Aufwand Installation und Pflege


#1

Hallo, ich hatte längeren Text ohne Links geschrieben, aber die ForenSW postet nicht, da ich angeblich mehr als 2 Links hätte :-(.
Grüße Ned


#2

Hallo zusammen :-).
Ich betreibe einen Aufenthaltsraum mit Rechnern (12-16) für Schüler und bin für die Pflege eines Computer-Labors (18 Rechner) zuständig. Die Verwaltung des Aufenthaltsraumes ist selbstgestrickt und soll etwas profesionalisiert werden. Das Labor wird unter paedML-Windows betrieben. Da die paedML aber sehr mies vom Dienstleister (Schwenk-IT (Finger weg!!!)) installiert wurde, kann man nicht vernünftig damit arbeiten. Der Rest der Schule (gewerbl. Berufschule 1600 Schüler, 90 Lehrer) hängt ebenfalls an der paedML. Es wurde auf einen weiteren Dienstleister gewechselt, dieser fährt Novell, ohne paedML. Leider schafft es der neue Dienstleister nicht mehr als zwei Räume innerhalb von zwei Jahren anzubinden (versprochen war: die ganze Schule innerhalb eines Jahres).
Jetzt zur eigentlichen Frage: wie aufwändig ist es, linuxmuster zu installieren und zu betreiben? Zur Verfügung habe ich einen eigenen Server und eine halbe Anrechnungsstunde. Mit Linux kenne ich mich einigermaßen aus und würde es als Hobby sehen, für echtes Profitum fehlt mir aber wahrscheinlich die Zeit. Das Linuxmuster.net würde im selben Netz (Switche) wie paedML betrieben, welche eine 10.1.0.0/16 Adresse benutzt. Wäre dies ein Hindernis für die Parallelinstallation? Im Labor würde ich ein Dualboot mit einer weiteren HD installieren.
Ich kann in demnächst kurzfristig mehr Zeit investieren, sollte dann aber so weit kommen, dass ich über ausreichendes Grundverständnis von linuxmuster.net verfüge. Die Installation wäre erstmal nicht mission critical, d.h. wenn’s mal klemmt, darf’s auch mal mit’m fixen länger dauern.
Könnt ihr mir zu diesem Szenario linuxmuster.net empfehlen, oder seht ihre eine andere Lösung?
Danke schon mal im Voraus für Antworten, bestimmt werden wir noch das eine oder andere Schwätzchen halten :slight_smile:
Grüße NedNed


#3

Hallo Ned,

Hallo, ich hatte längeren Text ohne Links geschrieben, aber die ForenSW
postet nicht, da ich angeblich mehr als 2 Links hätte :-(.

dein Beitrag mußte genehmigt werden, weil du so “neu” hier bist.
Der Grund ist, um ForenSPAM fern zu halten… ein unschönes Problem.

Ich habe deinen Beitrag genehmigt: jetzt sollte er sichtbar sein.

LG

Holger


#4

Danke :-). Das war mir schon klar, dass ich erstmal “da” durch muss ;-). Dass die ForenSW aber schon linuxmuster.net als Link sieht hätte ich nicht vermutet.


#5

Hallo NedNed,

ich hoffe, dass Dein Nick nicht aus dem hessischen kommt und nicht “nicht Nett” heißt. Wir sind hier nämlich alles andere. Wir sind nämlich linuxmuster.net(t).

Gruß

Alois


#6

Hi und Willkommen im Forum!
Also ich bin daaaaamals angefangen mit der Lektüre des Manuals (für den Admin). Wenn du das durch hast, kannst du die erste Installation eigentlich bedenkenlos anwerfen. Ein paar Linux-Kenntnisse sind von Vorteil aber das meiste steht zusätzlich im Installationshandbuch bzw jetzt unter Docs.linuxmuster.net.
Wenn es dann konkreter wird, ist dieses Forum Anlaufpunkt Nr. 1 für alle Fragen…

Wie das übrigens bei einer Parallelinstallation im gleichen Netzwerk läuft, kann ich dir nicht genau sagen. Es sei denn du nimmst auch den zweiten IPFire mit und lässt beide Instanzen schon in rot getrennt. So haben wir das für unseren Testserver gemacht…
hth,
Michael


#7

Hallo Ned,

wenn du erstmal das System anschauen willst udn ein wenig herumspielen,
dann schreib mir, dann schicke ich dir einen Downloadlink für eine
Virtualbox Umgebung (komplett alles fertig).

