … hab allerdings nicht kontrolliert ob genug
SATA-Steckplätze vorhanden sind und die Stromversorgung dafür ausgelegt ist.

auf der Webseite steht in der Beschreibung “bis zu 2 SATA3 HDD oder SSD
Festplatten”.

https://www.tuxedocomputers.com/de/Linux-Hardware/Linux-Computer-/-PCs/Intel-Systeme/TUXEDO-InfinitySilent-v8-passiver-Kleinst-PC-Six-Core-Energiespar-CPUs-bis-Intel-Core-i7-VESA-Halterung-bis-4-HDD/SSD-bis-32GB-DDR4-RAM.tuxedo

Das müsste man dann nachfragen.

Nur noch ein Punkt: Beim NUC würde ich auf den Prozessor achten. Er ist
nicht austauschbar wohingegen RAM eher nachgerüstet werden kann. Aber
auch hier würde ich MInimum 16G nehmen.

Ok, danke für den Tipp.

Weißt du, was die NUCs für einen durchschnittlichen Energiekonsum haben?

Oder das Tuxedo System?

Viele Grüße
Steffen


#6

Hallo Steffen,

Ich habe keine Erfahrungswerte beim Tuxedosystem. Aber mein kleiner virtualisierter Heimserver ist auf einem NUC mit i5-Prozessor und 16 G RAM. Der Proxmox läuft erst seit Februar darauf. Zuvor lief 1,5 Jahre Xen-Server. Ich habe diesen Verbraucher mit drei weiteren Geräten an einer Strommessung hängen. Von daher kann ich nur eine Hausnummer nennen: Der NUC verbraucht so etwa 25 bis 30 Watt im Schnitt. Wobei 30 hoch gegriffen ist. Im Idle kommt der Nuc auf 8 Watt.

Viele Grüße

Tobi


#7

Hallo Tobias,

Ich habe keine Erfahrungswerte beim Tuxedosystem. Aber mein kleiner
virtualisierter Heimserver ist auf einem NUC mit i5-Prozessor und 16 G
RAM. Der Proxmox läuft erst seit Februar darauf. Zuvor lief 1,5 Jahre
Xen-Server.

ist die Performance mit dem i5 ok, oder würdest du doch eher einen i7
nehmen?
Kannst du die 16 GB noch auf 32 GB erweitern?

Was hast du für eine SSD drin?

Prinzipiell bin ich der Ansicht, dass man in dem Ding gar nicht so viel
Speicherplatz braucht, da man bei Proxmox ja auch per NFS problemlos ein
NAS für die virtuellen HDs anbinden kann. Das ist sicher nicht ganz so
performant, aber als Webserver/NextCloud/Dateiablage mit höherem
Speicherplatzbedarf sollte das ausreichend sein.

Ein “Server” mit viel Speicherplatz ist vermutlich deutlich teuerer.

Ich habe am WE gesehen, dass du dir über einen USB-LAN-Adapter eine
weitere NIC geschaffen hast. Funktioniert das mit Proxmox gut?

Ich habe diesen Verbraucher mit drei weiteren Geräten an
einer Strommessung hängen. Von daher kann ich nur eine Hausnummer
nennen: Der NUC verbraucht so etwa 25 bis 30 Watt im Schnitt. Wobei 30
hoch gegriffen ist. Im Idle kommt der Nuc auf 8 Watt.

8W Idle klingt doch super, und 30 Watt im Betrieb ist auch ok.

Mal schauen…

Viele Grüße
Steffen


#8

Hallo Steffen,

Performanz ist super.

Ich habe halt 2x 8 GB verbaut. Da geht nichts mehr. Schau allerdings mal ob der NUC auch 16-GB-Riegel verkraftet. Dann kommst Du auf das Doppelte

64 GB M2 + 2 TB 2,5 Zoll

Ich hatte mit dem Adapter bisher keine Probleme.

Viele Grüße

Tobi


#9

Hallo Tobias,

ich hab jetzt viel recherchiert und hin und her überlegt, v.a. wegen der
Sache mit dem Datengrab.

Momentan habe ich im Wohnzimmer einen selbst gebauten Mediacenter-PC mit
insgesamt 7,5 TB für aufgenommene Filme, Serien, … verteilt auf 1x
4TB, 1x 2TB und 1x 1,5TB, davon sind ca. 5 TB belegt - Tendenz steigend :wink:

Im Keller steht ein 1-Bay NAS mit 2 TB, das inzwischen auch ziemlich
voll ist.

Irgendwie würde es ja Sinn machen, die Daten mal alle zu zentralisieren,
dann kann man an jedem Gerät die Filme/Serien schauen, ohne dass das
Mediacenter laufen muss (das schaltet sich ab, wenn nichts aufgenommen
oder im Wohnzimmer angeschaut wird).

Der Mediacenter-PC auf Basis von Kodi mit TVHeadend (TV-Tuner ist die
Fritzbox und der WLAN-Repeater mit insgesamt 6 Kanälen) könnte ja seine
Mediendaten auch über’s Netzwerk schreiben oder zumindest lesen.

4-Bay NAS sind aber nicht gerade günstig. Mit 4 entsprechend großen HDs
ist man da schnell bei rund 1000 Euro - und man kann da kein Proxmox
drauf bertreiben.

Selbstbau-Server oder das Tuxedo System braucht im Dauerbetrieb
natürlich deutlich mehr Energie, weil Idle immer noch 20-30 W oder sogar
mehr sein werden.

Es ist halt wie immer: Die eierlegende Wollmilchsau gibt’s einfach nicht :wink:

Viele Grüße
Steffen


#10

Hallo Steffen,

… und ich dachte ich habe viele Daten. Respekt … Gib mir bitte einen Tipp wenn Du die 5Watt-eierlegende Wollmilchsau gefunden hast :wink:

Viele Grüße

Tobi