Autodesk Fusion 360

Hallo Zusammen,

ich versuche mich gerade an Fusion360 auf den Win10-Clients. Leider komme ich nicht weiter. Vielleicht hat es ja schon mal jemand gelöst, oder findet eine Lösung.

Ich habe jetzt alle möglichen Installationsvorgänge durchprobiert und komme leider zu keinem nütlichen Ergebnis.
Ich versuche das mal zusammenzufassen:

Versuch 1:
Einzelplatzlizenz (Installation ins Benutzerverzeichnis):
Installation wird ins Benutzerverzeichnis geschrieben. Man kann es die Installation in das Defaultprofiel legen und es funktioniert.
Das ist mit einem 2GB-Programm nur ziemlich dämlich.
Das fällt also aus.

Versuch 2:
Admin-Installation
Nach der Freigabe der Berechtigungen auf die Ordner

  • C:\ProgramData\Autodesk
  • C:\Program Files\Autodesk
  • C:\Program Files\Common Files\Autodesk Shared
  • C:\Program Files (x86)\Autodesk
  • C:\Program Files (x86)\Common Files\Autodesk Shared
    funktioniert alles bei allen Nutzern.

Es bleiben aber 2 Probleme:
Problem 1: Unser Image wächst um 20% (4,7GB sind für ein Programm einfach recht viel.)
Problem 2: Wenn Autodesk alle 2 Wochen automatisch Updates macht, dann macht es das auf allen Rechnern, und zwar jeden Morgen, denn die Rechner werden für den Start in der Frühe ja mit dem Image vom Server neu aufgesetzt.

Einzige Lösung:
Die Installation der großen Dateien MUSS auf ein Netzlaufwerk K:/autodsek verschoben werden. Leider startet dann der Laucher nicht mehr.
Ich hab alle Programminhalte nach K:\ kopiert -->
Ich hab die Pfade in der K:\Autodesk\webdeplay\production"buchstabensalat"\FusionLauncher.exe angepasst.
Leider stürzt das Programm beim Versuch des Zugriffs auf die “plugins” ab. Weiter kann ich es leider nicht nachvollziehen, weil keine log-Dateien geschrieben werden und ein Start in der cmd oder powershell keine Fehlermedlung liefert.

Wenn mir jemand hilft, das Programm auf dem Netzlaufwerk zu installieren, dann wäre das super.

Die Edulizenz und die Edu-Adminlizenz bekommt man bei Autodesk kostenfrei. Einfach anmelden.

Viele Grüße
Volker

Hallo Volker,

meine Erfahrungen mit solchen Programmen. Man muss in den sauren Apfel beißen und hinnehmen dass das Image immer größer wird. Das ist bei Microsoft-Produkten so und wird sich vermutlich nicht ändern.

Aber vielleicht hat wer im Forum andere Erfahrungen.

Gruß

Alois

Hallo,

meine Erfahrungen mit solchen Programmen. Man muss in den sauren Apfel
beißen und hinnehmen dass das Image immer größer wird. Das ist bei
Microsoft-Produkten so und wird sich vermutlich nicht ändern.

die Größe der Installation ist ja nicht sein einziges Problem, sondern
auch die automatischen Updates.
Sind die nicht abschaltbar?

Ein “aufs Netzlaufwerk legen” würde das Problem nicht beheben, da die
Updates ja im userkontext durchgeführt werden: und der normale user hat
auf dem Netzlaufwerk nicht ausreichende Rechte.
Will man das so versuchen, dann müßte das ganze auf S und nicht auf K.
Aber auch das bringt natürlich Probleme, denn:
es gibt ein Update: die erste Klasse meldet sich an: ca. 16 Rechner
versuchen gleichzeitig das UPdate auf die einen Programmdateien in
Laufwerk S an zu wenden: wenn das mal keinen Salat gibt…

Einzige Lösung die ich sehe: updates abschalten: im Notfall durch
umleken der updateserver über die lokale hosts Datei: dann finden die
nie updates.
Will man ein update einspielen, kommentiert man den Eintrag kurz aus,
macht das update und nimmt das KOmmentarzeichen wieder weg -> Image
erstellen.

LG

Holger

Hallo Holger, hallo Alois,

danke für eure Antworten. Jetzt musste ich erstmal etwas basteln und dann ein Update abwarten.

Also:
Ich verstehe Holgers Argumente und werde das Ding wohl lokal als Speicherfresser in den Computerräumen installieren. Die Updates konnte ich blockieren. Schön ist das nicht, aber es geht!

Es bleibt dann noch ein unlösbares Problem, welches aber die Schüler freuen wird. Da die Schüler Fusion360 kostenlos daheim installieren können, ist es auch recht einfach denen Hausaufgaben zu geben. Wenn aber ein winziges Update kommt und die Schüler damit Hausaufgaben gemacht haben, lässt sich die Datei nicht mehr in der Schule mit der älteren Version öffnen! Weder mit der cloudbassierten Speicherung, noch mit einem Export/Import der Datei.
Im allgemeinem befürchte ich, dass und das in Zukunft öfter so gehen wird. Die Software wird von vielen Firmen immer stärker in diese Richtung entwickelt.

VG
Volker