Zu deinem Umsetzungsbeispiel:
die IP Range unseres Systems kannst du anpassen:
10.16.0.0/12
10.32.0.0/12
10.48.0.0/12
10.64.0.0/12
10.72.0.0/12
oder
10.96.0.0/12

Aber: ich würde auf keinen Fall die beiden Netzt, nur durch getrennte IP
Adressbereiche, in einem Netz betreiben.
Ich empfehle dir, dass du im NOvell Netz nur die Rote IP des IPFire hast
und alles “dahinter” ist dann das grüne Netz der linuxmuster.net und
außer durch den IPFire vom restlichen Netz getrennt.

Zum Arbeitsaufwand:
Installation: sehr klein, wenn du dich ein wenig mit XEN auskennst
Aufsetzen des Vorlagenclients: da muss man schon hinlangen. Was wirds
den? Win7? Win10? Oder doch Ubuntu? Ubuntu wäre der Aufwand etwa ein
zwansigstel dessen, was du für Windows benötigst (wie willst du
aktivieren?).
Betrieb: läuft das System ist es fast wartungsfrei.
Ich hab 2 Grundschulen am laufen: da komm ich nur einmal im Jahr vorbei:
läuft alles immer …

LG

Holger

PS: auch eine große Berufsschule muß nicht Novell nehmen: man kann unser
Lösung auch für die ganze Schule nehmen: ihr wärt nicht die erste
Berufsschule die lmn hat. :slight_smile:


#8

Hallo NedNed,

wo ist denn Deine Schule? Vielleicht gibt es eine Möglichkeit sich Auge in Auge auzutauschen?

Gruß

Alois


#9

Hallo Holger, die VMS wären optimal :sunglasses: Hab schon ein bisschen angefangen die Xen-Installation aufzusetzen, abere wenn man erstmal nur ein bisschen rumspielen will, ist das bissl arg aufwändig. Macht doch den VM-Download “offiziell”, ich könnte mir vorstellen, dass es noch mehr Interessenten gibt, die das so easy ausprobieren wollen.
Zur IP-Range: muss dass ein /12 sein?
Bisher habe ich den Stillarbeitsraum hinter NAT versteckt und DNS vom paedML genutzt. Mein Server hat Internet, File und Directory übernommen, allerdings außerhalb des NAT-Bereichs. So ungefähr könnte ich mir das wieder vorstellen. Mail wird nicht benötigt, DHCP wird im abgeschirmten NAT-Bereich gemacht um mit paedML nicht in Konflikte zu kommen.
Novell wird gerade versucht parallel zu betreiben/installieren, über VLAN?, ich weiss es nicht so genau, was die da machen. Die Trennung zwischen paedML-Netz und Novell scheint klappen.
Arbeitsaufwand hört sich gut an :star_struck:, vermutlich werde ich wohl etwas in Anpassung investieren müssen. Als Client möchte ich tatsächlich beide Male Linux nehmen, wäre da auch was anderes als Ubuntu möglich?

Dass wir komplett auf linuxmuster wechseln glaube ich nicht. Ich will mich unabhängig vom Schulnetz machen, da dort nichts richtig klappt und unsere Verwaltungsstrukturen und Prozess obendrauf lähmend sind. Ich arbeite fast ausschliesslich in Computer-Laboren (Programmierung, Networking) und die Schulleitung hat kein Verständnis für meine Bedürfnisse.
Warum das mit Linuxmuster bei uns wohl nix wird:
Vor vier Jahren wurde unser externer Supporter gekickt, wg. relativ blöder Gründe. Ich hatte damals gesagt, dass uns dieser Kick selbst das Genick brechen wird, wollte aber keiner von der SL hören - kam dann tatsächlich so.
(Am Rande: der neue externe hat aus unserer paedML 3-Server Lösung eine 1 Server Lösung (32 Bit) gemacht, dafür wurde HW mit 32-Cores und 64 Ram angeschafft :crazy_face::crazy_face: nicht billig). Seit dem sind wir im Eimer. Ich hatte damals dann den Job hingeschmissen, weil der Idiotie sowieso nicht bei zu kommen war. Leider benötige ich nach wie vor funktionierende Infrastruktur.
Ein Ergebnis der Misere ist, das die (z.T. neue) SL das Netz dem Schulträger aufgedrückt hat, dass er dafür sorgen müsste. Das tut er jetzt. Es wird zum zweiten Mal viel Geld in die Hand genommen, aber der Dienstleister kann in zwei Jahren gerade mal zwei Labore installieren (anstatt die ganze Schule innerhalb eines Jahres), mehr oder minder gut :grimacing:. Dafür hat die SL beschlossen den Support für das aktuelle Netz (paedML) so klein wie möglich zu halten, was hier zu unglaublichen Zuständen führt.
Da jetzt SL und Schulträger sich für Novell entschieden haben, glaube ich nicht, dass hier irgendwas anderes noch möglich ist, zumal die ziemlich beratungsresistent sind. Und natürlich lobt der neue Supporter Novell in den höchsten Tönen. Zugegeben ich habe gute Erfahrungen mit Novell gemacht, wäre mir auch recht, aber hier geschieht halt nix :rage:. Als Sahnehäubchen: der neue Supporter will keine Admin Passwörter mehr herausgeben, das wird ein Spaß die nächsten Jahre. Da ich allerdings eine flexible Invrastruktur benötige und auch nicht Monate auf den Supporter warten kann, habe ich mich jetzt zur Sezession entschlossen ;-).
Ach ja, mein Nachfolger hat auch seinen Ausstieg verkündet und Lust auf den Job hat inzwischen auch keiner mehr.
Sorry fürs Auskotzen, Thnx und Grüße :wink:
Ned


