so ich bin jetzt einen großen Schritt weiter. In den Upgradelogs habe ich wiederholt die Fehlermeldung gefunden, dass der linbo-torrent.service nicht beendet werden kann. Später dann, dass kein neuer Service registriert werden kann, weil schon einer da ist. Nach dem Upgrade gab es zwei linbo-torrent.service’es; den Neuen und den Alten, welcher nach wie vor aktiv war aber natürlich im failed state. Ich habe also vor dem nächsten Upgradeversuch einfach den linbo-torrent.service angehalten und dann lief alles glatt durch. Linbo hat dann direkt funktioniert und beim ersten Start eines Clients wurde das Image auch nicht erneut heruntergeladen! Wahrscheinlich ist dieser Upgradefehler eine Besonderheit bei mir, weil ich seinerzeit viel am Torrent „gebastelt“ habe.
Wenn man ein Image per Torrent herunter läd ist die Performance jetzt sehr gut, allerdings zeigt die Linbo-Gui nach wie vor diese komische gestrichelte Linie an. Ein Linbo log liefere ich dir morgen nach.
Einen neuen Fehler habe ich allerdings noch entdeckt. Der Systemd-Service systemd-networkd-wait-online.service ist nach dem Upgrade im failed state, weil der vom Service systemd-resolved.service abhängig ist, welcher aber masked ist, da ja bei uns Samba der DNS ist. Ich weiß nicht, ob das nur bei mir so ist oder ob das prinzipiell beim Upgrade passiert. Ich habe den erstgenannten Service einfach deaktiviert.
1. Der Systemd-Service logrotate.service startet nicht mehr mit folgendem Fehler:
error: cloud-init-base:1 duplicate log entry for /var/log/cloud-init.log
error: found error in file cloud-init-base, skipping
Das liegt daran, dass die Konfigurationsdatei cloud-base in /etc/logrotate.d nicht mehr verwendet wird, sondern die Datei cloud-init-base. Löscht man die Datei cloud-base, dann startet der Logrotate-Service wieder. (@Jesko / @baumhof: ist der Fehler bei euch auch?)
2. Meine Linbo-Wlan-Clients bekommen beim neuen Linbo keine IP-Adresse mehr. Die Clients booten das alte Linbo, bekommen per Wlan dann das neue Linbo und beim nächsten Start gibt es beim dhcpd einen Timeout und die Clients sind offline.
Hier die Ausgabe der Linbo Konsole:
nächste Runde Fehler.
Habe gerade einen neuen User (Extraschüler) angelegt, was auch funktioniert hat. Allerdings funktioniert sophomorix-print nicht mehr richtig. Das Fehlerbild ist vielfältig…
Wenn man sich in der Web-UI als global-admin die Passwörter drucken lässt, ist der neue User nicht dabei. Wenn man als User (Lehrer) aus der WebUI das Passwort druckt quittiert das die WebUI mit einem 404er Not Found. Führe ich sophomorix-print auf der Konsole aus ist jeder user „unknown“. In der entstehenden csv steht dann aber alles richtig drin. PDF-Dateien werden gar nicht mehr erzeugt.
Die Rechte der entstehenden Dateien sind korrekt, wenn man als Lehrer Passwörter ausdruckt (DOMÄNE\user). Als global-admin sind die Rechte dann root:root, und nicht DOMÄNE\global-admin wie es eigentlich sein soll. Irgendwas ist da schräg…hat sich was an der smb.conf geändert oder muss da evtl. für 26.04 noch was angepasst werden?
VG
Dominik
UPDATE: Es scheint damit zusammenzuhängen, dass der PDF-Export mit dem normalen latex-modul nicht mehr funktioniert. Wählt man vor dem Druck, dass pdflatex verwendet werden soll klappt alles wie es soll.
schaltet man in der WebUI im einem Schüler das Wlan frei (Haken bei wifi), dann bestätigt das die Webui, der Schüler ist danach aber nicht in der Gruppe wifi. Auf der Konsole mit sophomorix-managementgroup --wifi USER klappt das.
In der 7.4 scheint es noch Kompatibilitätsprobleme mit der WebUI zu geben.
