Akkus aufgebläht, wer kümmert sich in den Schulen?

Hallo Forum,

inzwischen wurden ja die Schulen mit „modernsten“ Datenverarbeitungsgeräten „geflutet“. In den Geräten befinden sich meist " Lithium-Ionen-Polymer-Akkus". Diese Akkus neigen dazu sich aufzublähen (auch in Markengeräten, gerade in einem Dell-Gerät vorgefunden).
Wer kümmert sich eigentlich in den Schulen, wenn solche Probleme auftreten? Immerhin sind aufgeblähte Akkus eine Brandgefahr.

Gruß

Alois

Der Schulträger, mit seinem aufgeblähten Verwaltungsapparat!? :wink:

'Tschuldigung könnte ich mir jetzt nicht verkneifen.

Hallo Thorsten,

Interessanter Weise werden zwar die Netzteile routinemäßig geprüft, nicht aber die Laptops, da sie ja mit Kleinspannung arbeiten.

Es ist also reiner Zufall, wenn so ein Gerät entdeckt wird. Und dann muss der Person die das entdeckt die Gefahr bewusst sein. In der Schule rechne ich eher damit, dass das Gerät in die Ecke gelegt- und nicht mehr benutzt wird.

Ich hatte privat jetzt den zweiten Fall wo ein Akku auf diese Weise defekt war. Einer davon - ein Laptop Akku - hatte noch eine Kapazität für zehn Stunden Laufzeit.

Ich sehe deshalb das Problem als sehr dringlich an.

Viele Grüße Alois

Hallo Thorsten,

ich frage mich auch, wer haftet eigentlich, wenn so ein Gerät, welches den Schülern ausgeliehen wurde, in Flammen aufgeht und Personen- oder Sachschaden entsteht?

Da ich nicht immer nur kritisieren möchte, mache ich einen Vorschlag wie das ordnungsgemäß zu händeln wäre.

Genau so wie bei der Bücherausgabe gibt es eine Person welche die Geräte ausgibt und wieder entgegen nimmt. Diese Person ist darauf geschult mit den Geräten sorgsam umzugehen. Dazu gehört:

  1. Überprüfen ob der Akku anfängt sich aufzublähen
  2. Nicht jedes Gerät sofort wieder in die Ladestation legen, wenn der Akku noch weitgehend geladen ist (mehr als die Hälfte)

Diese Person weiß dann auch was zu tun ist, wenn ein Akku anfängt sich aufzublähen und sorgt dafür, dass der Akku ordnungsgemäß entsorgt- und ein neuer eingebaut wird.

Das ist natürlich nicht damit zu lösen dass man das dem bereits vorhandenen Personal überlässt. Da muss - wie mir ein Mitarbeiter eines Kreises sagte - „Geld aufgerufen werden“ damit auch solche Dinge sachgerecht gelöst werden.

Gruß

Alois

Wie man lesen kann sollte man das Thema ernst nehmen.

Gruß Alois

Hallo,

ich bekam heute einen Laptop von einer Schule. Beim Nachsehen auf der Herstellerseite poppte ein Fenster auf welches auf diese Seite führte:

Das Laptop gehört zu den betroffenen Geräten. Vielleicht hat der Eine oder Andere auch solche Geräte in der Schule und weiß noch nichts von seinem „Glück“.

Gruß

Alois

Auch bei Dell kennt man das Problem:

https://www.dell.com/support/manuals/de-de/latitude-14-7490-laptop/swollenbattery/umgang-mit-aufgeblähten-lithium-ionen-akkus

Genau genommen kennen alle Hersteller von Laptops, Tablets oder Handys das Problem. Bei meinem Motorola Mobil-Telefon hatte die Rückwand sogar eine Sollbruchstelle die dann auch prompt aufgebrochen ist, als sich der Akku aufblähte.

Gruß

Alois