#10

Hallo Ned,

Hallo Holger, die VMS wären optimal :sunglasses: Hab schon ein bisschen
angefangen die Xen-Installation aufzusetzen, abere wenn man erstmal nur
ein bisschen rumspielen will, ist das bissl arg aufwändig. Macht doch
den VM-Download “offiziell”, ich könnte mir vorstellen, dass es noch
mehr Interessenten gibt, die das so easy ausprobieren wollen.

das geht so nicht: Erklärung in extra Mail.

Zur IP-Range: muss dass ein /12 sein?

ja: unser Netz ist darauf ausgelegt.
Wenn du es aber eh trennst, dann ist es egal wie “groß” das Netz
dahinter ist.

Arbeitsaufwand hört sich gut an :star_struck:, vermutlich werde ich wohl
etwas in Anpassung investieren müssen.

ja: kommt drauf an, wie sehr du es anpassen wilslt.
Meine Empfehlung: nicht anpassen :slight_smile:

Als Client möchte ich tatsächlich
beide Male Linux nehmen, wäre da auch was anderes als Ubuntu möglich?

es gibt ein ubuntu Default.Cloop, dass du einfach mit einem Befehl auf
den Server holen kannst du dann durch zuordnen der Clients ausrollen
kannst: Arbeitsaufwand eine Stunde für egal wie viele Clients: ich denke
das glaubst du nicht: ist aber so :slight_smile:

Dass wir komplett auf linuxmuster wechseln glaube ich nicht.

… jeder darf so unglücklich werden, wie er mag :slight_smile:

Da jetzt SL und Schulträger sich für Novell entschieden haben, glaube
ich nicht, dass hier irgendwas anderes noch möglich ist, zumal die
ziemlich beratungsresistent sind. Und natürlich lobt der neue Supporter
Novell in den höchsten Tönen. Zugegeben ich habe gute Erfahrungen mit
Novell gemacht, wäre mir auch recht, aber hier geschieht halt nix

Novell kann unbestritten einen riesen Haufen.
Es hat aber zwei Nachteile:

  1. man muss sich richtig einarbeiten: es ist sehr komplex: man braucht
    Profis für die Administration
  2. es ist überhaupt nicht günstig

Sorry fürs Auskotzen, Thnx und Grüße :wink:

hey: dafür sind wir auch da :slight_smile:

LG

Holger


#11

Hallo Ned,

noch zum ubuntu Client:

wie du ihn bekommst steht hier:

http://docs.linuxmuster.net/de/latest/getting-started/linuxclients/

Manche in der Liste haben ubuntus mit KDE Oberfläche: frag mal nach,
dann bekommst du da bestimmt auch eine Vorlage (bei uns als .cloop)
Ich denke, irgendjemand hat auch Mint.