Hier noch die Fehlermeldung aus der WebUI:
Traceback (most recent call last):
File "/opt/linuxmuster/lib/python3.14/site-packages/aj/api/endpoint.py", line 77, in wrapper
result = fx(self, context, *args, **kwargs)
File "/usr/lib/linuxmuster-webui/plugins/lmn_session_new/views.py", line 236, in handle_api_management_group
raise Exception(stderr.decode())
Exception: SamDB.add_remove_group_members() got an unexpected keyword argument 'groupname'
Firmware ist ja vorhanden, das Interface wird initialsiert. Seltsam. Gibt es unter Ubuntu eine funktionierende wpa_supplicant.conf? Evtl. kann in wpa_supplicant.conf der loglevel erhöht werden? Ich muss das mal mit meinem Client versuchen zu debuggen.
logrotate ist bei mir gar nicht installiert. Nachträglich installiert läuft es aber hier trotz zweier cloud-init-Dateien in logrotate.d. logrotate muss aber in die Abhängigkeiten von Linbo rein.
Das cloud-init-Geraffel brauchen wir eh nicht, hat sich wohl beim Upgrade wieder installiert. Werde ich durch das Upgrade-Skript deinstallieren lassen.
systemd-networkd-wait-online.service startet bei mir auch nicht, hat aber keine Auswirkungen. Werde ich beim Upgrade maskieren lassen.
Keine Ahnung, was du da gebastelt hast. Aber ich werde linbo-torrent im Upgrade-Skript zur Sicherheit vor der Installation des neuen Linbo-Pakets stoppen.
Hallo Thomas,
nächstes Problem. Ich wollte mal einen anderen Kernel in Linbo ausprobieren und zu schauen, ob das was an meinem Wifiproblem ändert. Es ist allerdings egal, was man in die custom_kernel Konfiguration rein schreibt, gebaut wird immer der 7er Kernel.
VG
# currently active kernel image and modules used by the server # path to kernel image KERNELPATH="/boot/vmlinuz-$(uname -r)" # path to the corresponding modules directory MODULESPATH="/lib/modules/$(uname -r)"
den aktuellen Serverkernel einbauen lasse, wird der auch eingepackt. linbofs64 ist danach allerdings 192M groß.
Beachte: stable, longterm und legacy gibt es nicht mehr. Es wird in abgespeckter Form der Ubuntu-Standardkernel benutzt.
Hallo Thomas,
danke für den Hinweis. Ich habe das mal versucht. Bei mir ist der custom-kernel dann aber 306MiB groß. Egal mit diesem Kernel funktioniert dann die Verbindung mit dem Wlan wieder! Allerdings wird damit die LAN-Karte nicht mehr erkannt obwohl die Firmware da ist. Bin wieder zum abgespeckten Kernel gewechselt.
Es scheint also daran zu hängen, das irgendwas im Standard-Linbokernel fehlt?
Hallo @Arnaud / @thomas,
auf das Problem, dass die Wifi - Steuerung aus der Web-UI nicht mehr funktioniert habe ich mal Qwen losgelassen…hier das Ergebnis:
Der Fehler ist ein API-Inkompatibilitätsproblem.
Ursache
Die aktuelle Version von Samba 4.23.6 hat die Signatur der Funktion geändert:
Aktuelle Signatur (Samba 4.23.6):
def add_remove_group_members(self, group, members, ...)
# ^ ^^^^^^^^
# Pos1 Pos2
Code in samba_tool.py verwendet:
self.samdb.add_remove_group_members(groupname="...", members=..., ...)
# ^^^^^^^^ ❌
Das Argument groupname= ist nicht mehr gültig. In der aktuellen Samba-Version
muss man das erste argument group als Positionales Argument übergeben, nicht als
Keyword-Argument groupname.
Lösung
Du musst in
/usr/lib/python3/dist-packages/linuxmusterTools/samba_util/samba_tool.py die
Aufrufe anpassen:
# ALT (fehlerhaft):
self.samdb.add_remove_group_members(groupname=f"{self.school_prefix}{group}",
...)
# NEU (korrekt):
self.samdb.add_remove_group_members(f"{self.school_prefix}{group}", ...)
Habe den Vorschlag mal umgesetzt und jetzt klappt wieder alles. Vielleicht erleichtert euch das ja die Arbeit ein wenig.
Hi Thomas,
ich komme jetzt erst dazu, es zu schreiben, aber „geknallt“ hat es schon gestern
Die debian-Clients (die im letzten Linbo noch anstandslos gebootet haben) sind alle nach dem Sync in die initramfs-busybox gefallen beim Versuch, die root-Partition zu mounten (vermute ich).
Das hat sich lösen lassen, indem ich in der start.conf den Append-Parameter durch „root=/dev/nvme0n1p2“ ergänzt habe und linuxmuster-import-devices ausgeführt hab.
Ich weiß jetzt nicht, warum ich das plötzlich brauche, oder andersrum, was ich in der Vergangenheit kaputt gemacht habe und warum es trotzdem noch lief, aber vielleicht ist es wichtig.
Danke Thomas für die enorme Arbeit und alle Tester die mitmachen, insbesondere für die detaillierte Problemmeldungen. Nach den Ferien war ich sofort dran mit Abiturergebnisse, und ich habe noch weitere große Probleme in die Schule zu lösen.
Das Update von meiner Devumgebung klappt noch nicht ganz, es liegt an die nötige Anpassungen für die Entwicklung, ich muss auch erst mal lösen.
Ich habe hier gelesen und werde so schnell wi möglich Fixs vorbereiten.
tut mir leid. Kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe hier SATA- und NVME-, virtuelle und reale Clients mit Windows 11, Ubuntu 24.04, Debian 13. Alle booten nach dem Upgrade wie gehabt mit ein und derselben start.conf:
[LINBO] Server = 10.0.0.1 Group = standard Cache = /dev/disk0p4 RootTimeout = 600 AutoPartition = no AutoFormat = no AutoInitCache = no DownloadType = torrent KernelOptions = quiet splash forcegrub dhcpretry=5 nowarmstart nomodeset vncserver Locale = de-DE [Partition] Dev = /dev/disk0p1 Label = EFI Size = 200M Id = ef FSType = vfat Bootable = yes [Partition] Dev = /dev/disk0p2 Label = MSR Size = 128M Id = 0c01 FSType = Bootable = no [Partition] Dev = /dev/disk0p3 Label = WINDOWS Size = 70G Id = 7 FSType = ntfs Bootable = no [Partition] Dev = /dev/disk0p4 Label = CACHE Size = 100G Id = 83 FSType = ext4 Bootable = no [Partition] Dev = /dev/disk0p5 Label = DEBIAN Size = 40G Id = 83 FSType = ext4 Bootable = no [Partition] Dev = /dev/disk0p6 Label = UBUNTU Size = 40G Id = 83 FSType = ext4 Bootable = no [Partition] Dev = /dev/disk0p7 Label = DATEN Size = Id = 83 FSType = ext4 Bootable = no [OS] Name = Windows 11 Description = Windows 11 IconName = win10.svg BaseImage = win11.qcow2 Root = /dev/disk0p3 Kernel = auto Initrd = Append = StartEnabled = yes SyncEnabled = yes NewEnabled = yes Autostart = no AutostartTimeout = 5 DefaultAction = start [OS] Name = Debian Description = Debian 13 IconName = debian.svg BaseImage = debian.qcow2 Root = /dev/disk0p5 Kernel = vmlinuz Initrd = initrd.img Append = ro splash StartEnabled = yes SyncEnabled = yes NewEnabled = yes Autostart = no AutostartTimeout = 5 DefaultAction = start [OS] Name = Ubuntu Description = Ubuntu 24.04 IconName = ubuntu.svg BaseImage = ubuntu.qcow2 Root = /dev/disk0p6 Kernel = boot/vmlinuz Initrd = boot/initrd.img Append = ro splash StartEnabled = yes SyncEnabled = yes NewEnabled = yes Autostart = no AutostartTimeout = 5 DefaultAction = start
Solange ich keine Konfigurationsdateien, Konsolenausgaben und Logdateien zu Gesicht bekomme, kann ich nur sagen: Works for me.