LG

Holger


#12

Hallo,

Dass wir komplett auf linuxmuster wechseln glaube ich nicht. Ich will
mich unabhängig vom Schulnetz machen, da dort nichts richtig klappt und
unsere Verwaltungsstrukturen und Prozess obendrauf lähmend sind. Ich
arbeite fast ausschliesslich in Computer-Laboren (Programmierung,
Networking) und die Schulleitung hat kein Verständnis für meine Bedürfnisse.
Warum das mit Linuxmuster bei uns wohl nix wird:
Vor vier Jahren wurde unser externer Supporter gekickt, wg. relativ
blöder Gründe. Ich hatte damals gesagt, dass uns dieser Kick selbst das
Genick brechen wird, wollte aber keiner von der SL hören - kam dann
tatsächlich so.
(Am Rande: der neue externe hat aus unserer paedML 3-Server Lösung eine
1 Server Lösung (32 Bit) gemacht, dafür wurde HW mit 32-Cores und 64 Ram
angeschafft :crazy_face::crazy_face: nicht billig). Seit dem sind wir im
Eimer. Ich hatte damals dann den Job hingeschmissen, weil der Idiotie
sowieso nicht bei zu kommen war. Leider benötige ich nach wie vor
funktionierende Infrastruktur.
Ein Ergebnis der Misere ist, das die (z.T. neue) SL das Netz dem
Schulträger aufgedrückt hat, dass er dafür sorgen müsste. Das tut er
jetzt. Es wird zum zweiten Mal viel Geld in die Hand genommen, aber der
Dienstleister kann in zwei Jahren gerade mal zwei Labore installieren
(anstatt die ganze Schule innerhalb eines Jahres), mehr oder minder gut
:grimacing:. Dafür hat die SL beschlossen den Support für das aktuelle
Netz (paedML) so klein wie möglich zu halten, was hier zu unglaublichen
Zuständen führt.
Da jetzt SL und Schulträger sich für Novell entschieden haben, glaube
ich nicht, dass hier irgendwas anderes noch möglich ist, zumal die
ziemlich beratungsresistent sind. Und natürlich lobt der neue Supporter
Novell in den höchsten Tönen. Zugegeben ich habe gute Erfahrungen mit
Novell gemacht, wäre mir auch recht, aber hier geschieht halt nix
:rage:. Als Sahnehäubchen: der neue Supporter will keine Admin
Passwörter mehr herausgeben, das wird ein Spaß die nächsten Jahre. Da
ich allerdings eine flexible Invrastruktur benötige und auch nicht
Monate auf den Supporter warten kann, habe ich mich jetzt zur Sezession
entschlossen ;-).
Ach ja, mein Nachfolger hat auch seinen Ausstieg verkündet und Lust auf
den Job hat inzwischen auch keiner mehr.
Sorry fürs Auskotzen, Thnx und Grüße :wink:

immer wieder dieselben qualifizierten Entscheidungsträger. Hört sich
jedenfalls alles ziemlich ähnlich an wie das, was bei uns gerade läuft.

https://ask.linuxmuster.net/t/schulleiter-will-alles-an-sich-reissen

Viele Grüße
Steffen


#13

KDE würd schon reichen :slight_smile:
Thnx


#14

Einerseits ja, andererseits nein. ;-).
Was unsere SL falsch gemacht hat, damals nicht hören.
Was unsere SL richtig gemacht hat, dem Schulträger die Kartoffel in’ Schoß werfen. Allerdings haben die jetzt wieder keine Ahnung. Tatsächlich nimmt der Schulträger aber schon viel Geld (vergeblich) in die Hand, ist also schon auch Willens, bekommt’s nur leider auch nicht hin.

Meiner Meinung nach müsste eine Lösung grob so aussehen:
Der Schulträger stellt kompetente IT-ler ein, welche die Wartung der Schulnetze übernehmen. Das müsste von den Kosten erheblich billiger sein und die Netze wären besser gewartet. Die eigenen IT-ler hätten ein anderes Interesse an der Pflege, als die externen. Außerdem könnte man besser planen und die IT-ler vom Schulträger würden die Schulen und ihre Bedürfnisse besser kennen. Zudem könnten sie sich auch besser professionalisieren. Die Schulen/Lehrer könnten Wünsche äußern und man könnte zusammen einen Plan erstellen, wie man dahin kommt. Momentan ist es doch eher so, dass das Schulnetz an den Lehrern hängt. Und realistisch gesehen konnte man “früher” die Netze noch nebenher warten, dass geht heute wg. Größe und Komplexität nicht mehr. Nicht, dass man zu blöd wäre, aber mit “nebenher” kann ich mich nicht in dem Maße Professionalisieren, wie das eine ausgebildete Vollzeitkraft kann.
Vermutlich sind grad alle überfordert, SL, Schulträger, Netzberater :-(.
Schönen Mittag noch.
Ned

P.S.: die Diskussion hab ich vor einiger Zeit gelesen :wink: